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Koscherer Wein - Geheim-Tipp für Veganer und Vegetarier

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Viele denken bei koscherem Wein nur an das Judentum. Aber die jüd. Religionsgesetze machen koscheren Wein auch für Vegetarier und Veganer interessant, weil alle tierischen Beigaben abgelehnt werden.

Viele Weingeniesser wissen nicht, dass Weine und Säfte naturtrüb sind und erst durch die Zugabe meist tierischer Klärstoffe klar werden.



Selbst "Vegetarische" Sorten können das Milchprotein Casein enthalten. Dies wird bei koscherem Wein strikt abgelehnt. Zu seiner Schönung ist lediglich das Tonmineral Bentonit erlaubt und zu der darauf folgenden Filtration sind nur Papierfilter zugelassen.



Nach diesen Geboten baut die junge Winzerei Galil Mountain im oberen Galiläa in Israel koschere, elegante und edle Weine an, die nach den jüdischen Speisegesetzen hergestellt werden. Gekeltert werden diese koscheren Weine aus den berühmten roten Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz.



Auch hat er eine soziale Note, denn 1 % des Weines muss an Bedürftige verschenkt werden.



Selbst für die Landbearbeitung gibt es Regeln, die man als erste Form der biologischen Landbewirtschaftung bezeichnen kann. Die Reben müssen sich organisch regenerieren und zwei Monate vor der Ernte darf keine organische Düngung mehr stattfinden.



Die Weintrauben werden erst ab dem vierten Jahr geerntet und und im siebten Jahr (Sabbatjahr) dürfen keine Trauben geerntet werden. Auf den Rebflächen ist jede Form der Mischkultur untersagt.



Selbst Enzyme und Bakterien dürfen nicht dazugegeben werden. Die Fermentation darf lediglich von den an der Traube natürlich vorkommenden Wildhefen in Gang gebracht werden. Die Gärung muss in einem rostfreien Edelstahltank stattfinden



Nicht nur für den Weinanbau gibt es strenge Vorschrften sondern auch für die Verarbeitung der Weinernte. Alle - für die Ernte oder zur Produktion verwendeten - Maschinen, Werkzeug und Gegenstände, werden unter der Aufsicht eines Rabbis sorgfältig gereinigt und Weinflaschen dürfen nur einmal befüllt werden. Hier handelt es sich um die vermutlich strengsten vorstellbaren Lebensmittelgesetze, da der Wein von der Lese bis zum zweifachen Verschließen auf der Flasche der Kontrolle eines qualifizierten Rabbinats unterliegt. Alle Arbeitsgänge müssen in Übereinstimmung mit den sonstigen Geboten der Halacha (jüd. Religionsgesetz) ausgeführt werden, am Sabbat ist das Arbeiten untersagt und die Weinherstellung dürfen nur Personen durchführen, die den Sabbat achten und einhalten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Margareta Schickert (Tel.: 09544/1506), verantwortlich.

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