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Sanit├Ątshaus Aktuell AG |

Online-Petition gegen Ausschreibung von Hilfsmitteln gestartet

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Vorgehen der DAK Gesundheit und anderer gesetzlicher Krankenkassen w├╝rde zu einer Verschlechterung der Situation von pflegebed├╝rftigen Personen und Menschen mit Behinderung f├╝hren.

Vettelschoss, 10. November 2014 - Viele gesetzliche Krankenkassen schreiben zurzeit die Versorgung von Hilfsmitteln wie Rollatoren, Badeliftern und Rollst├╝hlen aus. Ein ├Ąhnliches Prozedere kennt man aus dem Baugewerbe. Obwohl von der ├ľffentlichkeit bisher unbemerkt und in der Presse-Berichterstattung kaum beleuchtet, kann diese Ausschreibung zu einer massiven Beschneidung der Rechte von Krankenversicherten f├╝hren.



Die Sanit├Ątshaus Aktuell AG, Dachverband von 480 Mitgliedsunternehmen an 700 Standorten, steht dieser Ausschreibung ├Ąu├čerst kritisch gegen├╝ber, da die Einschr├Ąnkung der Leistungserbringungswahl nachweislich Versorgungsdefizite beg├╝nstigt. Ausschreibungen im Bereich der Hilfsmittel, insbesondere bei Rollst├╝hlen, f├╝hren zu einer Verschlechterung der Situation von pflegebed├╝rftigen Personen und Menschen mit Behinderung.



Eine schnelle Versorgung mit diesen Hilfsmitteln ist bei Ausschreibungen nicht mehr gew├Ąhrleistet. Aktuell hat die DAK Gesundheit eine Ausschreibung im Bereich Rollst├╝hle laufen. Die Erfahrung mit bereits durchgef├╝hrten Ausschreibungen, wie zum Beispiel der Ausschreibung der AOK Hessen f├╝r Dekubitusmatratzen (siehe Gutachten) hat gezeigt, dass die Qualit├Ąt der Versorgung stark gelitten hat. Da alle bisherigen Ausschreibungen nur den Preis als Zuschlagskriterium hatten, ist die vom Gesetzgeber geforderte Qualit├Ąt und wohnortnahe Versorgung so nicht mehr gew├Ąhrleistet.



Fragw├╝rdiges Vorgehen im Kontext zu Inklusion und freier Lieferantenwahl



Da diese Forderung des Gesetzgebers von den Krankenkassen nicht eingehalten werden, ist im SGB V der ┬ž 127 so anzupassen, dass keine Hilfsmittel mehr ausgeschrieben werden k├Ânnen. Einer der wichtigsten S├Ątze des SGB V, ┬ž 127 Abs. 1, rechtliche Grundlagen, ist folgender: "Dabei haben sie die Qualit├Ąt der Hilfsmittel sowie die notwendige Beratung der Versicherten und sonstige erforderliche Dienstleistungen sicherzustellen und f├╝r eine wohnortnahe Versorgung der Versicherten zu sorgen." Es hat sich im Laufe der letzten Jahre gezeigt, dass genau diese Forderung des Gesetzgebers st├Ąndig und mit vollem Wissen der Auftraggeber unterlaufen wird.



Um Ausschreibungen im Gesundheitswesen zu stoppen wurde im Internet unter https://www.openpetition.de/petition/online/ausschreibung-von-rollstuehlen-verbieten eine Online-Petition gestartet. Nach wenigen Tagen haben bereits ├╝ber 5.000 Krankenversicherte sowie Vertreter von Sanit├Ątsh├Ąusern, Reha- und Orthop├Ądiefachbetrieben die Petition unterschrieben.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Iskender Kaplan (Tel.: 02645/9539-49), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 333 Wörter, 3136 Zeichen. Als Spam melden


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