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SparxSystems CE: IATA entwickelt Standards mit Enterprise Architect

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Die internationale Luftverkehrs-Vereinigung IATA wird mit Enterprise Architect branchenspezifische Modelle zur weiteren Entwicklung von Datenaustausch-Standards für Luftlinien erstellen


Wie in vielen Industriebereichen ist der Datenaustausch im Luftverkehr ein geschäftskritischer Faktor. Um in diesem Bereich modernste Technologie zur Anwendung zu bringen, hat sich nun die internationale Luftverkehrs-Vereinigung IATA mit Hauptsitz in...

Wien/Miami, 10.07.2014 - Wie in vielen Industriebereichen ist der Datenaustausch im Luftverkehr ein geschäftskritischer Faktor. Um in diesem Bereich modernste Technologie zur Anwendung zu bringen, hat sich nun die internationale Luftverkehrs-Vereinigung IATA mit Hauptsitz in Miami/Florida dazu entschlossen, auf modellbasierte Entwicklung umzustellen. Als Werkzeug für die Erstellung des zentralen Datenmodells fiel die Wahl auf die UML-Modellierungsplattform Enterprise Architect von Sparx Systems. "Wir freuen uns sehr, dass die IATA die Vorteile der modellbasierten Entwicklung gerade auch im Fall geschäftskritischer Anwendungen nutzen wird. Damit bestätigt sich einmal mehr der Trend, dass branchenspezifische Standardisierungsgremien unsere UML-Modellierungs-Plattform einsetzen, um gemeinsam die jeweiligen Industriemodelle zu entwickeln und zu betreiben. Mit dem zentralen Datenmodell wird es wesentlich einfacher sein, aus neuen Anforderungen heraus Standards zu generieren", erklärt dazu Hans Bartmann, Geschäftsführer von SparxSystems Software Central Europe.

Der schnelle Weg von der Anforderung zum Standard

Herkömmliche Standards für den Datenaustausch basieren auf Text-Dokumenten in Verbindung mit XML-Strukturen, die jeweils für spezifische Geschäftsanforderungen erstellt werden. Diese traditionelle Form des Datenaustausches wird nun durch die Erstellung eines zentralen Datenmodells mit Hilfe von Enterprise Architect ergänzt, welches durch eine klare Struktur und definiertes Verhalten beschrieben ist. Nach September 2014 sollen im Rahmen der IATA die Anforderungen für neue Standards zunächst als Modellelemente erfasst werden, die Standards selbst werden dann automatisch aus dem zentralen Modell generiert.

Interessierte Partner sind zur Entwicklung eingeladen

Um die Entwicklung des Datenmodells voranzutreiben tagt derzeit im Rahmen des IATA "Passenger and Airport Data Interchange Standards Board" (PADIS) eine Arbeitsgruppe aus Fluglinien, IT-Providern und anderen Industriepartnern im zweiwöchigen Rhythmus. Interessierte Partner sind eingeladen, sich ebenfalls am Entwicklungsprozess zu beteiligen.

"Das Luftverkehrs-Datenmodell wird die Zusammenarbeit zwischen Serviceanbietern, Reiseveranstaltern und den Fluglinien wesentlich verbessern. Die Entwicklung des Modells ist eine gemeinsame Herausforderung für viele Experten aus der Branche. Daher ist es schon hier entscheidend, dass alle am Prozess Beteiligten auf dasselbe Werkzeug zugreifen können", unterstreicht Eric Leopold von der IATA.

Das zwischen IATA und Sparx Systems abgeschlossene Übereinkommen gibt IATA-Mitgliedern und strategischen Partnern Zugang zu Enterprise Architect, um das zentrale Modell und daraus branchenspezifische Standards zu generieren. Sparx Systems wird mit den Beteiligten aus dem Luftverkehrsbereich eng zusammenarbeiten um so sicherzustellen, dass die Möglichkeiten von Enterprise Architect ausgeschöpft und im Interesse der Anwender bestmöglich genutzt werden.

Über IATA

IATA (International Air Transport Association) wurde 1945 gegründet und ist ein Dachverband von derzeit 240 Fluglinien, die etwa 84% des weltweiten Flugverkehrs abwickeln. Das "Passenger and Airport Data Interchange Standards Board" (PADIS) agiert als ständiges Komitee der IATA-Konferenz für Passagier-Services. Hier werden EDI- und XML-Standards rund um Passagier-Services entwickelt, etwa Flugpläne, Einkaufsmöglichkeiten, Reservierung und Ticketausstellung, aber auch das Ressourcen-Management und die Gepäckabwicklung auf Flughäfen. Als Teil von PADIS trifft sich die "Data Model & Tooling Focus Group", die aus Vertretern von Luftlinien, IT-Anbietern und anderen Industriepartnern besteht, derzeit alle zwei Wochen zur Entwicklung des zentralen Branchen-Modells für den Datenaustausch.


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