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ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft |

Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften ist Bibliothek des Jahres 2014: Exzellenz und radikale Innovation überzeugten die Jury

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Berlin, 30.06.2014 Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) verleiht der „ZBW - Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft“ den Preis „Bibliothek des Jahres 2014“. Die ZBW erhält den einzigen nationalen Bibliothekspreis im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 24. Oktober 2014, am Tag der Bibliotheken. Der Preis “Bibliothek des Jahres” wird in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal verliehen.

Mit der ZBW wird eine Bibliothek geehrt, die sich den Herausforderungen des technologischen Wandels stellt und ihre exzellenten digitalen Leistungen mit höchster Servicequalität für Forschende, Lehrende und Studierende verbindet. Die Bibliothek beschreitet mit dem Einsatz von sozialen Medien selbstbewusst neue Wege in der Dienstleistung für die Informationsversorgung und geht damit weit über die üblichen Bibliotheksstandards hinaus. Die ZBW ist eine radikal moderne Bibliothek, deren Kunden- und Innovationsorientierung als Vorbild für andere Bibliotheken dienen kann. Ihr Wissen gibt die ZBW an Bibliotheken im In- und Ausland weiter und trägt so zur Weiterentwicklung des gesamten Bibliotheksbereichs bei.

Die ZBW wurde ausgewählt aus einem exzellenten Bewerberfeld von insgesamt acht nominierten Bibliotheken. Alle nominierten Bibliotheken wurden von den Jurymitgliedern nach folgenden Kriterien bewertet: die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit, ihre Zukunftsorientierung, ihre nachhaltige Wirkung, ihre attraktiven Serviceleistungen, ihre medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit, ihr internationales Engagement und ihre lokale, regionale, internationale Vernetzung.

Die ZBW initiierte 2013 den Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0, um disziplinübergreifend Veränderungen in Forschungs- und Publikationsprozessen durch Soziale Medien zu erforschen. Darüber hinaus wurde eine eigene internationale Forschergruppe zum Thema Science 2.0 eingerichtet, um die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die wissenschaftliche Informationsversorgung zu ergründen und darauf aufbauend neue bibliothekarische Angebote zu entwickeln.

Sämtliche Optimierungen ihrer Angebote erarbeitet die ZWB im engen Kundendialog. Sie konzentriert sich dabei auf die Bereiche Open Access, Publikationsprozesse, Integration heterogener Fachinformationen, Personalisierung von Angeboten und Dienstleistungen in kollaborativen Umgebungen sowie Nutzerforschung und Langzeitarchivierung.

Mit dem Portal EconBiz bietet die ZBW kostenfrei internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformation an. Die internationale Forschung hat darüber einen Zugriff auf rund eine Million freier Online-Dokumente – für den mobilen Gebrauch mit der EconBiz App. Der Open-Access-Publikationsserver EconStor ist mit über 70.000 wirtschaftswissenschaftlichen Dokumenten das größte Repository in Deutschland, das von etwa 250 Einrichtungen zur digitalen Verbreitung ihrer Veröffentlichungen genutzt wird. Die Nachhaltigkeit des Zugangs zu diesen Dokumenten sichert die ZBW durch ihr Engagement im Bereich digitaler Langzeitarchivierung. Neben dem klassischen Textmedium werden zunehmend auch Forschungsdaten in das Tätigkeitsfeld der ZBW integriert.

Auch für ihre eigene Kommunikation mit ihren Zielgruppen setzt die ZBW auf die Sozialen Medien Facebook, Google+ und Twitter. Im deutschsprachigen Raum ist sie auf diesem Gebiet führend.

Die Jury unter Vorsitz von dbv-Präsidentin Gudrun Heute-Bluhm hob besonders hervor, dass sich die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft trotz ihrer überregionalen Ausrichtung und dem Schwerpunkt auf neuartigen Online-Diensten auch mit ihren lokalen Partnern gut vernetzt. „Die Bibliothek bietet auch vor Ort eine hochattraktive Arbeits- und Lernumgebung und darüber hinaus mit Buchvorstellungen oder der Beteiligung an der „Nacht des Wissens“ auch den interessierten Ortsnutzern ein überzeugendes Angebot“, so Heute-Bluhm in der Jurysitzung.

Termin der Preisverleihung:
24. Oktober 2014, 11.00 Uhr

Weitere Informationen:
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres.html

Deutscher Bibliotheksverband (dbv)
Im Deutschen Bibliotheksverband (dbv) sind ca. 2.100 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit 65 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Sein Anliegen ist es, die Wirkung der Bibliotheken in Kultur und Bildung sichtbar zu machen und ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken. Zu den Aufgaben des dbv gehören auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.

Kontakt:
Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Maiken Hagemeister, Pressesprecherin und Leitung Kommunikation, Tel.: 0 30/644 98 99 25
E-Mail: hagemeister@bibliotheksverband.de, www.bibliotheksverband.de

ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Dr. Doreen Siegfried, Leitung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Tel: 0431/88 14 455
E-Mail: d.siegfried@zbw.eu, www.zbw.eu



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Doreen Siegfried, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Die Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Bände und 26.000 laufend gehaltene Zeitschriften.
Daneben stellt die ZBW mit EconStor, dem digitalen Publikationsserver, die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in Millionen von Datensätzen recherchieren.
Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist.
Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts. Die ZBW wurde 2011, 2012 und 2013 für ihre innovative Bibliotheksarbeit ausgezeichnet mit dem internationalen LIBER Award. In der Einrichtung arbeiten derzeit circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die ZBW unterstützt Wirtschaftswissenschaftler/innen und Studierende in ihrem Lern-, Forschungs- und Publikationsprozess, das heißt bei der Gewinnung, Weiterverarbeitung und kollaborativen Nutzung von (digitalen) Informationen.
Die ZBW ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner und Dienstleister für die Wirtschaftswissenschaften. Wer moderne technologiegestützte Forschungsumgebungen sucht, der ist mit der ZBW gut beraten.

Wir liefern die Infrastruktur, damit sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Publikationstätigkeit konzentrieren können. Egal, ob es sich um die technische Begleitung eines E-Journals, Publikations-Services oder den Aufbau von Forschungsprimärdatenbanken handelt, die ZBW realisiert Projekte für die Wissenschaft.
Damit Forschende und Studierende aus BWL und VWL exzellenten Forschungssupport durch die ZBW bekommen können, bauen wir unsere Forschungsaktivitäten kontinuierlich aus.


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