info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
KONTOR GRUPPE by René Kiem |

Risk Management: No Risk - more fun!

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Gefahr erkannt - Gefahr gebannt! Dieses Motto scheint sich außerhalb des Volksmundes nicht automatisch übertragen zu lassen, schon gar nicht auf das Risikomanagement im industriellen Umfeld.

Das zumindest besagt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie (IPT) und der Ingenieurberatungsgesellschaft P3. Demnach setzen produzierende Unternehmen die Mechanismen des technischen Risikomanagements (TRM) zwar ein, legen am Ende aber dennoch nicht verbindlich fest, wie die identifizierten Risiken kommuniziert werden sollen. Weitere Erkenntnisse der Studie aus dem letzen Jahr sind:



- zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen gestehen dem Risikomanagement und dessen Umsetzung einen großen Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu

- 39 Prozent glauben, dass mit dem Risikomanagement ein zu geringer Nutzen verbunden sei

- 55 Prozent betrachten den Aufwand zur Risikokontrolle als zu hoch



Zudem hat sich in dieser Studie die FMEA als häufigste Methode des Risikomanagements heraus kristallisiert, vor allem deshalb, weil die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse ausreichend standardisiert ist dadurch maßgeblich dazu beiträgt, Risiken im Vorfeld zu erkennen und zu analysieren.



Dennoch kritisieren 46 Prozent der Unternehmen, die FMEA einsetzen, dass der Aufwand für die Interpretation der Ergebnisse zu hoch sei. Nur 21 Prozent führen der Umfrage zu Folge eine konkrete Kostenberechnung durch und 64 Prozent schätzen die Kosten nur ab, während 28 Prozent keine Bewertung der Kosten vornehmen.



Kurz gesagt: Es besteht also noch ein großer Entwicklungsbedarf, damit Unternehmen von der großen Bandbreite und Potentials der FMEA profitieren können - und das in einem noch größeren Umfang als aktuell.



Das größte Risiko: Unzureichende Kommunikation



Selbst also, wenn die FMEA eingesetzt und potentielle Fehlerquellen in Entwicklungs- und produktionsprozessen entdeckt werden, bedeutet dies noch lange nicht, dass sich auch automatisch eine Verbesserung einstellt. Wie die Studie des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie (IPT) und der Ingenieurberatungsgesellschaft P3 ja gezeigt hat, fehlt es den Unternehmen an verbindlichen Kommunikationsmodellen- und wegen, um identifizierte Risiken unternehmensweit zugänglich zu machen. Anders gesagt, überlassen es 38,5 Prozent der befragten Unternehmen den Mitarbeitern selbst, wie und ob sie die herausgefilterten Risiken besprechen. Regelmäßige Meetings oder professionelle, externe FMEA-Moderatoren sind insofern nicht die Regel, sondern wohl eher die Ausnahme.



Auf diese Weise kann die FMEA als Möglichkeit einer noch effizienteren Entwicklung und Produktion von Produkten nicht ausgeschöpft werden. Die Fähigkeit von Unternehmen, auf potentielle Fehlerquellen umgehend zu reagieren, geht bei fehlender Kommunikation verloren - und die Kosten für die Evaluation von FMEA-Ergebnissen sind dann letztlich nur Ausgaben und keine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit.



Es wundert daher nicht, dass FMEA zwar als Mittel der Identifikation und eingehender Analyse, Steuerung und Kontrolle von Risiken eingesetzt, dennoch aber weder geliebt noch gelebt wird. Auch die Kommunikation nach außen, d.h. zu den Kunden, entbehrt scheinbar weitestgehend einer einheitlichen Struktur. Schade eigentlich, denn gerade dann, wenn man die Ergebnisse der FMEA regelmäßig und gleichmäßig nach innen wie nach außen kommuniziert, kann man Transparenz und Effizienz erreichen - in allen Phasen der Entwicklung und Produktion.



