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Soldan |

Angestellte Junganwälte arbeiten durchschnittlich mehr als 50 Std. pro Woche

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(Essen - 18.4.2006) Die Arbeitszeitbelastung von Arbeitnehmern ist durch die jüngsten Streiks im öffentlichen Dienst wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt worden. Vor diesem Hintergrund hat das Soldan Institut für Anwaltmanagement die Arbeitszeiten von Junganwälten untersucht, die als Arbeitnehmer in deutschen Kanzleien tätig sind: Mehr als ein Viertel der angestellten Rechtsanwälte ist demnach über 60 Stunden in der Woche anwaltlich tätig.

Durchschnittlich arbeiten Junganwälte in Sozietäten 52 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeiten in Kleinkanzleien unterscheiden sich hiervon nur geringfügig: Hier liegt die Wochenarbeitszeit der angestellten Anwälte bei durchschnittlich 48 Stunden. Die aktuell lebhaft geführte Diskussion über die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche für deutsche Arbeitnehmer betrifft angestellte Rechtsanwälte nicht: 99% der befragten Arbeitnehmeranwälte des Zulassungsjahrgangs 2003 arbeiten bereits heute 40 Stunden oder mehr pro Woche. Eine weitere interessante Erkenntnis: Fast 60% der Anwälte geben an, dass ihre faktische Arbeitszeit die mit dem Arbeitgeber arbeitsvertraglich vereinbarte Arbeitszeit überschreitet.

Prof. Dr. Christoph Hommerich, Vorstand des Soldan Instituts: „Der Wettbewerb um Arbeitsplätze in der Anwaltschaft ist deutlich schärfer geworden. Unsere Zah-len verdeutlichen, dass junge Rechtsanwälte nach ihrem Berufseinstieg bei einer 5-Tage-Woche mit einem 10-Stunden-Arbeitstag rechnen müssen. Hierauf müssen sie sich bei ihrer Berufsplanung fest einstellen, wenn sie einen Praxisschock vermeiden wollen.“
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Prof. Dr. Christoph Hommerich
Tel.: 0201 86 12 390
hommerich@soldaninstitut.de

RA Dr. Matthias Kilian
Tel.: 0221 – 470 2934
Mobil: 0177 – 884 5827
kilian@soldaninstitut.de

Pressekontakt:
Grosse Business Service
Dr. Alfried Große
Am Ruhrstein 37 c
45133 Essen
Tel.: 0201 8 41 95 94
Fax: 0201 8 41 95 50
ag@gbs2004.de



Über das Institut: Das Soldan Institut für Anwaltmanagement e.V. wurde 2002 als gemeinnützige und unabhängige Forschungseinrichtung gegründet. Ziel des Instituts ist die Erforschung der Strukturentwicklung der Anwaltschaft und der sich hieraus ergebenden Bedingungen für ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Management von Anwaltskanzleien. Das Institut betreibt eigene empirische Anwaltsforschung, deren Ergebnisse Rechtsanwälten, Institutionen der deutschen Anwaltschaft, politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Vorstände des Instituts sind Prof. Dr. Christoph Hommerich, RA Dr. Matthias Kilian und Dipl.-Kfm. René Dreske. Das Institut wird finanziell von der Hans Soldan Stiftung unterstützt.





Web: http://www.soldaninstitut.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Alfried Große, verantwortlich.

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