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Hochschule Reutlingen, Fakultät Informatik |

"Das Hollerith Zentrum ist ein idealer Ort für wissenschaftliches Arbeiten"

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Prof. Dr. Alexander Rossmann ist neuer Leiter des Lehr- und Forschungszentrum für Wirtschafstinformatik in Böblingen / weiterer Master Digital Business geplant. Langfristig über 200 Studierende

Neuer Leiter des Herman Hollerith Zentrums in Böblingen ist Prof. Dr. Alexander Rossmann. Er tritt zum Wintersemester 2014/15 die Nachfolge von Prof. Dr. Dietmar Bönke an, der das HHZ in den letzten Jahren maßgeblich aufgebaut hat und als Gründungsvater des HHZ bezeichnet werden kann. In seiner Zeit als Dekan der Fakultät wurden die Weichen für das HHZ gestellt.



Nach Ansicht des neuen Leiters des Herman Hollerith Zentrum bietet der Standort ideale Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten und stellt eine ideale Ergänzung zum Angebot der Wirtschaftsinformatik in Reutlingen da. So fand auf Initiative von Alexander Rossmann bereits im Juni das "Roundtable Connected Car" des Bundesverbands Digitale Wirtschaft in Böblingen statt. Im Oktober beteiligt sich das Herman Hollerith Zentrum zudem an den Böblinger Businesswochen. Weitere Veranstaltungen sind geplant, für 2015 stehen ein großes Businessevent und eine internationale Forschungskonferenz auf der Agenda. Außerdem nehmen in dieser Woche neue Masterstudierende ihr Studium am Herman Hollerith Zentrum auf.



Mit der bisherigen Entwicklung des Lehr- und Forschungszentrums ist Rossmann insgesamt sehr zufrieden. So konnten bisher fast alle Studienplätze vergeben werden, was nach Ansicht von Rossmann zeige, dass eine Nachfrage für den Masterstudiengang "Services Computing" vorhanden ist. Derzeit studieren insgesamt 39 Studierende am Hollerith Zentrum. Geplant ist, die Zahl in den nächsten zwei Jahren auf rund 100 Studierende zu erhöhen. "Das wir zunächst nur mit wenigen Studierenden angefangen haben, war sinnvoll. Wir mussten quasi einen komplett neuen Hochschulstandort mit der gesamten IT-Infrastruktur entwickeln. Hinzu kamen Umbauarbeiten, die erst jetzt abgeschlossen sind. Dieses unter Volllast umzusetzen, wäre kontraproduktiv gewesen und hätte die Studienbedingungen für die ersten Studierenden massiv beeinträchtigt", so Rossmann.



Mit dem Wintersemester 2014/15 ist der Umbau nun abgeschlossen. So wurde das Gebäude, das zuvor von der ADV (Akademie für Datenverarbeitung) genutzt wurde, den neuen Erfordernissen angepasst. Zudem sind die Berufungsverfahren für zwei Professuren am Böblinger Standort fast abgeschlossen. Nach den derzeitigen Planungen werden die beiden neuen Professoren ihre Arbeit zum Sommersemester 2015 aufnehmen. Ein Serviceteam und einige wissenschaftliche Mitarbeiter sind inzwischen auch in Böblingen tätig.



Zudem ist angedacht, dass Studienangebot am Herman Hollerith Zentrum weiter auszubauen. Derzeit wird in Böblingen nur der Masterstudiengang Services Computing angeboten. Nach Aussage von Rossmann befindet sich ein weiterer Master zum Thema "Digital Business" in Vorbereitung. "Langfristige streben wir am Standort in Böblingen rund 200 Studierende an."



Dass das Konzept richtig und gut ist, zeigt nach Ansicht des neuen Leiters am Herman Hollerith Zentrum auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen im IT Umfeld. So konnte das Hollerith Zentrum als jüngsten Partner die Firma IBM gewinnen. Bisher sind schon Hewlett-Packard, Bosch, NOVATEC und Capgemini als Partner des Herman Hollerith Zentrums eingebunden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Alfred Siewe-Reinke (Tel.: 07121 271 4052), verantwortlich.

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