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Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts im myp MAGAZINE: "Das deutsche Fernsehen hat noch etliche Großbaustellen"

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In der Titelstory des aktuellen myp MAGAZINE attestiert Schauspielerin Ulrike Folkerts dem deutschen Fernsehens Nachholbedarf im Umgang mit Themen wie Homosexualität und Integration.

Berlin - Im Rahmen eines ausführlichen Interviewportraits in der aktuellen Ausgabe des Berliner myp MAGAZINE attestiert Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts dem deutschen Fernsehen Nachholbedarf unter anderem im Umgang mit dem Thema Homosexualität. Folkerts, die seit 1989 als Kommissarin Lena Odenthal im ARD-Tatort Ludwigshafen zu sehen ist, erzählt im Gespräch mit myp-Herausgeber Jonas Meyer, dass sie selbst beispielsweise einmal erlebt habe, aufgrund ihres offenen Umgangs mit ihrer Homosexualität für die Rolle einer heterosexuellen Frau abgelehnt zu werden.



Aber nicht nur beim Thema Homosexualität sieht die 53jährige Schauspielerin Handlungsbedarf: Das deutsche Fernsehen habe noch etliche andere Großbaustellen, so Folkerts gegenüber dem myp MAGAZINE. So finde beispielsweise der Ausländeranteil, den man im gesellschaftlichen Alltag erlebe, im Fernsehen einfach nicht statt: "In unserer Gesellschaft gibt es unzählige Menschen, in deren Familie es zwar einen Migrationshintergrund gibt, die aber hier groß geworden sind, unsere Sprache sprechen und genauso ticken wie wir. Da werden etwa türkischstämmige Schauspieler immer noch ausschließlich für flache Klischeerollen besetzt, obwohl sie in ihrem Leben vielleicht ein einziges Mal nach Anatolien gereist sind, weil von dort ihre Großeltern kommen."



Das deutsche Fernsehen müsse deshalb endlich moderner werden und einen stärkeren Bezug zu gesellschaftlichen Realitäten herstellen: "Es wird sich nichts ändern, wenn man immer wieder gängige Klischees bedient und beispielsweise einen Schwulen eine Tucke spielen lässt oder einen Schauspieler mit ausländischen Wurzeln für die Rolle des Dönerverkäufers oder Gemüsehändlers besetzt."



Das Interview mit Ulrike Folkerts wurde im Sommer 2014 in Berlin-Wedding als Titelstory der 15. Ausgabe des myp MAGAZINE (Thema "Meine Heimat") produziert. In diesem Zusammenhang entstand im Volkspark Rehberge auch ein umfangreiches Fotoeditorial, das die Schauspielerin in einer spätsommerlichen Parklandschaft zeigt (Fotograf: Steven Lüdtke).



Das myp MAGAZINE ("my pages magazine") ist ein nicht-kommerzielles, werbefreies Onlinemagazin im Printformat, das seit Januar 2011 vierteljährlich publiziert wird. Es bietet jungen Kreativen verschiedenster Kunstrichtungen die Möglichkeit, mit einem Foto und selbst verfasstem Text ihre ganz persönlichen Gedanken zum Thema der jeweiligen Ausgabe der Öffentlichkeit zu präsentieren. So wurden bisher in insgesamt 15 Ausgaben um die 400 Kreative aus weltweit mehr als 30 Staaten vorgestellt.



Die neue Ausgabe kann seit dem 31. August auf der Website www.myp-magazine.com virtuell durchgeblättert und als PDF kostenlos heruntergeladen werden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jonas Meyer (Tel.: 03022393172), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 382 Wörter, 3160 Zeichen. Als Spam melden


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