info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
JS Research |

Keine Kürzung der Ölförderung und nun?

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
5 Bewertungen (Durchschnitt: 4.4)


Öl - OPEC Treffen in Wien


Doch es gibt auch Lichtblicke in diesem scheinbar verlorenen Markt. So geht die Internationale Energieagentur aufgrund von stark rückläufigen Investitionen und steigender Nachfrage davon aus, dass der Ölpreis irgendwann zwangsläufig wieder stark steigen muss.



Wie die Organisation der Erdöl exportierender Länder (OPEC) am Donnerstag nach ihrem Treffen in Wien bekannt gab, wird die Ölförderung nicht gedrosselt. Darauf hin schmierte - im wahrsten Sinne des Wortes - wie auch nicht anders zu erwarten, der Preis für ein Barrel der wichtigen Nordsee-Sorte Brent um mehr als sechs Prozent ab. Auch am Freitag ging die Talfahrt weiter, und zum Handelsschluss betrug der Preis für ein Fass Nordsee-Öl rund 70,- USD. Auch bei der Sorte WTI sah es mit einem Abschlag von mehr als sechs Prozent nach der Sitzung nicht besser aus. Die Talfahrt wurde auch hier am Freitag nicht gestoppt und der Schlusskurs lag für ein Fass West Texas Intermediate bei rund 66,- USD.

 

Die Rohölpreise sind damit seit Ende Juni 2014 um rund 40 Prozent eingebrochen, was mittlerweile der tiefste Stand seit vier Jahren ist.

 

Ölpreis der Sorte Brent im 5 Jahreschart:

Quelle: wallstreet-online.de

 

Dies setzt einige ölfördernde Länder massiv unter Druck. Gerade Länder wie Russland, Venezuela aber auch manche arabische Staaten sind zur Finanzierung ihres Staatshaushaltes auf höhere Ölpreise angewiesen. Um den Kursverfall zu stoppen, wäre eine Kürzung der Fördermenge - von derzeit rund 31 Millionen Barrel pro Tag - nötig gewesen. Durch eine Angebotsverknappung, hätte der Preis mal wieder eine echte Chance zu steigen gehabt. Für eine Förderkürzung fand sich aber laut dem saudi-arabischen Ölminister Ali Al-Naimi auch nach fünfstündiger Sitzung der zwölf Erdöl-Exporteure keine Mehrheit.

 

Dies scheint Wasser auf die Mühle von Verschwörungstheoretikern zu sein. Neben der Theorie dass den Saudis die Schieferölproduktion der USA ein Dorn im Auge ist, die Amerika übrigens zum größten Ölproduzenten der Welt macht, lautet eine Andere, dass die USA einen Pakt mit Saudi-Arabien geschlossen hat, um Russland und evtl. sogar den Iran in die Knie zu zwingen. Durch Unmengen an amerikanischen ,Fracking-Öl und arabischen ,Wüstenöl sorgen sie für den Preisverfall und drehen damit dem Iran und Russland den Geldhahn zu.

 

Gegen die zweite Verschwörungstheorie spricht aber eigentlich, dass sich die USA einen so niedrigen Erdölpreis selbst nicht lange leisten kann, da laut Fachleuten die Wirtschaftlichkeitsgrenze beim ,Fracking im Durchschnitt bei etwa 70-75 USD pro Barrel liegt und erste Firmen bereits aufgeben mussten. Der Russland-Plan hingegen scheint aufzugehen. Zusätzlich zu den Einbußen in Höhe von circa 40 Milliarden USD, die aufgrund der Sanktionen in der Staatskasse fehlen, kommen nach eigenen Angeben nun noch etwa100 Milliarden USD durch den niedrigen Ölpreis hinzu.

 

Doch es gibt auch Lichtblicke in diesem scheinbar verlorenen Markt. So geht die Internationale Energieagentur aufgrund von stark rückläufigen Investitionen und steigender Nachfrage davon aus, dass der Ölpreis irgendwann zwangsläufig wieder stark steigen muss.

 

Eigentlich, so könnte man denken, drängt sich ein Investment in Ölgesellschaften derzeit nicht auf. Oder sollte man als Value Investor gerade jetzt, wo niemand mehr an einen steigenden Ölpreis glaubt sich in diesem Sektor umsehen?

Saturn Minerals ist ein Unternehmen welches positiv auffällt: Denn Neuentdeckungen von Öl in bisher unterentwickelten Regionen bieten bekanntlich für Investoren die höchsten Potenziale bei der Wertschöpfung. Saturn Minerals (ISIN: CA80410K1012 / TSX-V: SMI) ist ein Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz in Vancouver. Das Unternehmen hält Lizenzen zur Öl-, Gas- und Kohleexploration im nördlichen Williston Basin, in den Provinzen Saskatchewan und Manitoba. Mit rund 1.700 km² Fläche und den dazugehörenden Explorationsrechten, die zwischen 2008 und 2011 erworben wurden, gehört Saturn Minerals zu den größten Landbesitzern in dieser Region.

