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Virtuelle Realitäten: Neue Oculus Rift im c't Test

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c't: Die Holo-Deck-Brille


Gerade erst hat Facebook für zwei Milliarden Dollar das Start Up mit dem Entwickler-Team der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift gekauft. Jetzt kommt die lang erwartete zweite Generation auf den Markt. Die neue Oculus Rift-Brille erschafft künstliche Welten...

Hannover, 30.07.2014 - Gerade erst hat Facebook für zwei Milliarden Dollar das Start Up mit dem Entwickler-Team der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift gekauft. Jetzt kommt die lang erwartete zweite Generation auf den Markt. Die neue Oculus Rift-Brille erschafft künstliche Welten in einer bisher nicht dagewesenen Präzision und Raumerfahrung, schreibt das Computermagazin c't nach einem ersten Test auf seinem Online-Auftritt www.ct.de.

Es ist quasi das Holo-Deck für zu Hause: Brille aufsetzen und eintauchen in künstliche Welten - etwa in eine virtuelle Achterbahnfahrt mit Looping und aufregenden Kurven. Zwar ist die Oculus Rift noch weit von der Holo-Deck-Technik aus der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise entfernt, doch die zweite Generation der Brille ist diesem Ziel schon wieder ein Stückchen näher gekommen.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich vor allem die Bildqualität verbessert. Die Auflösung des Modells ist mit 1980 x 1080 Bildpunkten mehr als doppelt so groß, statt eines LCD-Bildschirms enthält die neue Oculus Rift ein hochwertiges und schnelles OLED-Display. "Das heißt aber nicht, dass die Bildqualität perfekt wäre. Leider sind immer noch einzelne Pixel zu erkennen", erläutert c't-Experte Stefan Porteck. "Dennoch ist die Oculus Rift derzeit ohne echte Konkurrenz auf dem Markt."

Eine weitere Neuerung ist die Positionsbestimmung mit Hilfe einer mitgelieferten Kamera. Schon bei der ersten Generation der Oculus Rift hat sich mit einer Kopfdrehung die Perspektive im Bild verändert. Mit der Positionsbestimmung kommt jetzt die Bewegung im Raum dazu. "Das erhöht das Mittendrin-Gefühl enorm", hat c't-Experte Stefan Porteck festgestellt. "Es fühlt sich alles einfach echter an. Man bewegt beim Umherschauen meist den ganzen Körper mit, auch wenn einem das ansonsten gar nicht auffällt. Allerdings setzt die Positionsbestimmung abrupt aus, wenn man sich aus dem Kamerasichtfeld herausbewegt."

Diese zweite sogenannte Entwicklerversion der Oculus Rift kann man frei bestellen, sie kostet derzeit inklusive Zoll und Versand 480 Dollar, also rund 360 Euro. Noch gibt es allerdings nur wenig passende Software. Eine Consumer-Version kommt voraussichtlich nicht vor 2015 auf den Markt.


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