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Werner Sperber, Personalvermitlung |

Ab 2015 gilt der Mindestlohn auch für die Betreuungskraft aus Osteuropa

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Die Preise für Seniorenbetreuerinnen aus Osteuropa steigen, denn der gesetzliche Mindestlohn greift auch bei entsendeten Arbeitskräften aus Osteuropa

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über die ausufernden Kosten im Pflegebereich diskutiert wird. Unumstritten ist, dass die Zahl der Pflegebedürftigen und auch die damit verbundenen Aufwendungen steigen werden - so prognostizierte das Statistische Bundesamt einen möglichen Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit rund 2,5 Millionen auf 3,4 Millionen im Jahr 2030.



70 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt



"Ambulant vor stationär" - gerade in Zeiten knapper Kassen gilt in der Gesundheitspolitik das bewährte Prinzip, dass der Patient erst alle Möglichkeiten einer ambulanten Versorgung ausschöpfen sollte, bevor er in eine stationäre Einrichtung aufgenommen wird.

So findet sich auch in der von CDU, CSU und SPD ausgehandelten Koalitionsvereinbarung vom letzten Jahr ein kleiner, aber bedeutender Passus, der die rund 1,8 Millionen Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt werden, hoffen lässt: "Zur Stärkung der ambulanten Pflege werden wir die Leistungen im ambulanten und stationären Bereich weiter angleichen."



Schon seit dem Jahr 2008 wurden die ambulanten Leistungen in mehreren Stufen angehoben. Geht es nach den Gesundheitsexperten Jens Spahn, CDU, und Prof. Dr. Karl Lauterbach von der SPD, so soll die Familie als "Pflegedienst der Nation" weiter gestärkt werden, denn schließlich leben rund 70 Prozent aller Pflegedürftigen im heimischen Umfeld. Zum einen mag dies der finanziellen Situation geschuldet sein, aber zum anderen möchte man oftmals den Angehörigen nicht einen Lebensabend im Seniorenheim zumuten - zumindest so lange, wie es die Umstände erlauben.



Ab 2015 steigen die Kosten für Seniorenbetreuerinnen aus Osteuropa



Ganz im Gegensatz zu den honorigen Absichten der Koalitionäre in Berlin zur "Stärkung der Pflege in den eigenen vier Wänden" steht die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im nächsten Jahr. Somit werden im Jahr 2015 auch die Kosten für nach dem "Entsende-Modell" vermittelte Seniorenbetreuerinnen aus Osteuropa steigen.



"Nun rächt sich die unausgegorene und überhastete Einführung eines allgemeingültigen Mindestlohns. Ein Blick auf die Konsequenzen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hätte der Politik und hierbei insbesondere der SPD gutgetan", bedauerte Werner Sperber, der im oberpfälzischen Neumarkt eine Personalvermittlung für Seniorenbetreuerinnen aus Osteuropa betreibt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Werner Sperber (Tel.: 09181 5209681), verantwortlich.

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