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Forrester Research: IT bekommt einen neuen Namen

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Unterschiedliche Vorgehensweisen je nach Unternehmen oder Branche – IT-Abteilungen benennen sich um - Erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen, Hersteller und Anbieter

Frankfurt am Main/Amsterdam, 3. Mai 2006 – Auf den ersten Blick hat es den Anschein, dass alle IT-Organisationen dieselben Aufgaben haben - dieser Eindruck täuscht! Es gibt nicht mehr die einheitliche IT-Organisation, den „One-Size-Fits-All“-Ansatz, der für alle Unternehmen und alle Branchen gilt. Forrester Research hat drei IT-Modelle ausgemacht, die sich in den letzten Jahren etabliert haben. Bei diesen übernehmen die IT-Abteilungen je nach Erwartung und Ausrichtung des Unternehmens die Rolle der „Solid Utilities“, des „Trusted Suppliers“ oder des „Partner Players“. Die Ansätze unterscheiden sich durch Aufgabe sowie Struktur der IT und ihre Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen. So sollten CIOs prüfen, welche Rolle von ihrer Abteilung erwartet wird, ob diese sachdienlich ist und ob sie diese ausfüllen können und möchten. Zudem müssen sich Hersteller und Dienstleister darüber im Klaren sein, dass die verschiedenen Ansätze zu unterschiedlichen Bedürfnissen und differenziertem Verhalten der Klienten führen. Ausdruck dieser Entwicklung sind auch die Umbenennungen von IT-Abteilungen, mit denen bereits einige Entscheider die Abkehr von der „One-Size-Fits-All“-Mentalität unterstreichen. Forrester schlägt folgende Bezeichnungen vor: „Business & Technology“ für „Partner Players“, „Information-Services“ für „Trusted Suppliers“ und „Technology-Services“ für „Solid Utilities“.

Unterschiedliche Rollen gleich unterschiedliche Aufgaben
Die Entwicklung des für ein Unternehmen richtigen Ansatzes basiert auf den Erfordernissen der Branche, der Firmenausrichtung sowie den Erwartung des Managements und der Nutzer. „Solid Utilities“ müssen in erster Linie dafür sorgen, dass IT-Systeme kosteneffizient und stets verfügbar sind. Technologische Innovationen werden nicht zentral, sondern in den Geschäftseinheiten initiiert. Von den „Trusted Suppliers“ wird neben der Systemverfügbarkeit erwartet, dass sie mit Anwendungen Prozesse in den Abteilungen unterstützen. Hingegen müssen „Partner Players“ nicht nur die beschriebenen Leistungen erbringen, sondern sie sind auch strategische Partner der Geschäftseinheiten. Sie entwickeln individuelle, wettbewerbsfähige Lösungen für Kunden, Lieferanten und Nutzer. Allerdings ist nicht gesagt, dass Firmen den erforderlichen oder gewünschten Ansatz implementieren können. IT-Organisationen kann es an Know-how oder Ressourcen fehlen.

Unterschiedliche Rollen gleich unterschiedliche Erfordernisse
Hersteller und Dienstleister müssen sich bewusst sein, dass die verschiedenen Ansätze zu unterschiedlichem Kaufverhalten führen. Es wird schwer sein, Software an CIOs von „Solid Utilities“ zu verkaufen, da Anwendungen nicht zentral, sondern von den Abteilungen angeschafft werden. „Partner Players“ hingegen entwickeln Software meist selbst oder passen gekaufte Programme noch an. Auch bei Services wie Business Process Outsourcing, Applikationspflege oder Infrastrukturmanagement gibt es Unterschiede. „Partner Players“ lagern nur ungern IT aus, da sie Teil ihres Kerngeschäfts ist. Hingegen sehen „Solid Utilities“ möglicherweise in der Nutzung der verlässlichen und kosteneffizienten Infrastruktur eines Providers einen Weg, noch zuverlässiger zu werden.

Über Forrester Research
Forrester Research Inc mit Sitz in Cambridge (Massachusetts) ist ein unabhängiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, das sich besonders darauf konzentriert, pragmatische und zukunftsorientierte Hinweise auf den möglichen Einfluss von Technologie auf Geschäftsmodelle für Unternehmen und deren Kunden zu geben. Weltweit arbeiten zahlreiche Marketing-, Business- und IT-Sachverständige mit Forrester zusammen, um ihre Technologieinvestitionen auf ihre jeweiligen Geschäftsziele maßzuschneidern. Seit 22 Jahren wird Forrester Research, gegründet von George Colony, als Entwickler innovativer Gedankenmodelle und als vertrauenswürdiger Berater anerkannt. Das Unternehmen konzentriert sich im Wesentlichen auf die Bereiche Forschung, Datenermittlung und Beratung.

Pressekontakt:
HFN Kommunikation GmbH
Thorsten Düchting / Fritz Nollert
Tel. +49 [0] 69 – 923186-13
Fax +49 [0] 69 – 923186-22
E-Mail: tduechting@hfn.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thorsten Düchting, verantwortlich.

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