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Markt für Onkologie-Medikamente nimmt an Bedeutung zu

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Laut National Cancer Institute liegt der jährliche Patientenzuwachs im Onkologie-Segment bis 2020 weltweit bei 2 Prozent. Die Umsätze des Onkologie-Medikamentenmarktes steigen folglich.

Regensburg, 26. August. Unter den häufigsten Todesursachen ist Krebs nach wie vor ein echtes Schwergewicht - im wahrsten Wortsinn. Denn Übergewicht ist nach Angaben von Adamant Biomedical Investments mit geschätzten 30 Prozent eine der Hauptursachen von Krebssterblichkeit. Allein in Deutschland ist einer aktuellen Studie zufolge nahezu jeder zweite Erwachsene übergewichtig. "Es verwundert daher kaum, dass Krebs hierzulande die zweithäufigste Todesursache bleibt", so Ingo Grabowsky, Vertriebsdirektor bei Lacuna. Laut National Cancer Institute liegt der jährliche Patientenzuwachs im Onkologie-Segment bis 2020 demnach weltweit bei 2 Prozent. "Die Umsätze des Onkologie-Medikamentenmarktes steigen vor diesem Hintergrund immer weiter", führt Grabowsky aus. Nach Angaben des Lacuna-Fondsmanagements Adamant belaufen sich die Zuwächse mittelfristig auf etwa 5 Prozent p.a. "Aus Investorensicht bleibt das Onkologie-Segment ein interessantes Anlageumfeld, daher sind im Lacuna - Adamant Global Healthcare auch 20 bis 40 Prozent Unternehmen aus der Onkologie-Branche allokiert."



Herausforderungen für Investoren im Onkologie-Segment

"Obwohl neue, vielversprechende Wirkstoffe häufig in innovativen Startups entstehen, partizipieren Investoren in der Regel über bereits etabliertere Unternehmen", erläutert Grabowsky. Hintergrund sind insbesondere die hohen Vorlaufkosten, die in den klinischen Entwicklungsphasen auf dem Weg bis zur Zulassung des Medikaments entstehen. Die können sich kleinere Startups zumeist nicht leisten. Adamant-Angaben zufolge hat beispielsweise Roche für die Durchführung von insgesamt elf Studien mit 2.658 Patienten fast 190 Mio. USD investiert. "Die Gesamtkosten dürften allerdings um ein Vielfaches höher liegen und werden von Adamant auf mehr als eine Milliarde USD geschätzt", so Grabowsky.



Pharmakonzerne wie Roche vereinen einen Großteil des Jahresumsatzes im Segment Onkologie-Medikamente auf sich. 2013 beispielsweise erwirtschaftete Roche 34 Prozent der insgesamt 91 Mrd. USD (Gesamtumsatz Onkologie-Medikamente 2013), mit 12 Prozent folgte Novartis, 8 Prozent entfielen auf Amgen. "Da Unternehmen dieser Größenordnung jedoch nicht nur über die finanziellen Mittel für die Entwicklung und den Vertrieb verfügen, sondern auch dringend Nachschub in ihrer Medikamenten-Pipeline brauchen, sind Fusionen und Übernahmen innovativer Biotech-Unternehmen wesentlicher Bestandteil einer potenziell erfolgreichen Firmenpolitik", führt Ingo Grabowsky aus. "Aktuellstes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Übernahme des US-Biotech-Unternehmens Intermune durch den Schweizer Pharmakonzern Roche." Auch etablierte Pharmafirmen wie Novartis und Amgen haben in den vergangenen Jahren M&A-Deals umgesetzt.



Nicht jeder aber führt zum finanziellen Erfolg: Während Dendreon mit dem innovativen Krebsmedikament Provenge seit dessen Zulassung im April 2010 hohe Kursverluste von ca. 95 Prozent hinnehmen musste, stieg der Aktienkurs des Pharmakonzerns Bristol-Myers-Squipp mit Zulassung der Krebsarznei Yervoy mit etwa 85 Prozent deutlich. "Dieser Vergleich zeigt, wie nah in der Biotechnologie Chancen und Risiken beieinander sind", erläutert Grabowsky. "Für Investoren ist es vor diesem Hintergrund umso wichtiger, nicht nur über mehrere Biotech-Unternehmen, sondern auch über mehrere Gesundheitsbranchen hinweg diversifiziert zu sein. Im Lacuna - Adamant Global Healthcare liegt daher die aktuelle Biotech-Beimischung bei gut 25 Prozent. Auf diese Weise erreichen Investoren eine optimale Absicherung und die bestmögliche Chance, das Potenzial der globalen Gesundheitsbranche auszuschöpfen."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Ingo Grabowsky (Tel.: +49 (0) 941 99 20 88 0), verantwortlich.

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