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Kosten nach DDoS-Attacke: Über 40.000 Euro für den Mittelstand und bis zu 390.000 Euro für Konzerne

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Kaspersky-Studie zeigt Konsequenzen für Unternehmen in Folge von DDOS-Attacken auf

DDoS-Attacken auf Online-Ressourcen von Unternehmen können erhebliche Kosten verursachen. So zeigt eine weltweite Umfrage von Kaspersky Lab in Kooperation mit B2B International [1], dass Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe, abhängig von der Unternehmensgröße, mit durchschnittlich zwischen 46.000 und 390.000 Euro zu Buche schlagen. In Deutschland bewegen sich diese Zahlen in einer ähnlichen Größenordnung. So musste der Mittelstand im Schnitt 41.000 und Großunternehmen 360.000 Euro im Zuge einer DDoS-Attacke aufwenden. Die Folge sind Reputationsverlust bei Partnern und Kunden sowie Existenzängste bei kleineren Firmen.



Bei DDoS-Angriffen werden die Unternehmensserver mit sinnlosen Anfragen so überlastet, dass sie ihre Dienste einschränken müssen oder zusammenbrechen. DDoS-Attacken zählen zur Routine von Cyberkriminellen, die mittels Botnetzen systematisch Unternehmen angreifen.



"Eine erfolgreiche DDoS-Attacke kann für Unternehmen geschäftskritische Folgen haben", so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. "Sowohl mittelständische als auch große Unternehmen sind bedroht. So setzte das Miner-Botnetz im Jahr 2011 die Webseiten von deutschen Portalen, die Pizza- und andere Lieferservices vermitteln via DDoS und somit deren Kerngeschäft außer Gefecht. Aktuell finden DDoS-Angriffe auf skandinavische Banken statt - vor allem auf die finnische OP Pohjola Group. Die Folgen: Ausfall von Online-Diensten und Unterbrechungen von Transaktionen mit Bank-Karten."



Laut der Kaspersky-Umfrage hatten 61 Prozent der Unternehmen nach einer DDOS-Attacke damit zu kämpfen, dass sie zeitweise keinen Zugang zu kritischen Unternehmensinformationen hatten. 38 Prozent der befragten Firmen konnten ihr Kerngeschäft nicht mehr erledigen und ein weiteres Drittel (33 Prozent) verlor während der Ausfallzeit Geschäftsoptionen und Kontakte. Zudem machte sich bei 29 Prozent der Unternehmen eine erlebte DDoS-Attacke negativ auf die Kreditwürdigkeit bemerkbar; bei einem Viertel (26 Prozent) stiegen die Versicherungsprämien.



Betroffene Unternehmen mit Reputationsverlust



Für Firmen ist die externe Kommunikation im Anschluss an eine DDoS-Attacke besonders heikel. Viele befürchten einen geschäftsschädigenden Reputationsverlust. Die Kaspersky-Studie zeigt jedoch, dass 72 Prozent der Befragten Informationen über einen erlebten DDoS-Angriff kommunizierten. Darunter informierten 43 Prozent ihre Kunden, 36 Prozent zuständige Aufsichtsbehörden und 26 Prozent die Medien. Insgesamt berichtete mehr als ein Drittel (38 Prozent) der befragten Firmen, dass sie unter einem Reputationsverlust nach einer DDoS-Attacke litten.



Kaspersky DDoS Protection



Kaspersky Lab liefert mit Kaspersky DDoS Protection eine Lösung, die dank des Einsatzes neuester, intelligenter Technologien in der Lage ist, Unternehmen mit einem wirtschaftlichen DDoS-Schutzschild zu versehen. Kaspersky DDoS Protection schirmt den Kunden mittels einer flexiblen Netzinfrastruktur ab, die durch Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union läuft. Das System erkennt sich aufbauende Gefahren und kann daher den Angriff eindämmen, bevor sich ernste Auswirkungen auf Unternehmensdienste zeigen. Die Überwachung und Reinigung des Datenverkehrs durch Kaspersky DDoS Protection basiert auf einer eigenen Entwicklung von Kaspersky Lab.





[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2014 durchgeführt. Dafür wurden rund 3.900 IT-Entscheider aus 27 Ländern befragt - u.a. 194 deutsche. Es wurden Organisationen und Unternehmen jeglicher Größe erfasst. Die Studie ist eine Fortführung von drei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2013 beauftragt hatte. Ein dedizierter Bericht über DDoS-Attacken auf Basis der Umfragedaten ist unter http://media.kaspersky.com/en/B2B-International-2014-Survey-DDoS-Summary-Report.pdf abrufbar.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Stefan Rojacher (Tel.: +49-841-98-189-0), verantwortlich.

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