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Indien steht nicht mehr nur für Kamasutra: Größte Demokratie der Welt auf dem Weg zur drittstärksten globalen Wirtschaftsmacht

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Bonn/Düsseldorf – Manchmal bedarf es eines bestimmten Ereignisses, das die Menschen wach rüttelt. So war es Anfang des Jahres, als der indische Stahl-Magnat Lakshmi Mittal nach dem europäischen Stahlkonzern Arcelor http://www.arcelor.com griff. Der Vorgang bewegte nicht nur die Wirtschaftspresse. Viele Europäer rieben sich verdutzt die Augen. In einer Sonderbeilage beleuchtet das Düsseldorfer Handelsblatt http://www.handelsblatt.de den Weg Indiens zur neuen Weltwirtschaftsmacht. Weniger als zwei Dekaden könnte die größte Demokratie der Welt brauchen, um von der wirtschaftlichen Größe Mexikos zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt nach den USA und China zu werden, schreibt der stellvertretende Chefredakteur, Joachim Dorfs. Angesichts dieser Prognose ist es vielleicht ein Ausweis eurozentrischer Ignoranz anderer Zeitungen und Zeitschriften, dass das Handelsblatt als einziges deutsches Medium einen eigenen Wirtschaftskorrespondenten in Indien hat.

Oliver Müller heißt der Korrespondent in Neu-Dehli, und er macht einen anschaulichen Vergleich, um Indiens Erfolgsgeschichte plastisch zu machen: „Wer das Stichwort Indien mit Boom oder Wachstum verbindet, erhält inzwischen mehr Treffer als bei der Suche nach Attributen, mit denen das Land früher assoziiert wurde wie Armut, Guru, Kamasutra oder Tiger.“ Seit 2003 wachse die Wirtschaft des Landes mit durchschnittlich acht Prozent – und damit deutlich schneller als um die sechs Prozent, die Indien seit Beginn der Liberalisierung 1991 zulegte. Die Deutsche Bank http://www.deutsche-bank.de ist besonders optimistisch: Um durchschnittlich 5,5 Prozent im Jahr soll Indien bis 2020 schneller wachsen als jedes andere Land der Welt und damit zur Nummer drei der Weltwirtschaftsmächte aufsteigen. Dass das Land die größte Demokratie der Welt ist, mache die Entwicklung berechenbarer als in anderen Staaten: „Trotz der Vielfalt an Sprachen, Religionen und Kasten fürchtet kein Beobachter Indiens Kollaps oder einen Bürgerkrieg.“

Den Aufstieg Indiens verbindet man insbesondere mit dem Siegeszug der dortigen IT-Branche. Mehr als andere Länder habe Indien von der Verlagerung anspruchsvoller Dienstleistungen in Niedriglohnländer profitiert, so der Handelsblatt-Redakteur: „Ein indischer Ingenieur verdient ein Viertel eines deutschen, und er spricht Englisch. Neben der Klasse bietet Indien auch die Masse. Jährlich bringen Indiens Universitäten 250.000 neue Ingenieure hervor – mehr als die USA.“ Nach Ansicht von Arvind Virmani, einem der renommiertesten Volkswirte Indiens, wird das Land in den nächsten 15 Jahren den Welthandel mit Dienstleistungen genauso revolutionieren, wie es China in den vergangenen 15 Jahren beim Welthandel mit Gütern gelungen sei.

Doch nicht nur die Inder, auch ausländische Emerging-Markets-Experten wie Jörg Peisert, Geschäftsführer der Jörg Peisert und Partner Vermögensmanagement in Düsseldorf http://www.jpp-online.com, weisen auf die Attraktivität der indischen Unternehmen hin: „Anders als in der staatlich gelenkten Volkswirtschaft in China sind die indischen Unternehmen seit der Liberalisierung Anfang der 90er Jahre einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt. Das übertragen die Inder auch auf den Weltmarkt und investieren mehr im Ausland als chinesische Firmen.“ Tejpavan Grandhok, Vice President der Beratungsfirma AT Kearny http://www.atkearny.com, bestätigt diese Sichtweise und sagt: „Im Vergleich zu Chinas Unternehmen sind Indiens viel besser gemanagt, viel profitabler, viel transparenter und viel aktionärsfreundlicher.“

Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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