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Der Verlust und die schrittweise Wiedergewinnung der persönlichen Unabhängigkeit

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Wir erleben in den letzten Jahren immer mehr, dass unsere persönliche Autonomie zunehmend abnimmt. Im Bereich der Finanzen bestimmen der Fiskus, der Gesetzgeber und das Banksystem weitgehend, wie unsere Geldflüsse laufen sollen, und was uns letztendlich in der Tasche bleibt. Weitgehende Transparenz und Kontrolle prägen das tägliche Geschehen rund um unser Geld. Die Zeit, in der wir noch Vermögen bilden konnten, liegt schon eine Weile hinter uns.

Das Modell gläserner Bürger wird auch im Rahmen unseres Verhaltens, was die Kommunikation via Telefon oder Internet betrifft, erkennbar. Daten werden en masse erfasst, analysiert und gespeichert. Wenn wir einkaufen, werden unter anderem mit Hilfe der diversen Rabatt- und Kundenkarten Bewegungsprofile erstellt, um das Konsumverhalten zu erfassen. Es ist auch kaum noch möglich, einen Vertrag, welcher Art auch immer, zu unterzeichnen (Banken, Versicherungen, etc.), ohne dass Daten und Informationen gesammelt, ausgewertet und entweder im eigenen Unternehmen verwendet oder an Interessenten verkauft werden.

Zu guter Letzt ist es auch in unserer Arbeitswelt so. Wer kann sich denn heute noch sicher fühlen, seinen Arbeitsplatz behalten zu können? Die Stabilität von großen Unternehmen wird durch Fusionen oder Aufkäufen der Unternehmen unterwandert. Wie oft lesen oder hören wir, dass wieder der eine oder andere Konzern, um eventuell gewisse Kennzahlen für deren Bewertung an der Börse zu verbessern, tausende von Mitarbeitern auf die Straße wirft.

Wie sieht es diesbezüglich eigentlich mit unserem Konsumverhalten aus? Mal abgesehen von der manipulativen Wirkung der Werbemaschinerie: kaufen wir wirklich, was wir kaufen wollen? Lassen wir uns nicht lieber vom Mainstream oder von der Geiz ist geil Mentalität verführen? Die Schnäppchenjagd ist längst gesellschaftsfähig geworden. Aber was machen wir da eigentlich? Sind wir doch mal offen: jeder von uns möchte eine anständige Bezahlung für seine Arbeit haben. Damit der Arbeitgeber das kann, muss auch seine Kasse klingeln. Damit diese das tut, muss er z.B. von seinen Produkten möglichst viele und zu einem möglichst gewinnbringenden Preis verkaufen. Wir wollen aber Schnäppchen, dadurch muss die produzierende Industrie ihre Produkte immer billiger anpreisen. Das kann dann soweit gehen, dass das Unternehmen bei den Löhnen einsparen muss, um letztendlich in den schwarzen Zahlen zu bleiben. So plädiere ich dafür, gutes Geld für gute Produkte zu bezahlen, damit wir wieder bessere Löhne einfordern können.

Alles schön und gut mag jetzt so Mancher denken, aber wird das auch funktionieren? Ehrlich gesagt, steckt auch von mir in dieser Idee mehr Hoffnung als Gewissheit drinnen. Wesentlich realistischer scheint mir, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, und dadurch wieder ein Stück Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zurück zu erlangen. Wie sollten wir das bewerkstelligen können? Als konkrete Möglichkeit sehe ich da die Erweiterung und Verbesserung der persönlichen Kompetenzen in Form von Weiterbildungen oder dem Erlernen eines neuen, zusätzlichen Berufes. Da eröffnet sich allerdings die Frage: welche Richtung soll es denn sein?

