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Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. |

Deutsche Luftfahrt startet umfassendes Informationsangebot rund um Fluglärm

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Die deutschen Fluggesellschaften, Flughäfen und die Deutsche Flugsicherung haben gemeinsam ein Internetportal entwickelt, um das Informationsangebot zum Thema Fluglärm im Netz zu verbessern. Die Website ist unter Fluglärm Portal zu erreichen.



Die deutschen Fluggesellschaften, Flughäfen und die Deutsche Flugsicherung haben gemeinsam ein Internetportal entwickelt, um das Informationsangebot zum Thema Fluglärm im Netz zu verbessern. Die Website ist unter Fluglärm Portal zu erreichen.

 

Das Fluglärm-Portal bietet Menschen, die sich umfassend und sachlich über Fluglärm informieren möchten, einen ersten Anlaufpunkt im Internet. Auf der Website gibt es vor allem Antworten darauf, wie sich Fluglärm effektiv verringern lässt und wie Menschen vor unzumutbarem Lärm geschützt werden können, sagte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch zum Launch in Berlin. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Debatte zu Fluglärm

 

Mit dem Fluglärm-Portal reagiert die Luftverkehrswirtschaft auf das gestiegene Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Denn steigende Passagierzahlen, Ausbauprojekte an einzelnen Flughäfen, neue Flugrouten und eine breite Berichterstattung über Proteste haben Fluglärm zu einem öffentlichen Thema gemacht.

 

Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstands Operations & Hub Frankfurt bei der Lufthansa: Deutsche Fluggesellschaften investieren Milliardenbeträge in Flugzeuge der neuesten Generation und rüsten bestehende Flugzeuge mit lärmmindernden Technologien nach. Damit wird das Fliegen deutlich leiser. Neue Flugzeuge verursachen beim Start einen 30 bis 50 Prozent kleineren Lärmteppich als ihre Vorgängermodelle.

 

Dr. Stefan Schulte, Chef des Frankfurter Flughafens: Die Schallemissionen von Flugzeugen werden dank technischen Fortschritts mit jeder neuen Flugzeuggeneration geringer. In den vergangenen 60 Jahren haben wir eine Lärmreduzierung um 80 Prozent gesehen. Als Flughafen setzen wir mit unseren Start- und Landeentgelten finanzielle Anreize für diese Entwicklung. Laute Flugzeuge zahlen deutlich mehr als leise.

 

Dr. Michael Kerkloh, Chef des Münchner Flughafens und ADV-Präsident: Wir sind uns hierzulande mit den Flughafennachbarn in der Zielsetzung einig, den Fluglärm rund um die Airports auf ein unvermeidliches Mindestmaß zu begrenzen. Allein die deutschen Flughäfen haben deshalb in den letzten 25 Jahren rund 800 Millionen Euro in Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor Fluglärm investiert.

 

Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Chef der Deutschen Flugsicherung: Die Fluglotsen der DFS sorgen für die sichere, geordnete und flüssige Abwicklung des Luftverkehrs. Sie üben die Flugverkehrs-kontrolle so aus, dass unzumutbarer Fluglärm nach Möglichkeit vermieden wird. Innovative Flugverfahren und neue Navigationstechniken, wie z. B. satellitengestützte Anflugverfahren, tragen entscheidend dazu bei.

 

Klaus-Peter Siegloch, BDL-Präsident: Fluglärm ist bereits erfolgreich gemindert worden. Das belegen auch Zahlen des Umweltbundesamtes, wonach der Anteil der Menschen, die sich von Fluglärm belästigt fühlen, von knapp 15 Prozent im Jahr 2000 auf 6 Prozent im Jahr 2012 gesunken ist. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus, sondern arbeiten weiter daran, dass es leiser wird!

 

Mit dem Fluglärm-Portal will die Branche sachlich-fundiert über das Thema informieren. Damit die Website diesem Anspruch gerecht wird, greift das Portal vor allem auf Quellen unabhängiger Dritter zurück, wie zum Beispiel auf Bundesbehörden oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Alle Grafiken können Sie downloaden und frei verwenden.



Web: http://www.bdl.aero


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sandra Kube, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.


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