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Experten bei Fachtagung zum Thema E-Procurement in Frankfurt einig:

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Elektronische Produktkataloge sind das A und O für E-Procurement


Frankfurt, 21. September 2001: Die Auswahl und Einbindung von Lieferanten und deren elektronischen Katalogen spielen eine wichtigere Rolle für das E-Procurement, als das verwendete IT-System. Darauf haben die Referenten des ersten CaCatalog Day der CaContent GmbH am 19. September 2001 in Frankfurt nachdrücklich hingewiesen. Den rund 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland zeigten sie auf, welche Bedeutung der „Content“ für den Erfolg eines E-Procurement-Projektes hat, was für eine funktionierende Katalogintegration im SAP-Umfeld notwendig ist und welche Datenformate elektronische Kataloge auszeichnen.

„Die Kosten für Beschaffungsvorgänge per Papierkatalog liegen heute im Mittel bei 160 bis 180 Mark - und der zeitliche Aufwand je Bestellung beläuft sich auf 2 bis 3 Stunden. Diese Werte lassen sich mit Hilfe elektronischer Bestellsysteme erheblich reduzieren. Projekterfahrungen zeigen, dass sich Investitionen in E-Procurement häufig bereits innerhalb weniger Monate amortisieren“, sagte Professor Doktor Ronald Bogaschewsky von der Universität Würzburg und Mitglied des Vorstandes BME e.V. (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik) in seinem Vortrag. Er betonte den Nutzen katalogbasierter C-Artikel Bestellsysteme, das so genannte Desktop Purchasing, und machte deutlich, dass angesichts dieser Vorteile E-Procurement eine wichtige Rolle in der Strategie eines jedes Unternehmens spielen müsse. Lieferanten und Hersteller sollten ermuntert werden, ihre Waren auch in elektronischen Produktkatalogen anzubieten: „E-Procurement-fähigen Content liefern zu können, ist ein Wettbewerbskriterium für die Zukunft“, so Professor Bogaschewsky.

Externe Dienstleister ins Boot holen
Jürgen Peukert, Senior Manager der KPMG Consulting AG und Rüdiger von Dahlen von der SAP Systems Integration AG rieten den Zuhörern, die Erstellung und die Aggregierung der Inhalte auf externe Dienstleister zu verlagern. Peukert sagte: „Die Verhandlung der Preise und der Lieferbedingungen ist Aufgabe des Einkaufs, nicht aber ihre Aktualisierung und Verfügbarmachung.“ Von Dahlen wies darauf hin, dass Content- und Catalog-Management ein eigenes Teilprojekt innerhalb von elektronischen Beschaffungsprojekten sein sollte. Zudem sagten beide, dass die Auswahl des richtigen Partners für das Content- beziehungsweise Catalog-Management erfolgskritisch sei. „E-Lieferantenqualifikation verlangt technisches Verständnis vom Einkauf. Nur so kann das Preis- Leistungsverhältnis bewertet werden“, so ihr Fazit.

Standards für E-Procurement wichtig
Christian Konhäuser, Geschäftsführer der CaContent GmbH, erklärte in seinem Vortrag, dass ein Katalogsystem kompatibel zu allen gängigen E-Procurement-Lösungen sein müsse. Im Hinblick auf die CatalogEngine von CaContent wies er darauf hin, dass CaContent einen Katalogserver habe, der nicht nur Standardkataloge inklusive einer Suchfunktion beinhalte, sondern diese auch bereits an alle gängigen Kataloginterface-Standards angepasst habe. Damit könnten Kataloge von CaContent auch an Systeme von SAP, Commerce One oder Ariba angebunden werden. Die technologische Basis hierfür sei vor allem BMEcat. Er betonte, dass dies der passende Standard sei und in Zukunft die weiteste Verbreitung finden werde.

