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Münchner Rohstoffmesse trotz schlechtem Marktumfeld ein Erfolg

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Am 08. und 09. November war ich auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München, um mich u.a. über die Stimmung in der Branche zu informieren. Die meiste Zeit verbrachte ich am Stand der Swiss Resource Capital AG (SRC), die in diesem Jahr als drittgrößter Aussteller auftrat.



Am 08. und 09. November war ich auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München, um mich u.a. über die Stimmung in der Branche zu informieren. Die meiste Zeit verbrachte ich am Stand der Swiss Resource Capital AG (SRC), die in diesem Jahr als drittgrößter Aussteller auftrat. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, lief die Messe am Freitag zunächst schleppend an, am Nachmittag sowie am darauf folgenden Samstag war das Publikumsinteresse jedoch deutlich größer. Nach unseren Informationen kamen an beiden Messetagen zwischen 5.500 und 6.000 Besucher und somit etwa 10 % weniger als im Vorjahr. Auffällig war dabei der hohe Anteil von Besuchern aus Osteuropa, insbesondere aus Russland und Polen. Auf Ausstellerseite war ein Rückgang von 30 % zu verzeichnen. Die allgemeine Stimmung war nicht zuletzt auch deshalb eher betrübt.

Zusammenfassend konnte ich an den beiden Messetagen zwei Kategorien von Besuchern ausmachen: Zum einen die wirklichen Edel- und Basismetallanleger mit bereits sehr guten Vorkenntnissen, die sich über Rohstoffaktien informieren und noch physische Edelmetalle zukaufen wollten. Zum anderen enttäuschte Anleger, die schon kapituliert haben oder zumindest kurz davor zu stehen schienen. Letztgenannte Gruppe kann jedoch durchaus als gutes Zeichen gewertet werden. Schließlich sollte man als antizyklischer Anleger einsteigen, wenn die Stimmung am Nullpunkt ist.

Neben Händlern physischer Metalle präsentierten sich auf der Messe natürlich auch zahlreiche Rohstoffunternehmen in Form von Produzenten und Explorationsgesellschaften, von denen die Swiss Resource Capital AG gleich zehn vertrat. Die Firmen Timmins Gold, Endeavour Silver, Rye Patch Gold, Falco Resources, Blackheath Resources und Balmoral Resources brachten dabei eigene Repräsentanten mit, während Altona Mining, Caledonia Mining, Cyprium Mining und Klondex Mines von SRC-Geschäftsführer Jochen Staiger und mir vertreten wurden. Das Besucherinteresse an diesen Unternehmen war groß und so durften wir reichlich Auskunft geben.

Das Fazit, das ich aus den zahlreichen interessanten Fachvorträgen ziehen konnte, lautet: Als Investor braucht man sich über die Goldpreiskorrektur keine Sorgen machen. Allein Indien und China kauften vergangenes Jahr etwa 2.350 Tonnen Gold. Die jährliche Goldproduktion liegt weltweit bei ca. 2.500 Tonnen, wovon 500 Tonnen auf China entfallen. Mangels offizieller Zahlen schätzen Experten den derzeitigen chinesischen Goldbestand auf ca. 4.500 bis 6.000 Tonnen. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollte dieser Wert auf bis zu 10.000 Tonnen steigen, zumal sich das Land der Mitte immer mehr aus dem US-Dollar zurückzieht. Somit spräche das Gesamtbild weiterhin dafür, dass Edelmetall-Investoren früher oder später für ihre Geduld belohnt werden.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte





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Unternehmensprofil: JS Research

Mein Name ist Jörg Schulte und ich beschäftige mich seit 1999 mit Börse und Aktienhandel. Seit 2004 liegt mein Fokus speziell auf Bergbauunternehmen und Minenaktien aus allen Entwicklungsstufen. Ich beobachte den Markt in diesen Segmenten nahezu täglich und habe die starken Schwankungen der letzten Jahre hautnah miterlebt. Trotz vieler Kontroversen gibt es jeden Tag neue Chancen und Entdeckungen.
Bei meinen Berichten und Updates schreibe ich über aussichtsreiche Edelmetall- und Rohstoffaktien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gold – und Silberminen. Zunehmend richte ich mein Augenmerk aber auch auf Basismetalle wie Kupfer, Eisenerz, Zink, Nickel oder andere kritische Metalle. Im Laufe der Zeit soll sich hier eine breite Abdeckung von ausgesuchten Minenwerten aus allen Sektoren wiederfinden, die ich kontinuierlich begleite und analysiere.
In der Mediathek greife ich vor allem auf die Videos des Internet TV-Portals Rohstoff-TV & Commodity-TV zurück, da die Qualität überzeugt und mir die Anschaulichkeit der Berichterstattung gefällt. Es geht mir insbesondere darum, den Sektor auch für weniger tief involvierte Interessierte greifbarer zu machen. Im Sender finden sich oftmals Videos zu den von mir betrachteten Firmen, was meinen Darstellungen einen zusätzlichen Blickwinkel verleiht.


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