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Online-Archive bereiten den Unternehmen große Sorgen

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Centracon-Studie: IT-Manager wollen der internen Verbreitung nicht tatenlos zuschauen und eigene Cloud-basierte Lösungen anbieten


Immer mehr IT-Verantwortlichen bereitet der freie Einzug von Cloud-Archiven in ihr Unternehmen Sorgen. Sie wollen jedoch die Hoheit über das Thema zurückgewinnen und planen, solche Services in eigener Verantwortung anzubieten. Zu diesen zwei zentralen Erkenntnissen kommt eine Studie des Beratungshauses Centracon AG unter über 200 IT-Managern.

Obwohl viele Cloud-Archive wie etwa Dropbox nicht den professionellen Sicherheitsanforderungen entsprechen, drängen sie aufgrund ihrer einfachen Nutzbarkeit zunehmend in die Unternehmen ein und entziehen sich dadurch einer zentralen Kontrolle. So glaubt lediglich jeder siebte IT-Verantwortliche, im Unternehmen würden keine dieser Personal Cloud Services genutzt werden. Dem steht jedoch die Einschätzung jedes fünften Befragten gegenüber, die von einer Verbreitung quer durch das gesamte Unternehmen ausgehen. Weitere 28 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass diese Dienste zumindest in einigen Geschäftsbereichen Verwendung finden.

Dass dies den IT-Verantwortlichen nicht lieb sein kann, lässt sich aus ihrer Bewertung der damit einher gehenden Sicherheitsrisiken ableiten. Die Hälfte von ihnen sieht in der Nutzung solcher Services ein hohes oder sogar geschäftskritisches Risiko, lediglich 16 Prozent bewerten es hingegen als gering und noch weniger erkennen darin gar keine Sicherheitsgefahren.

Nicht zuletzt deshalb planen immer mehr, den Unternehmensmitarbeitern ein Cloud-basiertes Online File Sharing und Collaboration anzubieten. Zwei Drittel verfolgen dabei das Ziel, eine höhere Datensicherheit zu erlangen. Als zweitgrößtes Motiv für solche Lösungen nennen die befragten IT-Verantwortlichen entsprechende Wünsche der Fachabteilungen, aber auch eine Stärkung der Kundenbindung durch innovative Services spielt häufig eine zusätzliche Rolle.

Konkret plant die Hälfte der Firmen in den nächsten zwei Jahren den Einsatz eigener Cloud-Plattformen, über die Mitarbeiter Dokumente archivieren und teilen können. Jedes zehnte Unternehmen befindet sich hierzu bereits in der Projektierung, weitere 18 Prozent wollen binnen Jahresfrist folgen. Alle anderen haben spätere Realisierungsziele im Auge oder haben sie noch gar nicht terminiert.

„Die Unternehmen haben die Gefahr erkannt, dass über die Cloud-Archive kaum kontrollierbare Sicherheitsrisiken in die Organisation getragen werden und sie dem nicht tatenlos zuschauen können“, bewertet Robert Gerhards, Vorstand der Centracon AG, die Ergebnisse. Eigene und damit sicherere Lösungen anzubieten, sollte seiner Meinung nach jedoch nicht allein vor dem Security-Hintergrund erfolgen. „Cloud-Archive bieten ganz neue Möglichkeiten der kollaborativen Unterstützung, deshalb darf sich eine Nutzenbetrachtung nicht allein auf die Informationssicherheit beschränken“, betont Gerhards. Daher sei es aber auch wichtig, bei der Evaluierung entsprechender Dienste anhand eines klaren Anforderungsprofils sehr differenziert vorzugehen. „Auf den ersten Blick sehen viele dieser Dienste relativ ähnlich aus, können sich aber funktional, hinsichtlich der Datensicherheit oder in ihren Nutzungsbedingungen sehr deutlich unterscheiden.“


Ergebnisse:
Die Ergebnisse können unter http://www.denkfabrik-group.com/downloads/centracon/Research_Personal_Cloud_Services.zip als Web- und Print-optimierte Grafiken heruntergeladen werden.


Web: http://www.denkfabrik-group.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Robin Heinrich, verantwortlich.

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