Auf eCl@ss, den Standard für Klassifizierung und Standardisierung von Produkten ging Professor Doktor Klaus Palme vom Institut der deutschen Wirtschaft ein. Bei Nutzung der aus mehreren Ziffern bestehenden Klassifizierung wüssten Besteller und Lieferant sofort, um welches Produkt es sich handele. Langwierige Beschreibungen zu den einzelnen Produkten entfielen dadurch. Der entsprechende Preis ließe sich einfach und schnell anbieten. Über eCl@ss, so Palme, könne in Unternehmen zudem sehr leicht herausgefunden werden, wie häufig und in welcher Abteilung bestimmte Artikel genutzt und bestellt würden. Dies unterstütze wiederum bei der Bündelung von Rabatten und der Suche nach dem besten Lieferanten.

Joachim Gans, Leiter der Global Customer Group Dun & Bradstreet, sagte, mit Hilfe des Materialklassifizierungsstandards UNSPSC (United Nations Standard Product and Services Classification) könnten Ausgaben bei einzelnen Lieferanten analysiert und diese Erkenntnisse in den zukünftigen Geschäftsaktivitäten berücksichtigt werden: „UNSPSC ist so aufgebaut, dass auf einen Blick klar ist, wie viele Lieferanten für ein Produkt in Anspruch genommen wurden und ob dieses vornehmlich bei Lieferanten oder bei einem Hersteller gekauft wird. Während eCl@ss von führenden Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen der deutschen Industrie erarbeitet wurde, ist UNSPSC ein Standard, der in den USA bei den Vereinten Nationen entstanden ist.“

Guido Winnink, Leitender Produktmanager Kataloge bei Covisint Europe BV machte deutlich, dass Kataloge die Basis der weltweit größten Beschaffungsplattform im Automobilbereich seien. Covisint biete Lieferanten eine große Bandbreite an Möglichkeiten, ihre Kataloge in die Plattform einzubinden. So könnten Produktkataloge ebenso eingebunden werden wie CAD/PDM-Anwendungen.

Wie Lieferantenkataloge sinnvoll und effektiv in das SAP System Enterprise Buyer Professional integriert werden, zeigte Hans Fabian, Business Leader E-Business der GE CompuNet. Er betonte, dass solche Integrationsprojekte nur funktionierten, wenn die Katalogsysteme gewisse Mindestanforderungen erfüllten. Hierzu zählte er neben der eCl@ss- und BMECat-Fähigkeit, eine intuitiv bedienbare Oberfläche, leistungsfähige Suchmechanismen sowie Flexibilität hinsichtlich der Hardware und Software wie Datenbank oder Betriebssystem. Tools für Einkäufer und Administratoren, Genehmigungsstufen, Staging-Kataloge und Reporting-Tools gehören seiner Meinung nach ebenfalls zu den Grundbedingungen.

Dr. Christoph Grote, Leiter Strategische Mitgliederentwicklung/Systeme im E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH, stellte in seinem Vortrag das am 19. September 2001 geschlossene Joint Venture zwischen dem E/D/E und der CaContent GmbH vor, das unter dem Namen CaTradeNet zukünftig am Markt auftritt. Er sagte, dass im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit von CaTradeNet der Vertrieb und die Bereitstellung kompletter E-Procurement Lösungen stehe, über die die 80.000 Kunden der rund 900 E/D/E-Mitglieder Verbrauchs- und Gebrauchsmaterialien online auswählen und bestellen können. Das über CaTradeNet angebotene Produktspektrum schließt alle vom E/D/E gelieferten Waren sowie darüber hinaus auch Büromaterialien, Verpackungs- und Elektroinstallationsmaterialien und andere Produkte des täglichen gewerblichen Bedarfs ein. „Mit Gründung der CaTradeNet greifen das E/D/E und CaContent den Wunsch vieler Kunden der Mitgliedsunternehmen auf, elektronische Warenbestellungen künftig mit nur noch einem Partner abwickeln zu können“, sagte Grote.

Alle Vorträge des CaCatalogDay sind nach Zusendung einer Mail an j.roensch@cacontent.com erhältlich.


Web: http://www.cacontent.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jürgen Rönsch, verantwortlich.

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