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Siemens Automation und MathWorks intensivieren ihre Kooperation im Bereich der Simulation und modellbasierten Entwicklung

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Schneller und kosteneffizienter von der Idee zur Anwendung durch modellbasierte Entwicklung in Simulink und direkte Integration in SIMATIC Steuerungen


Aachen/München, 5. Februar 2015 Siemens Automation und MathWorks bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Simulation und modellbasierten Entwicklung weiter aus. Ziel ist es, den Entwurf und die Implementierung komplexer Steuerungsfunktionen für den Anwender weiter zu vereinfachen.

 

Aus in Simulink getesteten Algorithmen lässt sich vollständig automatisiert Code generieren, der auf Siemens SIMATIC S7 Industriesteuerungen und auf PC-basierten Echtzeit-Steuerungssystemen mit SIMATIC WinAC RTX lauffähig ist. Damit können anspruchsvolle Reglerstrategien in der Simulation getestet werden, bevor sie auf die Steuerungshardware übertragen werden. Um die technische Integration bestmöglich zu unterstützen, ist Siemens dem Connections Programm von MathWorks beigetreten.

 

Modellbasierte Entwicklung ermöglicht die Verifikation kritischer und komplexer Steuerungs- und Regelungsfunktionen bereits in der Simulation. Dabei werden konzeptionelle Fehler frühzeitig erkannt und können behoben werden, bevor die reale Maschine oder Anlage gebaut wird. Das spart Konstruktions- und Fertigungsaufwand, verkürzt die Entwicklungs- sowie die Inbetriebnahmezeiten deutlich und reduziert somit die Kosten. Bindeglied zwischen der Simulation und der Steuerung ist der Simulink PLC Coder von MathWorks, der in Simulink erstellte Modelle automatisch in IEC61131-3 konformen SCL-Code (Structured Control Language) umwandelt. So generierte Funktionsbausteine können dann direkt in das Automatisierungsprojekt in STEP 7 V5.5 für SIMATIC S7-300 und S7-400 sowie in STEP 7 im TIA Portal für die jüngsten Steuerungsgenerationen SIMATIC S7-1200 und S7-1500 eingebunden werden.

 

Erste Wahl für die Integration komplexer Maschinenmodelle in das PC-basierte Echtzeit-Steuerungssystem SIMATIC WinAC RTX ist die Kombination des Embedded Coders von MathWorks mit WinAC Target, einem kostenfreien Simulink-Add-on von Siemens. Dazu erzeugt WinAC Target alle benötigten Dateien und Programmbausteine, um das Simulink Modell im S7-Programm von WinAC RTX aufzurufen. Die Modellparameter können dabei auch ohne Simulink im laufenden Betrieb angepasst werden.

 

Immer mehr Anwender aus dem Maschinen- und Anlagenbau, darunter führende Unternehmen aus den Branchen Windenergie, Druck und Verpackung, setzen Simulation und automatische Codegenerierung im Umfeld klassischer Industriesteuerungen ein, um ihre Ideen schneller zur Serienreife entwickeln und ihren Innovationsvorsprung ausbauen zu können, so Philipp Wallner, Industry Manager, Industrial Automation & Machinery bei MathWorks.

 

Über Siemens
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit einer der größten Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2013 endete, auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 74,4 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

 

Über MathWorks
MathWorks ist der führende Anbieter von Software für mathematische Berechnungen. MATLAB, the Language of Technical Computing, ist eine Programmierumgebung für die Algorithmen-Entwicklung, die Analyse und Visualisierung von Daten sowie für numerische Berechnungen. Simulink ist eine grafische Entwicklungsumgebung für die Simulation und das Model-Based Design von dynamischen Mehrdomänen-Systemen und Embedded Systemen. Ingenieure und Wissenschaftler weltweit setzen diese Produktfamilien ein, um die Forschung sowie Innovationen und Entwicklungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik, dem Finanzwesen, der Biotechnologie und weiteren Industriezweigen zu beschleunigen. MATLAB- und Simulink sind zudem an den Universitäten und Instituten wichtige Lehr- und Forschungswerkzeuge. MathWorks wurde 1984 gegründet und beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter in 15 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Natick, Massachusetts, in den USA. Lokale Niederlassungen in der D-A-CH-Region befinden sich in Aachen, Bern, München und Stuttgart. Weitere Informationen finden Sie unter mathworks.de und mathworks.ch.

 

MATLAB und Simulink sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks, Inc. Weitere Warenzeichen und Handelsmarken von The MathWorks sind unter mathworks.com/trademarks aufgeführt. Andere Produkt- oder Markennamen sind Handelsbezeichnungen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.

 

Ihr Pressekontakt:

Bettina Jödicke-Braas
onechocolate communications
089 38 88 920-11
mathworksger@onechocolatecomms.de

 


Thomas Andraczek                                                   
MathWorks                                                               
0241 4757-6729                                                        
t.andraczek@mathworks.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Melanie Grasser (Tel.: 089 3888 92 00), verantwortlich.

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