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Legal Highs: die Alternative zum Joint?

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Lediglich eine kleine 3-stellige Anzahl an Patienten hat schon die Möglichkeit Cannabis Medikamente auf Rezept zu erhalten. Sind Räuchermischungen auch Legal Highs genannt eine Alternative zum Joint?

In den Schlagzeilen der Internet- und/oder Tagezeitungen lesen wir über immer mehr US-Bundesstaaten, die Cannabis-Medikamente zum Gebrauch mit ärztlicher Verordnung gestatten. Colorado und Washington erlauben das "Kiffen" eines Joints sogar zu "Zwecken der Erholung" und auch in Israel, Kanada, Uruguay, den Niederlanden und Tschechien wird Hanf, das "Wunderkraut mit der Heilwirkung" mit ganz anderen Augen gesehen. In Deutschland tut sich der Gesetzgeber dagegen (noch) schwer mit einer Legalisierung von Marihuana. Lediglich eine kleine dreistellige Anzahl an Patienten hat schon die Möglichkeit Cannabis Medikamente auf Rezept zu erhalten. Sind Räuchermischungen auch Legal Highs genannt eine Alternative zum Joint?



Konsumenten und Patienten wünschen sich die Legalisierung von Cannabis



Laut aktuellen Umfragen sind rund 54 % der US-Amerikaner für eine Legalisierung von Marihuana und es werden ständig mehr. Hier darf davon ausgegangen werden, dass sich unter den Befürwortern nicht nur Konsumenten verbergen, sondern auch viele Menschen, die den Nutzen der Hanfpflanze und die Vorteile der Legalisierung von Marihuana erkennen. In Deutschland sieht es ähnlich aus, denn auch hier finden sich immer mehr Befürworter der Legalisierung von Marihuana und der Nutzung von Hanf. Dem Gegenüber stehen mächtige Lobbyisten der Industrie: Pharmakonzerne würden Umsatz einbüßen, weil viele Patienten anstatt auf Pharmapräparate auf Marihuana als Schmerzmittel zurückgreifen würden. Aber auch die Papier- und die Textilindustrie stehen gegen eine Legalisierung von Hanf. Denn ebenso hier stehen hohe Umsätze auf dem Spiel, weil Monopolstellungen in Gefahr geraten oder auch Baumwoll-Produzenten um ihre Existenz fürchten.



Patienten und Konsumenten in Deutschland suchen nach Alternativen



Nicht nur, dass es in Deutschland für Patienten und Konsumenten kaum möglich ist, auf einem legalen Weg über eine ärztliche Verordnung an Cannabis zu gelangen: sie werden zudem kriminalisiert und müssen sich, um an den Wirkstoff zu gelangen mit Drogendealern auseinandersetzen. Um keine Straftat zu begehen, nutzen Konsumenten/Patienten in Deutschland einen anderen Weg: Sie schauen im Internet oder auch in "Headshops" nach Kräutermischungen auch Legal Highs genannt, die in diversen Online-Shops legal zum Kauf angeboten werden. Eine solche Kräutermischung enthält dabei zumeist synthetische Cannabinoide, die einen ähnlichen Rauschzustand wie ein Joint hervorrufen und nach Angaben von Konsumenten auch Schmerzen lindern können. Aber auch hier versucht die Industrie-Lobby mit diversen Berichten und Klagen unter dem Vorwand des "Schutz des Bürgers" dem Konsum bzw. dem Gebrauch dieser legalen Räuchermischungen einen Riegel vorzuschieben. Wobei der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg gerade entschieden hat (Rechtssache C-358/13), dass Kräutermischungen, die als Cannabis-Ersatz geraucht werden nicht unter das Arzneimittelgesetz fallen. Dies hätte ein Verbot der Legal Highs geführt und jahrelange Studien nach sich gezogen, damit die Kräutermischungen eine (unwahrscheinliche) Zulassung als Arzneimittel erhalten hätten.



Sicherlich ist es wichtig, wenn jemand Legal Highs oder eine Räuchermischung bestellen möchte, darauf zu achten, dass der Anbieter darüber Auskunft gibt, welche Inhaltsstoffe in der Räuchermischung zum Einsatz kommen. Doch ein generelles Verbot hilft hier genauso wenig weiter, wie im Falle von Hanf bzw. von Cannabis. Denn dann werden lediglich wieder nur die Konsumenten oder die Patienten benachteiligt und kriminalisiert, damit die Interessen der Industrie gewahrt werden. Gefragt sind die Politiker, die im Falle von Marihuana und im Fall von Legal Highs zu einer fairen und dem Bürgerwillen entsprechenden Gesetzgebung finden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Marion Schmidt (Tel.: 0180 - 000000), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 527 Wörter, 4041 Zeichen. Als Spam melden


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