info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH |

Warum depressive Patienten oftmals erschöpft sind

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
2 Bewertungen (Durchschnitt: 5)


Wie Mikronährstoffe helfen können und warum eine Mikronährstoffanalyse sinnvoll ist


Depressionen gehen meist mit Antriebslosigkeit, Interessenverlust und Konzentrationsstörungen einher. Forscher der Universität Ulm fanden jetzt in einer Studie heraus, dass dem Energiemangel biochemische Ursachen zugrunde liegen. Die Wissenschaftler um die Professorin Iris-Tatjana Kolassa und Dr. Alexander Karabatsiakis konnten in einer Studie mit 22 Probandinnen mit der Diagnose Major Depression und 22 gesunden Kontrollpersonen nachweisen, dass bei Depressionen weniger Adenosintriphosphat (ATP) produziert wird.



ATP kann man als eine Art "Energiewährung" der Zelle bezeichnen. Je weniger ATP in den Mitochondrien gebildet wird, desto energiearmer ist die Zelle. Die Wissenschaftler konnten feststellen, dass der Schweregrad der Depressionen mit der mitochondrialen Energieleistung korreliert. Die Tatsache, dass sich bei einer auftretenden Depression die ATP-Produktion vermindert, könnte erklären, warum dann eine entsprechende Antriebslosigkeit und ein Energiemangel auftreten.

Bisher galten Veränderungen von Neurotransmittern im Gehirn als wichtigste biologische Auffälligkeit bei Depressionen. Durch das Ergebnis dieser Studie wird jetzt eine weitere biologische Messlatte sichtbar und liefert einen weiteren Beweis dafür, dass bei Depressionen auch körperliche Ursachen eine wichtige Rolle spielen können.

Die Orthomolekulare Medizin zielt bei Depressionen schon immer darauf ab, nicht nur den Botenstoffwechsel zu verbessern, sondern auch den Energiestoffwechsel. Für die Energiebildung des Organismus sind zahlreiche biochemische Reaktionen erforderlich, für die eine Vielzahl von Mikronährstoffen gebraucht werden. Hier einige Beispiele:

 

-- Carnitin bewirkt, dass die langkettigen Fettsäuren in die Brennkammern der Zellen gelangen, wo sie dann in Energie umgewandelt werden.

-- Coenzym Q10 ist ebenfalls für die Energiegewinnung im Zellstoffwechsel erforderlich. Q10 ist ein unverzichtbares Molekül für die Atmungskette, mit deren Hilfe die Zelle Energie gewinnt.

-- Aus den Aminosäuren Asparagin und Asparaginsäure kann das Schlüsselmolekül des Citratstoffwechsels gebildet werden.

-- Die Vitamine B3 und B2 sind für den Citratzyklus erforderlich und somit auch für die Bildung von ATP.

-- Auch Vitamin B1 ist in seiner aktiven Form zusammen mit Magnesium ein lebenswichtiges Coenzym für die Energieproduktion.

-- Magnesium hat eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel inne, da es Bestandteil des ATP-Komplexes ist.

-- Eisen spielt eine zentrale Rolle beim Sauerstofftransport und als Bestandteil von Eisen-Schwefel-Clustern beim mitochondrialen Elektronentransport. Damit ist der Energiestoffwechsel maßgeblich von einer ausreichenden Eisenverfügbarkeit abhängig.

-- Vitamin C fördert u.a. die Eisenresorption, wird für die endogene Carnitin-Synthese benötigt und für die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan in Serotonin. Ein Mangel an Vitamin C kann z.B. zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionsneigung, Reizbarkeit und Gleichgültigkeit führen.



Diese und viele andere Mikronährstoffe sind maßgeblich am Energiestoffwechsel beteiligt. Eine zielgerichtete Mikronährstofftherapie vermag nicht nur den Energiestoffwechsel zu verbessern, sondern auch den Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe, wie z.B. Serotonin oder der Katecholamine. Eine zielgerichtete Mikronährstofftherapie kann dadurch in vielen Fällen eine sinnvolle Maßnahme sein, aus der Spirale von Erschöpfung und Depressionen herauszukommen.

Um herauszufinden, welche Mikronährstoffe dem Nervensystem fehlen, ist eine Laboranalyse unumgänglich. Der DCMS-Neuro-Check zeigt auf, welche für das Nervensystem relevanten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren fehlen und in welcher Dosierung diese dem Stoffwechsel zugeführt werden sollten.


Referenzen:
uni-ulm.de, 08.08.2014: Neue biologische Grundlage der Depression entdeckt: Kraftwerkstörung in Zellen als Auslöser für Antriebslosigkeit;
Kristin Filler et al.: Association of mitochondrial dysfunction and fatigue: A review of the literature; BBA Clinical, available online 13 April 2014;
Jana Hroudová et al: Mitochondrial functions in mood disorders; Published: January 23, 2013 under CC BY 3.0 license;
Uschi Eichinger, Kyra Hoffmann-Nachum: Der Burnout-Irrtum, Systemed-Verlag, 2012

 

 

 

Weitere Infos:
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH

Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld

Tel. 0049/ +(0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de

 

 

 



Web: http://www.diagnostisches-centrum.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Karin Großhardt, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 518 Wörter, 4663 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH

Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH ist eine Praxis für Mikronährstoffmedizin und führt orthomolekulare Laboruntersuchungen durch: Bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren im Blut. Es werden Mikronährstoffprofile für bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten wie z.B. für das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das Immunsystem oder für den Bewegungsapparat. Aufgrund des Analysenergebnisses wird ein persönlicher Befundbericht mit genauer Therapieempfehlung erstellt.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH lesen:

Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH | 29.09.2016

Vitalstoffanalyse

Bereits eine suboptimale Versorgung mit Vitalstoffen kann zu Stoffwechselstörungen führen, woraus sich dann im Laufe der Zeit Krankheiten entwickeln können. Die ersten Anzeichen eines Mikronährstoffmangels sind zunächst sehr unspezifisch und mac...
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH | 26.09.2016

Bei neurologischen Erkrankungen: Mikronährstofftherapie sinnvoll

Bei neurodegenerativen Erkrankungen, wie z.B. Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson, spielt der oxidative Stress eine wichtige Rolle, außerdem besteht meist eine erhöhte Entzündungsaktivität, eine Fehlfunktion der Mitochondrien und auch ein Ungl...
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH | 26.01.2016

Vitalstoffanalyse „exklusiv“: Die Mikronährstoffanalyse für Ihre Gesundheit und für Ihr Wohlbefinden

Es gibt viele Paradebeispiele, warum eine optimale Mikronährstoffversorgung einen günstigen Effekt auf die psychische und physische Gesundheit hat, wie z.B. in der Prophylaxe und adjuvanten Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die Atherosklero...