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Wirtschaft profitiert von WM in Deutschland

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Doch nach dem Abpfiff mussten überzogene Erwartungen zurückgeschraubt werden


Bonn/Düsseldorf – Die Fußballweltmeisterschaft hat nicht nur die Stimmung im Lande verbessert, sondern auch die deutsche Wirtschaft gestärkt. Dieser Meinung ist zumindest Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der von einem „positiven Wachstumseffekt“ sprach, den die WM ausgelöst habe. Kurzfristig seien rund 50.000 befristete Arbeitsplätze geschaffen worden, von denen ungefähr die Hälfte zumindest für eine gewisse Zeit erhalten bleiben könnten. Insbesondere das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie die privaten Sicherheitsdienste profitierten von dem Fußball-Großereignis.

Im Vergleich zu 2002 ziehen auch viele Sponsoren eine sehr positive Bilanz der WM. Die bekanntesten Sponsoren der Fifa-WM 2006 heißen Adidas http://www.adidas.com, Coca-Cola http://www.coca-cola.com, McDonald’s http://www.mcdonalds.com und Deutsche Telekom http://www.telekom3.de. Dies ergab eine direkt nach dem Abpfiff vorgenommene repräsentative Bevölkerungsumfrage des Kölner Instituts Sport + Markt http://www.sportundmarkt.de im Auftrag des Düsseldorfer Handelsblattes http://www.handelsblatt.de. Überraschungssieger der WM sei aber der Automobilhersteller Hyundai http://www.hyundai.com, so das Handelsblatt.

Der koreanische Automobilkonzern habe einen Bekanntheitssprung von 33 auf 50 Prozent hingelegt. Bei Befragungen im September 2005 und Februar 2006 habe Hyundai, das den WM-Fuhrpark stellte, mit Werten von 28 und 33 Prozent noch im unteren Drittel der Bekanntheitsskala gelegen. Dieser Erfolg sei auf eine deutliche Steigerung der Werbeintensität zurückzuführen. Außerdem habe das Unternehmen mit dem Sponsoring der Fan-Feste eine sehr gute Präsenz erreicht. Nach Angaben von Stephan Schröder, Mitglied der Geschäftsleitung von Sport + Markt, hat sich das Programmsponsoring bei dieser WM ebenfalls bewährt. Von den bekanntesten vier Fifa-Partnern hätten drei (Coca-Cola, Deutsche Telekom und McDonald’s) die Spiele im Fernsehen präsentiert.
„Schätzungen gehen davon aus, dass sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr dank der Weltmeisterschaft um 0,2 bis 0,3 Prozent steigert. Am wichtigsten war aber wahrscheinlich der Imagegewinn. Deutschland hat das Motto ‚Die Welt zu Gast bei Freunden’ wahr gemacht und als lockerer und guter Gastgeber geglänzt. Dies wird langfristig Investitionen nach sich ziehen, die man jetzt noch gar nicht in Euro und Cent oder in Prozentzahlen beziffern kann“, sagt Helmut Sürtenich, Vorstandschef der Stratega-Ost Beteiligungs AG http://www.stratega-ost.de. Sürtenichs Unternehmen bietet seit Ende 2005 in Deutschland Sportwetten an, nach dem es 100 Prozent des österreichischen Anbieters Wettcorner Software GmbH http://www.wettcorner.com erworben hatte. „Während der WM sind die Sportwettumsätze explodiert. Auch wenn jetzt vielleicht eine kleine Katerstimmung herrschen wird, bin ich davon überzeugt, dass der Markt für Sportwetten in Deutschland weiterhin dynamisch wachsen werde. Entscheidend wird hierfür aber eine kontrollierte Liberalisierung des deutschen Wettmarktes sein.“

Ein klarer Gewinner dieser WM ist auch der Sportartikelhersteller Puma http://www.puma.com, der den Finalsieger Italien ausstattet. Somit könnte man sagen: „Puma schlägt Adidas mit 6 zu 4 nach Elfmeterschießen“. Denn die Franzosen werden von dem zweiten Sportartikelhersteller aus dem fränkischen Herzogenaurach ausgestattet.




Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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