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Mikrowellenhelm diagnostiziert Schlaganfall

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Technology Review über mobile Diagnosetechnik


Bei Verdacht auf einen Schlaganfall zählt jede Minute. Schwedische Forscher haben den Mikrowellenhelm Strokefinder entwickelt, der bereits im Krankenwagen eine genaue Diagnose liefert und damit eine frühere Medikamentengabe ermöglicht. Das schreibt das...

Hannover, 24.07.2014 - Bei Verdacht auf einen Schlaganfall zählt jede Minute. Schwedische Forscher haben den Mikrowellenhelm Strokefinder entwickelt, der bereits im Krankenwagen eine genaue Diagnose liefert und damit eine frühere Medikamentengabe ermöglicht. Das schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 8/2014.

Bei Blutgerinnseln im Gehirn - mit 80 Prozent die häufigste Schlaganfallursache - hilft das auflösende Medikament nur in einem engen Zeitfenster. Wertvolle Behandlungszeit gewinnt der Strokefinder, den Göteborger Forscher an der Technischen Hochschule Chalmers, dem Uniklinikum Sahlgrenska und der Universität Göteborg konstruiert haben.

Das mobile Gerät besteht aus mehreren Sende-Empfänger-Einheiten auf einer Kunststoffhaube. Sie senden und empfangen abwechselnd schwache Mikrowellen. Die werden im Gehirn gestreut, das dabei entstehende Muster ist je nach Ursache des Schlaganfalls unterschiedlich. Tests mit 200 Personen haben gezeigt, dass der Mikrowellenhelm die Ursachen gut unterscheiden kann. Derzeit laufen Studien in mehreren Ländern, um noch in diesem Jahr die CE-Kennzeichnung zu erhalten.

Bisher ließ sich die Schlaganfall-Ursache erst in einer Computertomografie im Krankenhaus klären. Doch oft kommen Patienten zu spät dorthin oder werden nicht rechtzeitig untersucht - mit schwerwiegenden Folgen.


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