info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
greenfoodenergy GmbH |

Kaffeequalität und die Widersprüche der Kaffeeriesen

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Wie die großen die Verbraucher hinters Licht führen!

In den aktuellen Werbespots der "Großen" in der Kaffeebranche wird vermehrt die Botschaft vermittelt, der Rohkaffee stamme aus ausgesuchten Plantagen, entspricht höchsten Qualitätsansprüchen und wird traditionell geröstet. Eine Werbebotschaft, die einer Aufklärung bedarf.



Wie das Hamburger Abendblatt in seiner Ausgabe vom 10.02.14 berichtete, hat beispielsweise Marktführer Tchibo im vergangenen Jahr 63.000 Tonnen Kaffee geröstet. Diese Mengen sind nur zu verarbeiten, wenn die industrielle Röstung angewendet wird. Bei dieser sogenannten Turbo-Röstung werden die Kaffeebohnen bei 500 °C für 2 - 3 Minuten geröstet. Dabei sind die Bohnen jedoch nicht durchgeröstet, sondern nur außen schön braun. Durch die hohen Rösttemperaturen entstehen relativ viele Bitterstoffe und die im Kaffee enthaltene natürliche Chlorogen-Säure wird nicht abgebaut. Eben diese Chlorogen-Säure ist es jedoch, die vielen Kaffeetrinkern Magenprobleme wie Aufstoßen oder Sodbrennen verursacht. Um Säure und Bitterstoffe zu neutralisieren, werden oft Zusatzstoffe beigefügt.



Der Kaffeetrinker muss sich also fragen, was passieren kann, wenn man minderwertige Qualität konsumiert. Tchibo verkauft beispielsweise die Sorte "Herzhaft Mild" im Doppelpack, also insgesamt 500 g für nur 4,49 EUR. Wenn man bedenkt, dass Kaffee aktuell an der Börse für 3,42 EUR je kg gehandelt wird, 7 % Mehrwertsteuer, 2,19 EUR/kg Kaffeesteuer, Kosten für Röstung, Verpackung, Logistik, 18 % Röstverlust durch Wasserverlust beim Rösten und auch die Marge anfallen, ja dann kann doch die Kalkulation gar nicht aufgehen und man weiß wie es um die Kaffeequalität bestellt sein muss. Klar wird dann auch, warum ein Plantagenarbeiter in Mexiko für 35 kg Kaffeebohnen gerade mal 10 EUR erhält. Das entspricht einem Tageslohn. Hier herrscht ein krasses Ungleichgewicht, um nicht von Ausbeutung sprechen zu wollen.



Aber es gibt einen neuen Trend, das Verhältnis der Menschen zum Kaffee hat sich gewandelt. Es ist ihm wieder wichtig, woher der Kaffee kommt, wie er angebaut, gehandelt, geröstet, gemahlen und zubereitet wird. Und dafür ist er auch bereit zu zahlen.

Daher ist es kein Kampf gegen Windmühlen, wenn ein Kaffee wie beispielsweise der "Choci Coffee" von coffeelino® seinen Preis haben muss und für 7,99 EUR je 250 g Dose angeboten wird. Dieser Kaffee hat eine klare Herkunft und wurde traditionell geröstet.



Die Basis der hier angewendeten traditionellen Röstung von coffeelino® ist eine schonende Langzeitröstung in etwa 15 - 20 Minuten mit anschließender behutsamer Lufttrocknung. Bei diesem Verfahren kann man die Entstehung wirklich guten Kaffees mit allen Sinnen erleben. Die zeitintensive Trommelröstung ist vor allem eine sehr schonende Art und Weise, die Aromen voll zu entwickeln und gleichzeitig unerwünschte Säuren zu eliminieren. Jede Bohne wird wie die andere und der leidenschaftliche Meisterröster kennt genau den Zeitpunkt, wie und wann sich der köstliche Geschmack sortenreiner Rohkaffees in Vollendung entfaltet.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Rainer Krümpel (Tel.: +49 89 829 588 58), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 447 Wörter, 3350 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema