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SGI und MSI analysieren Cholera-Genom

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Kooperation liefert in nur 7 Tagen neue Grundlage für die Entwicklung wirkungsvollerer Medikamente


München, 26. Jan 2001 – SGI und Softwareanbieter Molecular Simulations Inc (MSI), Tochterunternehmen des US-Konzerns Pharmacopeia, haben in enger Zusammenarbeit umfangreiche Gen-Informationen identifiziert, die als Ausgangspunkt zur effizienteren Bekämpfung der Cholera dienen können. Durch Einsatz eines mit 256 Prozessoren ausgerüsteten Servers der SGI Origin -Familie, auf dem MSIs führende Software GeneAtlas für Gen-Annotierung lief, konnten Wissenschaftler in weniger als sieben Tagen die rund 3,000 Sequenzen des V-Cholera-Genoms analysieren. Das zu Tage geförderte Ergebnis dürfte die Quelle für umfassende weitere Forschungsaktivitäten werden, von der die Menschheit neue Wirkstoffe gegen die immer noch weit verbreitete Krankheit erwartet.

Neue Wirkstoffe gegen Cholera werden dringend benötigt. Denn nur noch 60-80% der Cholera-Impfstoffe sind heute effizient, weil sich in den letzten Jahren immer mehr resistente Varianten der Krankheit gebildet haben. In großen Teilen der Westlichen Welt ist Cholera zwar verschwunden, doch in weiten Regionen der Entwicklungsländer speziell Asiens, Afrikas und Lateinamerikas bleibt die Krankheit eine ernste Bedrohung für die Gesundheit.

Informationen über das Genom des Vibrio Cholerae, des für die Krankheitsentstehung verantwortlichen Bakteriums, wurden erstmals im August 2000 publiziert. Über den Einsatz des Tools GeneAtlas auf dem hochleistungsfähigen Origin-Server konnten jetzt insgesamt 76% des Bakterien-Genmaterials funktionell annotiert werden. Das ist gegenüber dem bisher veröffentlichten Bestand von 54% ein Fortschritt, der neue, wesentliche Potenziale erschließt.

Mehr Einblick in die Wirkungsweise der Gene
Dr. Scott Kahn, MSI, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung im Bereich Life-Sciences: "Die Fülle der nun zugänglichen Annotationen, die wir in kürzester Zeit mit dem SGI-Server und unserem Software-Tool generieren konnten, liefert neue Einblicke in die Funktionsweise einer Vielzahl der Proteine, die laut Genom-Sequenz des Vibrio-Cholerae entstehen. Aufgrund der neuen Qualität dieser Information wird die Forschung in der Lage sein, sich bei der Jagd nach effizienten Behandlungsmethoden und Impfstoffen auf neue genetische Zielbereiche einzuschießen."

Molecular Simulations Inc
MSI (www.msi.com) ist ein führender Anbieter von Simulationssoftware, die zur Vorhersage von Struktur und Eigenschaften biologischer und chemischer Systeme dient. Mit Hilfe der Software-Tools lösen industriell tätige Forschungsteams, die an weltweit vorderster Front der Erkenntnis operieren, Probleme von bedeutender wirtschaftlicher Tragweite. Mit Hilfe von MSIs Software beschleunigen sie die Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe und pharmazeutischer Produkte. MSI ist ein Tochterunternehmen des US-Konzerns Pharmacopeia Inc.


Weitere Informationen: Marion Moia Tel +49-89-46108-240, Fax +49-89-46108-281
Stefan Ehgartner, Harvard PR: Tel +49-89-532957-0, Fax +49-89-532957-888

Silicon Graphics Inc., Mountain View/Kalifornien, www.sgi.com, stellt als marktführender Anbieter im Bereich Technical Computing die weltweit leistungsfähigsten Server, Supercomputer und Visual Workstations zur Verfügung. Mit Hilfe seines weiten Lösungsspektrums für High-Performance Computing und Visual Computing sind Kunden in den Schlüsselmärkten Fertigung, Forschung und Lehre, Wissenschaft, Telekommunikation und Medien in der Lage, neue Einsichten zu gewinnen und die herausforderndsten Aufgaben zu lösen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marcella Schwalb, verantwortlich.

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