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Groß ist nicht gleich günstiger: Zur aktuellen Diskussion um die Größe der Krankenkassen

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Die Position der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) zum Thema Kassengröße

München, den 28. Juni 2006 - Derzeit diskutieren SPD und Union, ob sie mit der Gesundheitsreform auch durchsetzen wollen, dass Krankenkassen eine bestimmt Größe, sprich eine Mindestzahl von Mitgliedern haben sollten. Diskutiert werden Mitgliederzahlen von 100.000, 500.000 und 1 Mio. Sofern der Gesetzgeber eine solche Entscheidung treffen wird, hätte dies zu Folge, dass zahlreiche Krankenkassen sich mit größeren zusammenschließen müssen, um weiter existieren zu können. Ob sich durch solche – rein an der Mitgliederanzahl ausgerichtete – Kassenfusionen tatsächlich niedrigere Verwaltungskosten und damit Kosten im Gesundheitswesen nachhaltig senken lassen, ist absolut fraglich. Belege finden sich vielmehr dafür, dass kleinere Krankenkassen im Vergleich zu größeren effizienter arbeiten. Hinzu kommt, dass gerade diese „Schnellboote“ unter den Krankenkassen durch hohe Flexibilität, Innovationskraft und eine optimale Versorgung ihrer Kunden glänzen.
Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der Siemens-Betriebskrankenkasse:

-Die entscheidenden Kriterien für den Erfolg von Krankenkassen sind Innovationskraft, Flexibilität und vor allem die Kundenzufriedenheit – die Versicherten entscheiden im Wettbewerb über die Zukunft.

-Gerade weil es die kleinen „Schnellboote“ unter den Krankenkassen gibt, bemühen sich auch die großen „Tanker“ um mehr Wirtschaftlichkeit und Flexibilität.

-Eine weitere Verringerung der Krankenkassenanzahl bedeutet eine Beschränkung des Wettbewerbs. Weniger Wettbewerb macht höhere Kosten für die Versicherten wahrscheinlich.

-Legt man den Trend der Vergangenheit zugrunde, werden in der nächsten Zeit weitere 50 bis 60 Krankenkassen durch Fusionen „verschwinden“, ohne dass die Politik Einfluss nimmt.

-Der Erfolg der Krankenkassen ist zuallererst damit verknüpft, ob die Krankenkassen den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht werden und wie innovativ und sparsam sie wirtschaften.

-Tendenziell haben gerade die Betriebskrankenkassen günstige Verwaltungskosten – dies beruht u.a. auf der Tatsache, dass bei ihnen durch die traditionell enge Bindung an Wirtschaftsunternehmen das Thema Effizienz schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat.

-Größe stellt keine Erfolgsgarantie dar. Der Erfolg von Krankenkassen wird immer stärker durch die Kundenfreundlichkeit und die Innovationskraft der Unternehmen bestimmt. Wer auf den Faktor Größe vertraut, läuft schnell Gefahr, sein Innovationspotential in bürokratischen Strukturen zu ersticken.

INFO: Ihrem Wunsch nach weiterführenden Daten und Fakten teilen Sie uns bitte unter sbk@interface-pr.de mit.

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Pressekontakt:

SBK Petra Bendrich
Pressesprecherin
Heimeranstraße 31
80339 München
Tel.: 089/62 700-776
Fax: 089/62 700-444
petra.bendrich@sbk.org
www.sbk.org


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anneke Hagel, verantwortlich.

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