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Unternehmensfinanzierung durch Unternehmensanleihen

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Für ein Unternehmen kommen verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung in Betracht. Neben den üblichen Krediten sind es auch Unternehmensanleihen, die dafür in Frage kommen.

Deutschland, 27.08.2014

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Unternehmensanleihen gelten in der Finanzwelt als klassische Form der Unternehmensfinanzierung. Es handelt sich hierbei um langfristige, festverzinsliche Schuldverschreibungen. Vor allem mittelständische Unternehmen sehen in Unternehmensanleihen eine Alternative, zumal die Hausbanken zunehmend zurückhaltend mit einer Kreditvergabe reagieren. Außerdem werden von Unternehmen auch bei guter Bonität immer höhere Sicherheiten verlangt.



Fremdfinanzierung über Anleihen

Das Unternehmen, welches sich durch Anleihen finanziert, nutzt damit eine klassische Fremdfinanzierung. Institutionelle oder private Investoren kommen in Frage. Bei der Unternehmensanleihe handelt es sich um eine Inhaberschuldverschreibung. Der Anleger bekommt einen schuldrechtlichen Anspruch zugestanden, der gegenüber der Gesellschaft geltend gemacht werden kann. Der Anspruch besteht auf Rückzahlung und auf Zinsen des Nennwertes der Anleihe.



Vorteile der Unternehmensanleihe

Gegenüber dem normalen Bankkredit haben Anleihen durchaus Vorteile. So werden sie in der Regel ohne Sicherheiten ausgegeben. Die Vertragsbedingungen können frei verhandelt werden, was beiden Seiten einen gewissen Spielraum gibt. Nebenabreden werden meist nicht getroffen. Der Anleger bekommt für seine Investition keine Mitbestimmungsrechte und erhält auch keinen Einfluss jedweder Art auf das Unternehmen. Sprich: Ein Unternehmen bekommt durch die Unternehmensanleihe Geld, muss jedoch dem Investor keinerlei Rechte einräumen.



Übliche Gestaltung

Üblicherweise wird eine Unternehmensanleihe auf fünf bis sieben Jahre angelegt. Dann wird der Nennbetrag zur Rückzahlung fällig. Zinsen werden meist nachträglich gezahlt und dies halbjährlich oder jährlich. Der Zinssatz selbst orientiert sich dabei an den Finanzmarktbedingungen, die zur Zeit des Vertragsschlusses herrschen. Das Unternehmen muss eine gewisse Risikoprämie zahlen, denn der Anleger stellt das Geld ohne Sicherheiten zur Verfügung und erhält keine Mitspracherechte.

Für Anleger ist eine Unternehmensanleihe schon allein aus dem Grund interessant, weil hier Renditen von bis zu sechs Prozent pro Jahr möglich sind.



Kapitalbedarf des Unternehmens

Der Aufwand für eine Unternehmensanleihe ist vergleichsweise hoch. Daher sollte der Kapitalbedarf bei mindestens drei bis fünf Millionen Euro liegen, ansonsten rechnet sich der Aufwand nicht. Mittelstandsanleihen werden meist mit zehn bis fünfzehn Millionen Euro ausgegeben. Es gilt daher, zuerst den Kapitalbedarf festzulegen und das Projekt ausreichend zu planen, dann kann die Überlegung angestellt werden, ob eine Unternehmensanleihe die richtige Wahl ist.

Wichtig: Die BaFin muss einer Unternehmensanleihe zustimmen, wenn diese öffentlich angeboten werden soll. Der Wertpapierprospekt des Unternehmens beinhaltet dann eine Vielzahl verschiedener Daten zum Unternehmen, die weit über die Daten, die im Rahmen des Jahresabschlusses veröffentlicht werden, hinausgehen.

Übrigens kann eine Anleihe auch in Anteile am Unternehmen umgewandelt werden. Die Umwandlung in Eigenkapital ist ebenfalls möglich. Dieser Vorgang wird als Debt-to-Equity-Swap bezeichnet. Die Investoren werden über die Anleihe zu Aktionären, die direkt am Unternehmen beteiligt sind.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Rene Riebe (Tel.: 0241-55708496), verantwortlich.

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