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ITSM-Tools: Inhouse oder aus der Cloud?

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ITSM Group warnt vor vorschnellen Festlegungen und empfiehlt ein systematisches Evaluierungsverfahren


Ohne effiziente Management-Werkzeuge ist das IT Service Management im Regelfall nicht mehr zu bewältigen, weshalb die Nutzung von ITSM-Tools zunehmend zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Allerdings ist im Markt dieser Werkzeuge inzwischen auch der Cloud-Trend angekommen, weshalb die Produktauswahl für die Unternehmen komplizierter geworden ist.

 

„Immer seltener stellt sich die Frage, ob ein solches Werkzeug zum Einsatz kommen soll, sondern welche Suite am besten den funktionalen und wirtschaftlichen Bedürfnissen des Unternehmens entspricht“, urteilt Ralph Wellmann, Management Consultant und Partner der ITSM Group. Deren Ansprüche hätten sich in letzter Zeit jedoch deutlich verändert. „Inzwischen stehen kurze Implementierungszeiten und ein möglichst geringer Administrationsaufwand ganz vorne auf der Liste ihrer Anforderungskriterien“, betont er. 

 

Dies gelte sowohl für IT-Organisationen mit erstmaliger Einführung als auch für Anwender, die solche Tools bereits eingesetzt haben und aufgrund veränderter Anforderungen Bedarf an einer neuen oder ergänzenden Lösung haben. Letztere hätten häufig die Erfahrung gemacht, dass sich die Implementierungsprojekte sehr komplex gestalteten, außerdem seien nicht selten die Betriebskosten deutlich unterschätzt worden. 

 

Durch die deutlich zunehmende Fokussierung auf einfach nutzbare Tools und weil besser planbare Betriebskosten entstehen, finden Lösungen aus der Cloud ein immer größeres Interesse. Schließlich müssen dafür keine eigenen Betriebsressourcen aufgebaut werden und haben sie das Argument der schnelleren Einführung auf ihrer Seite. „Doch dies bedeutet keineswegs, dass die Cloud-Alternativen gegenüber den On-Premise-Lösungen automatisch im Vorteil sind“, betont Wellmann. „Ob sie tatsächlich wirtschaftlicher als die klassischen Varianten sind und die Anforderungen bedarfsgerecht abbilden, lässt sich erst im individuell ausgerichteten Vergleich feststellen.“

 

Gerade das Bedarfsprofil sei von zentraler Bedeutung und müsse am Anfang des Auswahlverfahrens stehen, indem geklärt wird, welche Unterstützung die Nutzer im Hinblick auf ihre technische Infrastruktur, Dienste und IT-Services konkret benötigen. Insofern sei keinesfalls zunächst das Bereitstellungsmodell zu wählen, also entweder die klassische On-Premise-Variante mit Implementierung im eigenen Rechenzentrum oder als Lösung mit Hosting in der Cloud. Zudem gebe es mit dem immer beliebteren Hybrid-Ansatz als Mischform von On-Premise und Cloud noch eine dritte Option, die das Beste aus beiden Welten miteinander verbinde. 

 

„Häufig lässt sich inzwischen jedoch der Fehler beobachten, dass schon in einer frühzeitigen Phase der Marktevaluierung eine Präferenz hinsichtlich der Betriebsform vorgenommen wird. Damit geht jedoch ein hohes Risiko der Fehlentscheidung einher, weil dann möglicherweise empfindliche Kompromisse bei der Bedarfsabdeckung eingegangen werden müssen.“ So sei beispielsweise keineswegs gesichert, dass die anfangs wirtschaftlich vorteilhafte Cloud-Variante im individuellen Fall tatsächlich die in dieser Hinsicht günstigste Lösung darstelle. 

 

Wellmann empfiehlt den Unternehmen deshalb, ein systematisches und objektiv unterstütztes Auswahlverfahren mit differenzierter Einzelbewertung der Produktalternativen anhand des eigenen Bedarfsprofils vorzunehmen. „Nur so lässt sich eine hohe Entscheidungs- und Investitionssicherheit erreichen.“

 



Web: http://www.denkfabrik-group.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Robin Heinrich (Tel.: 02233 6117-75), verantwortlich.

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