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EIU-Studie im Auftrag von Mercury deckt potenzielle Finanz- und Imageschäden durch IT-Versagen auf

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Unterschätztes IT-Risiko macht Unternehmen verwundbar


Unterhaching/München, 10. Mai 2006 – Gescheiterte IT-Projekte oder Ausfälle werden gemeinhin in die Kategorie "IT-Probleme" eingeordnet. Dass bei der heute hohen IT-Durchdringung auch mit enormen betriebswirtschaftliche Schäden für das gesamte Unternehmen zur rechnen ist, hat eine aktuelle Studie der Mercury Interactive Corporation (OTC: MERQ) und der Economist Intelligence Unit aufgedeckt. Deutsche CIOs halten demnach mehr als die Hälfte aller IT-Initiativen für betriebswirtschaftlich gescheitert und befürchten vor allem finanzielle Schäden.

Wenn im Zusammenhang mit Informationstechnologie von Risiken gesprochen wird, scheint die Thematik klar umrissen zu sein: Es geht primär um konventionelle Sicherheitsbedrohungen durch Hacker und Viren sowie um Ausfallrisiken durch Feuer, Wasser oder Terrorismus. Wenig Beachtung findet hingegen bisher das IT-Geschäftsrisiko, das sich aus einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise auf gescheiterte IT-Projekte und Vorfälle ergibt. Mercury, der weltweit führende Anbieter von Business Technology Optimization (BTO) Software und die Economist Intelligent Unit haben gemeinsam eine Studie durchgeführt, bei der weltweit mehr als 1.000 IT-Entscheidungsträger zum IT-Geschäftsrisiko befragt wurden.

Berücksichtigt man die Tatsache, dass in heutigen Unternehmen 80 bis 90 Prozent der Kernprozesse auf IT-Anwendungen basieren, liegt eine potenzielle Gefährdung durch IT-Fehler auf der Hand. Die nun vorliegende Studie zeigt zum einen, dass der Ernst der Lage noch längst nicht auf breiter Front erkannt ist. So gaben 40 Prozent der in Europa Befragten zu Protokoll, dass es in ihrem Unternehmen beim Management des IT-Geschäftsrisikos keine aufeinander abgestimmte Strategie gibt.


Welche Folgen missglückte IT-Initiativen für ein Unternehmen haben können, darüber gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Eine Mehrheit von 46 Prozent der befragten deutschen IT-Manager erachtet Umsatzeinbußen als das Hauptrisiko (Europa: 48 Prozent), dicht gefolgt von der Sorge, dass geplante Kosteneinsparungen beeinträchtigt werden könnten (Deutschland: 42 Prozent; Europa: 26 Prozent). Zu den weiteren genannten Negativfolgen zählen Imageeinbußen aufgrund publik gewordener Servicefehler, Verlust von Kunden, juristische Folgen sowie unvorhergesehene Zusatzausgaben.

Die Umfrage gibt auch Auskunft darüber, wo die Unternehmen bei einem IT-Versagen am verwundbarsten sind: Für 43 Prozent der teilnehmenden deutschen IT-Verantwortlichen zählt der Bereich Supply-Chain/Logistik zur kritischsten Anwendung (Europa: 36 Prozent). Als weitere gesamtbetrieblich relevante Anwendungen gelten hierzulande Finanzen mit 31 Prozent (Europa: 23 Prozent) sowie die Produkt- und Service-Entwicklung mit 29 Prozent (Europa: 23 Prozent).

Überraschend negativ bewerteten die Teilnehmer der Studie auch den betriebswirtschaftlichen Erfolg ihrer IT-Initiativen in den zurückliegenden beiden Jahren. Nur 49 Prozent aller Technologieprojekte in diesem Zeitraum lieferten einen messbaren geschäftlichen Erfolg. Deutschland ist hier Schlusslicht im europäischen Vergleich: 42 Prozent der hiesigen CIOs gaben eine IT-Erfolgsquote von bis zu 50 Prozent an, 22 Prozent schätzten den Anteil rentabler IT-Projekte sogar auf lediglich 10 bis 25 Prozent. Bei der Ursachenforschung gaben die deutschen Umfrageteilnehmer ein relativ klares Votum ab: 41 Prozent identifizierten als Erfolgsverhinderer den Faktor "Deployment/Rollout" (Europa: 28 Prozent), gefolgt von mangelhafter Softwarequalität mit 24 Prozent (Europa 19 Prozent).

Wie wollen IT-Manager und Vorstände zukünftig das IT-Geschäftsrisiko vermindern? Aus deutscher Sicht priorisiert man den Lösungsansatz "Change Management", als zweitwichtigste Option wurde das Servicelevel-Management genannt. "Die Studie zeigt uns, dass bei der geschäftlichen Betrachtung auf die IT tote Winkel existieren, offenbar unterschätzt man die betriebswirtschaftlichen Risiken aufgrund gescheiterter IT-Initiativen", kommentiert Peter Prestele, Managing Director Central and Eastern Europe bei Mercury, die Ergebnisse der Studie. "Unternehmen sollten sich bei der Betrachtung der IT-Risiken dieser Defizite bewusst werden und insbesondere ihre Change-Management-Prozesse konsequent darauf ausrichten."


Über Mercury
Mercury (OTC: MERQ) weltweit führender Anbieter von Business Technology Optimization (BTO) Software, unterstützt Unternehmen bei der Optimierung des Business Value von IT. Das 1989 gegründete Unternehmen mit Niederlassungen weltweit zählt heute zu einem der größten Enterprise Software Unternehmen. Das Angebot von Mercury umfasst Software und Services für IT Governance, Application Delivery und Application Management, mit denen Unternehmen die Qualität, Performance und Verfügbarkeit geschäftskritischer Applikationen erhöhen, die Problemlösung verbessern und gleichzeitig ihre IT-Projekte, Risiken und Kosten sowie die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien im Griff behalten können. Technologien und Dienstleistungen zahlreicher internationaler Partner ergänzen das BTO-Lösungsangebot von Mercury. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mercury.com.

Pressekontakt:

Mercury Interactive GmbH
Edith Krieg
Ottobrunner Str. 43
82008 München-Unterhaching
Tel.: (089) 614 68-0
Fax.: (089) 614 68-160
E-Mail:
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Tel.: (089) 53 29 57-0
Fax: (089) 53 29 57-888
E-Mail: michaela.gross@harvard.de
kathrin.geisler@harvard.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sanja Dedic, verantwortlich.

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