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CMC Klebetechnik GmbH |

Weniger Skineffekt, mehr Entwärmung bei Spulenwicklungen

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Die Ökodesign-Richtlinie zwingt Hersteller zu effizienterem Produktdesign


Unter bestimmten Bedingungen sind traditionelle Draht-Konstruktionen für die Anwendung als Spulenwicklung ungeeignet und ineffizient. Dann nämlich, wenn durch hohe Strombelastung oder hohe Frequenzen nur noch ein Teil des Drahtquerschnitts für die Stromleitung zur Verfügung steht. Hier setzen die isolierten Flachkupferbänder von CMC an.



Durch den Skin-Effekt (Ladungsverdrängung) reduziert sich die theoretische Stromtragfähigkeit von Runddrähten deutlich. Sie haben im Verhältnis zu ihrer Querschnittsfläche die geringste Oberfläche. Doch die ist besonders dann wichtig, wenn z.B. Hochstromanwendungen versorgt werden müssen.

Flachkupferleitungen, die mit unterschiedlichen Folien isoliert werden können, sind in diesem Fall eine gute Lösung sein. Denn sie verfügen über eine große Oberfläche im Verhältnis zu der Querschnittsfläche.

Es gibt ein breites Spektrum an Flach-Drähten am Markt, die durch Drahtlack isoliert direkt als Wickeldraht genutzt werden können. Was aber machen, wenn es die passende Breite und/oder Stärke nicht am Markt gibt? Die Wickel-Konstruktion ändern? Die Betriebsparameter anpassen?

CMC Klebetechnik bietet in diesem Fall eine elegantere Lösung (Produktreihe CMC 38xxx). Kupferbänder aus hochwertigem Elektrolytkupfer mit S=56 werden mittels Isolationsfolien teilweise oder ganz isoliert.

Dies geschieht kontinuierlich, sodass auch Spulenlängen von 100m und mehr möglich sind. Die meisten Kunden bevorzugen die Version, bei der die Isolation vollständig eine Seite isoliert, während auf der anderen Seite ein Streifen Kupfer offen bleibt. In diesem Lötspalt kann man dann die Anschlußdrähte anlöten. Selbstverständlich sind alle Versionen UL-gelistet (E93622).

Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil ist die bessere Entwärmung durch die größere Berührungsfläche der Kupferbahnen. Dadurch wird die Verlustwärme schneller aus dem Kern nach aussen transportiert.

Die verwendete Isolationsfolie richtet sich ganz nach den Kundenanforderungen. Meist ist die Wärmeklasse bestimmend für die Materialauswahl. Von Polyester (Klasse B) über Teonex® (Klasse F) bis Kapton® (Klasse H) oder Glasgewebe (Klasse H) besteht weitgehend freie Auswahl.

Die Breite der Bänder kann je nach Materialstärken zwischen etwa 4 mm und 180 mm liegen. Kupferstärken zwischen 0,02 mm und 1,40 mm wurden bereits verarbeitet, als Standard hat sich jedoch meist 0,05 mm, 0,1 und 0,2 mm etabliert. Das Kupfer kann auch verzinnt bezogen werden.

Da die CMC Klebetechnik die komplette Fertigungskette im Haus vereint, sind Sonderanfertigung und Kleinmengen kein Hindernis, sondern eine Programmergänzung.

Auf diese Weise wurde auch vor wenigen Jahren die Kombination von zwei oder drei Flachkupfer-Leitern nebeneinander entwickelt. Dadurch kann man bei einem Wickelvorgang bis zu drei Spulenteile gleichzeitig wickeln (z.B. 1:1 Übertrager, Trennübertrager). Die Isolationsausführung, die Ausbildung von Luft- und Kriechstrecken und die Isolationsdicke kann dabei ganz unterschiedlich gestaltet werden.

Sehr große Fertigungstiefe, flexible Anpassungsmöglichkeiten und kleine Mindestbestellmengen erleichtern Lösungen, die Ihnen als Kunden den entscheidenden Vorsprung vor Massenfertigern sichert. Darüber hinaus können durch diesen verbesserten Aufbau die enger werdenden Grenzen durch die Ökodesign-Richtline besser eingehalten werden. Mehr Informationen finden Sie unter www.cmc.de.



Web: http://www.cmc.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerald Friederici, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 413 Wörter, 3567 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: CMC Klebetechnik GmbH

Über CMC Klebetechnik GmbH: Über CMC Klebetechnik und die CMC Gruppe

Die CMC Klebetechnik beschichtet seit fünf Jahrzehnten folienartige Materialien mit Klebstoff-und Funktionsbeschichtungen. Auf zwei Beschichtungsanlagen und über 30 Anlagen zur Folienverarbeitung(Formatierer, Stanzanlagen, Rollenschneider) werden hochwertige Folien verarbeitet. Diese werden überwiegend in der Elektrotechnik als Isolationsmaterial eingesetzt, finden aber auch in nahezu allen anderen Industriebereichen Anwendung. Eine große Stärke des Unternehmens ist die Möglichkeit, kundenspezifische Entwicklungen durchzuführen und bedarfsgerecht auch kleinere Chargengrößen anbieten zu können.

- 1958 Gründung der CMC Klebetechnik GmbH
Zunächst wurde bei dem Tochterunternehmen Colorit GmbH Kohlepapier hergestellt und durch die CMC Klebetechnik vertrieben.
Doch schon bald ergab sich durch die Zusammenarbeit mit der Firma DuPont die Aufgabe, Elektroisolierfolien selbstklebend auszurüsten.

Seit 1962 werden Gewebe, Vliese und Folien beschichtet und danach weiter veredelt.

- 1995 ISO 9011 Qualitätsmanagement Erstzertifizierung
- 2001 ISO 14001 Umweltmanagement Erstzertifizierung
- 2004 Installation einer neuen Beschichtungsanlage für Dispersions- und Lösemittelbeschichtung inklusiv Regenerativer Nachverbrennung
- 2010 Inbetriebnahme einer Versuchsbeschichtungsanlage in 300mm Breite
- 2012 Einbindung der Firma CMC Maschinenbau GmbH in den Firmenverbund. Hauptprodukt: Schneid- und Stanzmaschinen für Folienverarbeiter.

Als kleinerer Mittelständler (100 Mitarbeiter) stand nie die Massenproduktion im Vordergrund, sondern stets die auf die Kunden zugeschnittenen Lösungen. Heute erwirtschaftet das Unternehmen deutlich über 50% des Umsatzes durch Produkte, die nur von einem oder wenigen Kunden gekauft werden. Durch die starke Nischenorientierung gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Rezepturen und Anwendungsprofile. Durch dieses breite Fachwissen hat die Anzahl von Lohnbeschichtungen (der Kunde stellt Trägermaterial und/oder Beschichtungsmasse bei) in den letzten Jahren deutlich zugenommen.


Am Standort in Frankenthal / Pfalz arbeiten rund 100 Mitarbeiter in der inhabergeführten CMC-Gruppe (Umsatz > 35 Mio €). Zur CMC Gruppe gehören neben der CMC Klebetechnik die Colorit GmbH (Produktion, Beschichtung), die Coloprint Tech-Films GmbH & Co. KG (technische Folien, Stanzteile), die CMC Maschinenbau (Stanz- und Schneidanlagen) und die CMC B+V GmbH (Holding). Weitere Standorte und Unternehmen gibt es in Düsseldorf und in Limburgerhof.

Über die Zusendung eines Belegexemplars/Links wären wir dankbar.


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