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Deutsche Wirtschaft ist bester Laune

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Doch am Jahresende dürfte sich die Stimmung wieder eintrüben


Bonn/Berlin – Passend zu den sommerlichen Temperaturen und zur Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft so gut wie seit 16 Jahren nicht mehr. Zu diesem Schluss kommen eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) http://www.dihk.de und Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) http://www.diw.de. Allerdings verdichteten sich die Anzeichen dafür, dass die Konjunktur bereits in diesem Jahr ihren Siedepunkt erreichen dürfte, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Nach einem Zuwachs von zwei Prozent beim Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr sei 2007 eine Halbierung des Wirtschaftswachstums nicht ausgeschlossen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://www.faz.net.

Vor allem die höhere Mehrwertsteuer und der Wegfall steuerlicher Anreize und Förderprogramme des Bundes, die bisher Bau und Konsum beflügelt hätten, könnten die Konjunktur im Inland drosseln. Positiv an der Sommerumfrage der Kammern ist vor allem der Umstand, dass nun auch die Binnenwirtschaft die bisher fast ausschließlich vom Export angestoßene Investitionstätigkeit im Inland stützt. Hier zahlt sich offenkundig der harte Sanierungskurs der Betriebe an ihren inländischen Standorten aus. Wegen der strukturellen Schwächen des deutschen Arbeitsmarktes ist aber nicht damit zu rechnen, dass das stärkere Wachstum auch zu einem Boom bei der Beschäftigung führt.

Die Entwicklung der Erwerbsarbeit lässt langfristig keine positiven Prognosen zu, da immer weniger Bundesbürger von ihrer Erwerbstätigkeit leben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gaben im März 2004 nur 39 Prozent (32,5 Millionen) der Bevölkerung an, ihre wichtigste Unterhaltsquelle sei ihre Berufstätigkeit. 1991 hatte dieser Anteil noch bei gut 44 Prozent gelegen. „Und es kommt noch schlimmer: So sorgt allein schon die demographische Entwicklung in Deutschland dafür, dass sich das Verhältnis von Menschen im berufsfähigen Alter zu Menschen im Rentenalter dramatisch verschlechtert. Bereits in absehbarer Zeit werden zwei Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen müssen. Damit ist die Finanzierung der Sozialleistungen von Gesundheit über Pflege bis hin zu den Renten durch Abgaben auf Arbeit nicht mehr zu schaffen“, schreibt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven, in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Erfolg. Die derzeit sehr gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft steht also auf wackligem Fundament. Nur wenn sich die Große Koalition zu weiteren Reformen durchringt, so Ohoven, kann sich der positive Trend verstetigen.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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