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Carsten Somogyi, Speaker - Trainer - Coach |

Wake up! - Kurswechsel am Arbeitsmarkt

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Chefs müssen sich umstellen! Die Generation Y setzt neue Prioritäten!

Unternehmen müssen umdenken. Die Generation Y setzt neue Prioritäten. Spaß an der Arbeit steht an erster Stelle - Job, Gehalt, Aufstieg spielen nur noch eine Nebenrolle. Leistung ist wichtig, die Stechuhr hat ausgedient. Ein Albtraum für Personalchefs? Oder bringt diese Generation nur etwas Leichtigkeit in die Arbeitswelt?





Die Generation Y, das sind die zwischen 1980 und 1990 Geborenen, die gerade die Unternehmen erobern. Das englisch ausgesprochene Y ist ein Homonym zu "Why?", also zu der Frage nach dem "Warum?"und passt zu dieser Generation, die Althergebrachtes infrage stellt. Bei ihren Eltern konnten sie sehen, wohin Stress führen kann: Abwesende Väter, keine Zeit für die Familie, hohe Scheidungsraten oder auch Burnout. Ihr Vertrauen in alte Strukturen und Hierarchien ist erschüttert. Was sie fordern, das ist Sinn in ihrem Tun. Auch wenn so mancher Personalchef diese jungen Menschen für verwöhnt, selbstverliebt und größenwahnsinnig hält, er hat es mit gut ausgebildeten, technologieaffinen Menschen zu tun. Sie sind mit dem Internet und modernsten Kommunikationsgeräten aufgewachsen. Die Ypsiloner, wie sie gerne auch genannt werden, werfen ihrerseits den Chefs von heute Statusdenken und Risikoscheue vor, während sie sich selbst als vertrauenswürdig und weniger materialistisch sehen. Sie fühlen sich durch straffe Hierarchien gegängelt. Was nützen zwölf Stunden Arbeitszeit, wenn in der Zeit nichts bewegt wird? Warum wird schnelle Leistung nicht geschätzt? Wozu heute noch Anwesenheitspflichten und Zeitüberwachung?



Personalabteilungen müssen umdenken, im Umgang mit neuen Bewerbern ebenso wie im Umgang mit den Mitarbeitern. In einem Land der Knappheit, dem mehr und mehr die Fachkräfte ausgehen, haben die Ypsiloner den Trumpf der Demografie auf ihrer Seite. Als kritische, technisch versierte Menschen sind ihnen vielfältige Chancen und Möglichkeiten geboten, die sie selbstbewusst und auch fordernd machen. Was sie verlangen, kommt einem Umbruch gleich. Sie wollen eine neue Berufswelt mit neuen Rahmenbedingungen. Wichtig sind größtmögliche Sicherheit bei gleichzeitiger Flexibilität für Familie und Freizeit. "Das ist die große Herausforderung für alle Unternehmen: Ein besseres Verständnis für die kommende Manager-Generation zu entwickeln", erklärt Carsten Somogyi, Mentalcoach und Vertriebstrainer, "um dann auch die Personalentwicklung auf diese speziellen Bedürfnisse auszurichten. Ich denke hier beispielsweise daran, die Flexibilisierung der Arbeit zu erhöhen, die Anwesenheitspraxis zu lockern und die elektronische Erreichbarkeit zu begrenzen. Das Wichtigste wäre aber, die Karriereplanung mehr an Inhalten als an der Führungsebene auszurichten. Dazu muss man natürlich umdenken."



Wie sollten die Unternehmen darauf eingehen?



In vielen, auch nicht inhabergeführter Unternehmen herrscht oft ein Klima strenger Hierarchie. Die Ypsiloner aber erwarten einen schnellen Informationsaustausch, respektvollen Umgang miteinander und ein offenes Feedback. Da muss sich so manche Führungskraft erst einmal umstellen. Es ist durchaus möglich, dass ein erfahrener Teamleiter schlucken muss, wenn ihn plötzlich die gutgemeinte Kritik eines jungen Mitarbeiters trifft oder eine Entscheidung nicht akzeptiert sondern hinterfragt wird.



Die Besinnung des Unternehmens auf seine Basis und Werte ist nicht nur für eine gelungene Integration der Generation Y unumgänglich: Wofür steht das Unternehmen? Wo will es hin? Was macht es einzigartig? Was macht es besonders, hier zu arbeiten? "Diese Fragen stelle ich oft gleich zu Beginn eines Trainings im Unternehmen und bin nicht selten überrascht, wie häufig selbst Führungskräfte um Worte ringen", so Somogyi weiter. "Wie will man Mitarbeitern und Kunden diese Werte vermitteln, wenn man sie nicht selbst ständig lebt? Es gibt immer wieder schwierige Situationen, in denen ein Unternehmen eine starke Mannschaft braucht. Mitarbeiter die sich identifizieren, Veränderungen mittragen und an einem Strang ziehen. Gut, wenn man sich dann auf Werte, Leitbilder, Ziele und Visionen berufen kann. Das ist die Basis. Erst dann kann an der Führungskultur gearbeitet werden."



Im Falle der Generation Y würden sich natürlich weitere Fragen ergeben: Wie kann man die jungen Leute motivieren? Wie viel Freiraum räumt man ein? Muss man sich all ihren Ansprüchen beugen? Wie integriere ich sie in die Gemeinschaft? Wie bereitet man ältere Mitarbeiter auf die Veränderungen vor?

"Ich sehe meine Aufgabe darin, Führungskräfte und die Unternehmensleitung zu unterstützen, ihr Unternehmen klar zu positionieren und Mitarbeiter zu Botschaftern zu machen. Mir ist wichtig, dass ein geeignetes Klima des Vertrauens und der Wertschätzung geschaffen wird, in dem sich Ypsiloner aber auch ihre Vorgänger, die Generation X wohlfühlen. Zufriedene Menschen flukturieren nicht und garantieren schon eher den Unternehmenserfolg."

*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Carsten Somogyi (Tel.: +49 (0)8106 - 99 54 87 ), verantwortlich.

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