Regelmäßige Workshops und professionelle Moderatoren

Was können Unternehmen also tun, um das "notwendige Übel FMEA" in ein geliebtes Instrument und in einen Teil gelebter Unternehmenskultur zu verwandeln? Do what you can do best - outsource the rest! Dieser Leitspruch gilt auch für die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA). Sofern nämlich im Unternehen selbst Ressourcen, Kapazitäten und Kommunikatoren fehlen, die beispielsweise in Form regelmäßiger Workshops Risiken und Risk Owner moderieren, Risiken priorisieren helfen und Unterstützung bei der Einführung entsprechender Tools bieten, sollten Unternehmen handeln und sich professionelle Hilfe von außen holen.



Doch auch hier sei Vorsicht geboten: Immer wieder trifft man auf als Kommunikatoren getarnte Plaudertaschen, die nicht zuhören, sondern verkaufen wollen - sich, ihre Dienstleistung und ihre Tools. Und zwar ausschließlich. Dabei entscheidet gerade bei FMEA-Moderatoren- und Beratern ihre Unabhängigkeit und kompromisslose Kundenorientierung. Diese nämlich tragen dazu bei, dass man sich auf jedes Unternehmen neu einlassen und die für die jeweiligen Ansprüche und Strukturen besten Tools und Methoden anbietet und einsetzt. Anders gesagt, sollte der Methodenkoffer eines professionellen FMEA-Moderators flexibel und natürlich freundlich sein. Auch dadurch kann zu einer positiveren Außenwirkung der FMEA beigetragen werden. Und: Je attraktiver die FMEA, desto besser ihre Akzeptanz und die Kommunikation ihrer Ergebnisse. Schließlich redet man doch gerne über etwas, das gut und gleichzeitig schön ist.



Wir von FMEA-Kontor vereinen die professionelle Vermittlung der FMEA-Inhalte mit individuellen und dennoch standardisierten Methoden. Wir sind keine Schulmeister, sondern Zuhörer, Vermittler, Moderatoren und einfühlsame Trainer. Wir setzen auf Effizienz und kompromisslos auf Kundennähe. Damit auch für Sie no risk zum fun wird.



Weitere Informationen über unser umfangreiches Schulungsangebot im Bereich FMEA erhalten Sie unter:



FMEA KONTOR und KONTOR GRUPPE


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr René Kiem (Tel.: +49(0)231 / 15 01 -646), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 753 Wörter, 5966 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: KONTOR GRUPPE by René Kiem

Wir von KONTOR GRUPPE by René Kiem setzen konsequent auf kompetente Beratung. Schließlich lassen wir uns an Ihrem Erfolg messen. Deshalb ist unser Ansatz ganzheitlich-und von jeder Seite aus betrachtet ein wichtiger Baustein für Ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Ganzheitlich definieren wir vor allem als lösungsorientiert. Die Probleme, die Ihnen im Berufsalltag oder auch im Privatleben begegnen, sehen wir als Wegweiser zu Auswegen, neuen Pfaden und neuen Erfahrungen - nicht als Stolpersteine und Hindernisse.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von KONTOR GRUPPE by René Kiem lesen:

KONTOR GRUPPE by René Kiem | 21.11.2014

QM Methoden - KAIZEN, die Veränderung zur Verbesserung

Eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität, Effizienz und aller Prozesse in der Fertigungsindustrie mit dem Ziel, am Ende jeden Tage höchsten Qualität auszuliefern - und das zum niedrigstmöglichen Preis - nur ein Traum? Nein, zumindest nicht ...
KONTOR GRUPPE by René Kiem | 21.11.2014

Schlanke Abläufe durch Lean Administration

Wertschöpfung in allen Abläufen. So können Potenziale optimiert und Verschwendung erkannt und vermieden werden. Schließlich belasten Prozesse, die einen Wert erschaffen, das Ergebnis, da sie an sich Wert vernichten. Eine gesteigerte Effizienz un...
KONTOR GRUPPE by René Kiem | 21.11.2014

Seminare und Trainings auf Mallorca...Warum eigentlich?

Mallorca ist das bei uns Deutschen beliebteste spanische Eiland. Die größte Insel der Balearen hat einiges (am) Meer zu bieten als viele erwarten: Bewegung, Ruhe, Entspannung, geschäftiges Treiben, Vergnügen, einsame Buchten. Vielfalt voller verm...