 

In diesem Zusammenhang ist folgende Information wichtig: In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Bakken Formation, das zentrale Gebiet des Williston Basin, zur zweitgrößten Erdöl produzierenden Region Nordamerikas.Vier umfangreiche Seismik-Programme haben Saturn und die Partner bislang durchgeführt und mittlerweile die größte seismische Datenmenge in der Region angesammelt. Hierbei wurden ähnliche Strukturen entdeckt wie bei Crescent Point´s ,Tyvan-Ölfeld. Das ,Tyvan-Ölfeld beherbergt rund 15 Mio. Barrel förderbares Leichtöl und ist bereits in Produktion. Derzeit werden dort ca. 150 Barrel Öl pro Tag und Bohrloch gefördert.

 

Im ersten Quartal 2015 wird Saturn Minerals die erste Öl-Bohrung in 1.000 Meter Tiefe umsetzen und wenn man die neueste Präsentation des Unternehmens richtig deutet, dann dürfte in der identifizierten Struktur auf dem ,Bannock Creek-Gebiet mehr als 5 Mio. Barrel Öl Platz haben. Die Bohrkosten werden mit 500.000 bis 700.000 CAD beziffert. Bei einer von Experten erwarteten Produktionskostenstruktur von rund 25 USD pro Barrel, ist selbst beim aktuellen Öl-Preis noch viel Puffer für Gewinn.

 

An dieser Stelle wollen wir Sie auf das sehr interessante und eindrucksvolle Projektvideo aufmerksam machen, was Sie das Projekt einiges besser Verstehen lässt.

 

Saturn Minerals hat bei den erwarteten konventionellen Öl-Gebieten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Gebieten, bei denen jüngst das Fracking zum Einsatz kam. Deren Kosten liegen in der Regel bei über 70 USD pro Barrel.

 

Der Rattenschwanz des Preisverfalls von Öl ist also lang und bei so mancher Bank dürften die Sorgenfalten tiefer werden, wenn sie an die Finanzierungen von nun unprofitabel gewordenen Öl-Gebieten denken. Für Saturn Minerals kann dies ein zusätzlicher Katalysator werden, wenn im Zusammenhang mit Entdeckung und den erwarteten geringen Produktionskosten von ca. 25 USD zukünftig Fremdkapitalfinanzierungen für die Entwicklung der 1.500 km2 Öl-Gebiet eingesetzt werden können, ist das Unternehmen aufgrund der hohen Gewinnspanne für Öl-Finanzierer besonders attraktiv.

 


Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte





Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter von Jörg Schulte Research Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung dar. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Schulte (Tel.: 015155515639), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 1103 Wörter, 8608 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: JS Research

Mein Name ist Jörg Schulte und ich beschäftige mich seit 1999 mit Börse und Aktienhandel. Seit 2004 liegt mein Fokus speziell auf Bergbauunternehmen und Minenaktien aus allen Entwicklungsstufen. Ich beobachte den Markt in diesen Segmenten nahezu täglich und habe die starken Schwankungen der letzten Jahre hautnah miterlebt. Trotz vieler Kontroversen gibt es jeden Tag neue Chancen und Entdeckungen.
Bei meinen Berichten und Updates schreibe ich über aussichtsreiche Edelmetall- und Rohstoffaktien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gold – und Silberminen. Zunehmend richte ich mein Augenmerk aber auch auf Basismetalle wie Kupfer, Eisenerz, Zink, Nickel oder andere kritische Metalle. Im Laufe der Zeit soll sich hier eine breite Abdeckung von ausgesuchten Minenwerten aus allen Sektoren wiederfinden, die ich kontinuierlich begleite und analysiere.
In der Mediathek greife ich vor allem auf die Videos des Internet TV-Portals Rohstoff-TV & Commodity-TV zurück, da die Qualität überzeugt und mir die Anschaulichkeit der Berichterstattung gefällt. Es geht mir insbesondere darum, den Sektor auch für weniger tief involvierte Interessierte greifbarer zu machen. Im Sender finden sich oftmals Videos zu den von mir betrachteten Firmen, was meinen Darstellungen einen zusätzlichen Blickwinkel verleiht.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von JS Research lesen:

JS Research | 02.12.2016

Edelmetalle liegen im Trend

Gold_Silber.png Gold, Silber, auch Platin und Palladium haben sich in den letzten zwölf Monaten verteuert. Ein schwächerer US-Dollar ist hierbei mitursächlich. So kostete Silber vor einem Jahr etwa 14 US-Dollar je Feinunze, heute ungefähr 16,50 ...
JS Research | 02.12.2016

Caledonias Goldverkäufe von Simbabwes Währungsreform nicht betroffen

Der Goldproduzent Caledonia Mining (ISIN: JE00BD35H902 / TSX: CAL - https://www.youtube.com/watch?v=CJLcxp9ZlOc -) hat darauf hingewiesen, dass die Goldverkäufe der simbabwischen 'Blanket'-Mine, an der die Gesellschaft eine 49 %-Beteiligung hält, v...
JS Research | 01.12.2016

Rote Rally

Jahrelang fiel der Kupferpreis, nun notierte das rote Industriemetall nahe eines 18 Monatshochs, bei annähernd 6.000 US-Dollar je Tonne Kupfer! Bei den Industriemetallen ging nicht nur der Kupferpreis stark nach oben, auch Zink und Blei legten enor...