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Asien wird ein Magnet für die Weltwirtschaft

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Absatzmarkt Indien lockt europäische Unternehmen


Wien/Düsseldorf - „Das asiatische Zeitalter hat gerade erst begonnen.“ Indiens Industrieminister Kamal Nath sieht Indien im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung Der Standard http://derstandard.at als wichtigsten Produktionsstandort. Asien als Ganzes bezeichnet er als Magnet für die Weltwirtschaft. Neben China mit einem Wirtschaftswachstum von 8 Prozent ist Indien mit derzeit 7,1 Prozent Wachstum der beständigste Aufsteiger der so genannten Emerging Markets, so das Wirtschaftsforschungsinstitut in Wien www.wifo.ac.at.

Wien/Düsseldorf - „Das asiatische Zeitalter hat gerade erst begonnen.“ Indiens Industrieminister Kamal Nath sieht Indien im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung Der Standard http://derstandard.at als wichtigsten Produktionsstandort. Asien als Ganzes bezeichnet er als Magnet für die Weltwirtschaft. Neben China mit einem Wirtschaftswachstum von 8 Prozent ist Indien mit derzeit 7,1 Prozent Wachstum der beständigste Aufsteiger der so genannten Emerging Markets, so das Wirtschaftsforschungsinstitut in Wien www.wifo.ac.at. Ähnliche Ergebnisse erzielte eine Fondsumfrage der Financial Times Deutschland http://www.ftd.de unter vierzehn Investmenthäusern: „Langfristig gesehen ist Asien die am meisten versprechende Region der Emerging Markets und wird die USA in naher Zukunft als Antreiber des weltweiten Handels ablösen“, ist Percival Stanion von Baring Asset Management http://www.baring-asset.com demnach überzeugt. Ein sieben- bis achtprozentiges Wirtschaftswachstum erwartet auch die Weltbank für Indien in den nächsten Jahren.
Angetrieben von lebhaft steigenden Exporten bei Informationstechnologie (IT), Pharma- und Textilprodukten, brummt der Konjunkturmotor scheinbar unaufhaltsam.

Fachleute sehen Indien bereits auf einem besseren wirtschaftlichen Weg als China. Ein Grund dafür sei die Bankenstruktur, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung http://www.faz.net.: „Die meisten indischen Banken befinden sich in privater Hand. Ihre Kreditvergabe und ihr Risikomanagement orientieren sich an den betriebswirtschaftlichen Kennziffern und Aussichten des Kreditnehmers. Rund 15 Prozent der vergebenen Kredite sind in Indien notleidend, schätzen Experten.“ In China dagegen werde der Anteil der so genannten faulen Kredite offiziell auf 25 Prozent beziffert, 30 bis 40 Prozent seien jedoch vermutlich realistischer. Würde der Staat das Bankensystem nicht stützen, wäre es längst bankrott, so die FAZ. Für viele Unternehmen ist Indien mittlerweile nicht nur als Niedriglohnland für neue Produktionsstandorte attraktiv, sondern auch als Absatzmarkt vielversprechend. „Schätzungen zufolge wird dort der Absatz von Neuwagen von derzeit einer Million jährlich auf 1,6 Millionen im Jahr 2010 steigen“, begründet beispielsweise Volvo-Sprecher Christer Gustaffson die Entscheidung des Ford-Konzerns, bis zu zehn Verkaufsstellen auf dem Subkontinent einzurichten. Das berichtet die Netzeitung http://www.netzeitung.de. Ausländische Finanzinvestoren, so Der Standard, „haben laut Büro der Außenwirtschaft Österreich http://www.austriantrade.org zwischen 2003 bis 2005 an den indischen Börsen 25 Milliarden Dollar investiert, während die Direktinvestitionen lediglich siebeneinhalb Millionen Dollar betrugen.“ Gerade erst hat der luxemburgische Stahlriese Mittal Steel http://www.mittalsteel.com den Bau eines Werkes in der Provinz Orissa im Osten Indiens bekannt gegeben. „Insgesamt planen in- und ausländische Stahlkonzerne, in Indien bis zum Jahr 2010 neue Werke mit einer Gesamtkapazität von 70 Millionen Tonnen pro Jahr errichten“, berichtet das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de.

Die Börsianer beurteilen den indischen Schwellenmarkt unterschiedlich. Albert Edwards von Dresdner Kleinwort Wasserstein http://www.drkw.com erinnert der indische Aktienmarkt an die thailändische Börse des Jahres 1997, also an den Zeitpunkt unmittelbar vor dem Kollaps. Jörg Peisert, Geschäftsführer der Jörg Peisert und Partner Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com, rät seinen Kunden seit vielen Jahren zu Anlagemöglichkeiten der Emerging Markets. „Wenn Indien in den kommenden 50 Jahren eine sechsprozentige Wachstumsrate beibehalten kann, wie einige Finanzanalysten meinen, kann es bis dahin China überholen“, urteilt der Düsseldorfer Börsenprofi. Kurzfristige Schwankungen müsse man dabei einkalkulieren. Denn man dürfe nicht außer Acht lassen, dass Indien vor nicht allzu langer Zeit noch sozialistisch regiert wurde und ein Agrarland war. Natürlich gebe es keinen Schwellenländermarkt ohne Risiko. Mittlerweile sei Indien aber interessant für ausländische Investoren, weil diese hier ein Millionenheer an hervorragend ausgebildeten und perfekt englisch sprechenden Fachkräften vorfinden, die mit Amerikanern und Europäern mühelos konkurrieren könnten.

„China ist bei der Masse der Privatanleger zwar bekannter als Indien, aber ich sage Ihnen ganz klar: Indien wird in den kommenden zehn Jahren der spannendste Markt unter den NIC-Emerging-Markets sein“, so der Emerging-Markets-Experte Daniel Wilhelmi. Indien entwickele sich zum globalen Dienstleister und zum künftigen „High-Tech-Labor der Welt“. Die indische Regierung fördere in Bangalore ein noch relativ junges IT-Mekka, das das Silicon Valley Asiens werden solle. Zwar weist auch Wilhelmi auf die diversen Probleme Indiens hin. Doch insgesamt lasse sich sagen, dass die Risiken in Indien groß, die Chancen ungleich größer seien.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andreas Schultheis, verantwortlich.

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