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Hackett: Trotz Hype sourcen nur wenige Unternehmen ihre Finanzen aus, während Shared Service Center die bevorzugte Alternative bleiben

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Studie zeigt, dass lediglich 4 Prozent der Finanzprozesse ausgegliedert werden, während Unternehmen in 65 Prozent der Fälle auf Shared Service Center zurückgreifen


München/Frankfurt, 27. April 2006 – Unternehmen haben bisher nur im geringen Maße Outsourcing ihres Finanzwesens realisiert. Onshore und Offshore Shared Service Center bleiben die bevorzugte Wahl. Das geht aus der aktuellen Studie zu Business Process Sourcing von The Hackett Group hervor. The Hackett Group ist ein auf Geschäftsprozesse spezialisiertes Beratungsunternehmen (NASDAQ: ANSR).


Die Ergebnisse der Hackett Studie zeigen, dass Unternehmen lediglich 4 Prozent ihrer Finanzprozesse outsourcen, während 65 Prozent der Prozesse in Onshore oder Offshore Shared Service Center durchgeführt werden. Die Unternehmen planen jedoch, ihre Outsourcing-Aktivitäten in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln. Gleichzeitig wird aber auch die Nutzung von Shared Service Center leicht ansteigen. Laut der Hackett Studie werden Shared Services auch künftig die bevorzugte Sourcing-Alternative im Finanzbereich bleiben.

Während derzeit überwiegend von Onshore Shared Services Gebrauch gemacht wird, planen die Unternehmen das Volumen der Offshore Shared Services in den nächsten drei Jahren von gegenwärtig 7 Prozent auf 13 Prozent nahezu zu verdoppeln.

Laut Hackett Senior Business Advisor Julio Ramirez gibt es keine Zweifel daran, „dass mit dem Outsourcing von Finanzprozessen potentielle Vorteile, wie etwa geringere Prozesskosten oder der Zugriff auf die Hauptsysteme, die unter anderem die Prozessautomation unterstützen, verbunden sind. Viele dieser Vorteile können aber auch erlangt werden, wenn Unternehmen bei Shared Services einen Best-Practices-basierten Ansatz wählen. Wenn Rationalisierung und Zentralisierung umgesetzt wurden, ziehen Unternehmen häufig in Betracht, spezielle Finanzprozesse durch den Einsatz von Technologie weiter zu optimieren und erwägen in einigen Fällen ein selektives Outsourcing. Sie kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass die möglichen Risiken des Outsourcings im Finanzbereich die Optimierungsmöglichkeiten teilweise einschränken können, da durch zusätzliche Compliance-Aktivitäten und mangelhafte Kontrolle der Gesamtkostensituation Einsparungen kompensiert werden können.

Die Hackett-Studie, die Finanzprozessbereiche untersuchte, kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass es einen klaren Trend weg von dezentralisierten Finanzoperationen gibt. Die Unternehmen geben an, dass derzeit 27 Prozent der Finanzprozesse dezentral organisiert bleiben, womit dies die zweitbeliebteste Sourcing-Alternative ist. Aber die Unternehmen gehen davon aus, dass sich diese Zahl in den nächsten drei Jahren mehr als halbieren wird und dass die Zahl vollautomatisierter Finanzprozesse zusätzlich zum steigenden Einsatz von Shared Services um 150 Prozent steigen wird.

„Man findet oftmals Verantwortliche, die der Auffassung sind, dass sich das umfangreiche oder Full-Service Outsourcing im Finanzbereich gegenwärtig in einer großen Wachstumsphase befindet. Unsere Analysen kommen jedoch zu einem anderen Ergebnis“, stellt Hackett Senoir Business Advisor Penny Weller fest. „Obwohl Unternehmen den Gebrauch von Offshoring und Outsourcing ausweiten, sind diese Bemühungen im Finanzbereich nahezu vernachlässigbar. De facto ist es gemessen an seiner Verbreitung die unpopulärste Sourcing-Option. Stattdessen sehen Unternehmen großen Mehrwert darin, Finanzprozesse auf Shared Service Center zu übertragen und machen dies zu ihrem primären Sourcing-Ansatz.“

Für weitere Informationen stellen wir Ihnen gerne die ausführliche englische Version der Studie zur Verfügung.


Über Hackett-REL

Das auf Geschäftsprozesse spezialisierte Advisory-Unternehmen The Hackett Group (www.thehackettgroup.com), ein Unternehmen von Answerthink, ist Weltmarktführer in den Bereichen Best-Practices-Forschung, Benchmarking und Transformations-Beratungsdienst­leistungen. Hackett verfolgt das Ziel, es Unternehmen zu ermöglichen, World-Class Performance zu erreichen. Seit dem Zusammenschluss mit der REL Consultancy Group, einem weltweit führenden Working Capital Spezialisten, bietet Hackett seit dem Jahr 2005 zusätzlich Services im Total Working Capital Management an, um durch verbessertes Working Capital, verringerte Kosten und gesteigerte Servicequalität den Cashflow in Firmen zu verbessern. Allein in den letzten zehn Jahren konnte REL bei Kunden in über 60 Ländern mehr als 25 Mrd. US-Dollar durch optimiertes Working Capital Management freisetzen.



Einzig The Hackett Group definiert „World-Class Performance“ in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Supply Chain. Die Definition basiert auf empirischen Analysen, die das Unternehmen in den vergangenen 14 Jahren durch 3.500 Benchmarking-Studien bei nahezu 2.000 der weltweit führenden Unternehmen durchführte. Heute zählen 70 % der DAX-30-Unternehmen, 96 % der Dow-Jones-Industrials-Unternehmen, 77 % der Fortune 100 und 92 % des Dow-Jones-Titans-Index zu den Kunden von The Hackett Group.


Pressekontakt:

Lucy Turpin Communications

Eva Hildebrandt und Julia Coy
Prinzregentenstr. 79
81675 München

Tel.: +49 (0)89 417761 -14 und -15
E.Hildebrandt@LucyTurpin.com und J.Coy@LucyTurpin.com


The Hackett Group
Rathausplatz 1
65760 Eschborn/Frankfurt a.M.

Tel.: +49 (0)6196 77726 -0
info.Europe@thehackettgroup.com


Web: http://www.thehackettgroup.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabelle Lissel-Erhard, verantwortlich.

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