In meinem Artikel Shiatsu, ein Beruf mit Zukunft bin ich schon etwas auf dieses Thema eingegangen. Grundsätzlich sind Berufe im Gesundheitsbereich schwer im Kommen und der Anteil jener, die ihr redlich verdientes Geld lieber in sich selber als in Börsenwerte investieren wollen, steigt stark an. Frau Bernhofer Cornelia vom Zentrum für ganzheitliche Körperarbeit in Rif bei Salzburg (www.gka-zentrum.at) spricht davon, dass im Bereich Behandlungen stark zu spüren ist, dass sich Menschen wieder mehr wert sind, und sich und ihrer Gesundheit was Gutes tun wollen. Gerade die betriebliche Gesundheitsvorsorge, in welcher Dienstnehmer im Betrieb Behandlungen erhalten, und die Dienstgeber meistens einen Teil der Kosten übernehmen, boomt immer mehr.

Frau  Bernhofer:

Wir haben mehr Anfragen und Möglichkeiten in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge, als wir abdecken können. Aber wir finden keine adäquaten Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt, denn diese müssten massieren und Shiatsu geben können. So sind wir dazu übergegangen, in unserer seit nun fast 25 Jahren bestehenden Shiatsu Schule auch MasseurInnen auszubilden, welche dann bei entsprechender Eignung bei uns im Fachinstitut eine fixe Anstellung finden können. Ich denke, dass wir diesbezüglich sicherlich nicht der einzige Fachbetrieb sind, der diese personellen Engpässe hat.

Es liegt nahe, dass die Wahl des neuen Berufes zukunftsorientiert sein sollte. Die Ausbildung zum Iokai Shiatsu PraktikerIn gehört zu diesen Berufen. Shiatsu wird nebenberuflich in 4-6 Wochenenden im Jahr erlernt und die Mindestlerndauer beträgt 3 Jahre. Nach Abschluss besteht die Möglichkeit, im Angestelltenverhältnis oder selbständig in eigener Praxis zu arbeiten. Nicht selten beginnen 2 oder 3 fertige ShiatsupraktikerInnen mit einer Gemeinschaftspraxis nebenberuflich, quasi im Schichtbetrieb abwechselnd ihr Klientel aufzubauen, bis es soweit ist, dass die Praxis hauptberuflich geführt werden kann.

Cornelia Bernhofer:

In unserer Ausbildung versuchen wir verstärkt jene Studierende beim Praxisaufbau zu unterstützen, welche von Anfang an in Richtung eigener Praxis steuern. Da wird gezeigt, wie mit gezielten Marketingmaßnahmen und Kundenbindungsprogrammen eine stabile Praxis aufgebaut werden kann.

Einen neuen Beruf nebenberuflich erlernen und sich damit wieder ein Stück mehr persönliche Unabhängigkeit verschaffen, scheint in der Tat eine realistische Möglichkeit zu sein. Zumal das Risiko, welches damit eingegangen wird, denkbar gering ist: es muss der bestehende Arbeitsplatz nicht aufgegeben werden, die Ausbildung ist unter Umständen förderungswürdig und ein schrittweiser Praxisaufbau sind die Faktoren, die das Risiko wesentlich senken, denn wenn es sich herausstellen sollte, dass es nicht in der Form funktioniert, wie geplant, dann wurden keine existenzsichernden Dinge aufgegeben.

Für alle InteressentInnen gibt es mehr Informationen unter www.iokai-shiatsu.at



Web: http://www.iokai-shiatsu.at


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhofer Cornelia, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: GKA KG

Das GKA – Zentrum ist ein Seminar- und Behandlungshaus im Charlottenhüttenweg 7 in Rif und ist dort seit dem Jahr 2008. Die darin untergebrachte GKA® KG, ausgestattet mit dem Qualitätszertifikat ÖCERT und dem SQS, bietet im speziellen Aus- und Weiterbildungen in den Gesundheitsberufen Massage und Shiatsu, beides Berufe mit Zukunft, an. Die Ausbildungen sind förderungswürdig!
Cornelia Bernhofer und Gernot Hoffmann sind die Verantwortlichen. Beide ausgebildet in Massage und Shiatsu, behandeln zusätzlich Kunden im Fachinstitut des Hauses.


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