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Kompetenz beim Feuerlöschen

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- In Salem feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 150-Jähriges Bestehen

- Großer Brand des Klosters im Jahr 1697 beflügelte das Löschwesen

- Feuerwehrmuseum Schloss spiegelt die Entwicklung lebendig wieder



Dass Salem und sein Schloss eine besonders enge Verbindung zur Feuerwehr und zum Löschwesen haben, kann kaum erstaunen. Schließlich war das 1134 gegründete Zisterzienser-Kloster mitsamt dem repräsentativen Münster aus dem 13. Jahrhundert im Jahr 1697 durch einen verheerenden Brand zerstört worden. Daraus zogen die Zisterzienser unter Abt Emanuel Sulger ihre Konsequenzen und richteten nach dem Wiederaufbau in der Prälatur eine ständige Feuerwache ein. Doch sollte es noch mehr als 160 Jahre dauern bis zur Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Salem, die von 16. bis 18. Mai ihr 150-Jähriges Jubiläum feiern kann.



Heutzutage wird die Feuerwehr bisweilen schon alarmiert, wenn Schüler des Salemer Internats mal eine Pizza im Backofen vergessen haben. Denn aus gutem Grund wird im ganzen historischen Ensemble mit seinen Dachstühlen aus Holz ganz penibel auf Brandschutz geachtet. Da nimmt auch die Salemer Wehr lieber einmal öfter einen Alarmierung ohne ernsthafte Gefahr in Kauf, als dass sie an die Feuersbrunst von 1697 erinnert werden wollte. Einen Feuerwehrdienst gibt es zwar auch an der Schule, doch an echten Einsätzen mitwirken darf dieser Nachwuchs erst in der Oberstufe. Gut, dass es da die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Salem gibt, die sich auf alle elf Teilorte erstreckt und seit 2013 vom Gesamtkommandanten Timo Keirath geführt wird.



Die Geschichte von Brandschutz und Feuerwehr ist in Salem auf ganz besondere Weise lebendig. Aus einer umfangreichen Sammlung von Max Markgraf von Baden entwickelte sich sukzessive das außergewöhnliche Museum mit seinen zahlreichen historischen Raritäten, das kaum einen besseren Platz haben könnte als im Schloss Salem. Wer die historischen Handdruckspritzen, Löschwagen und anderen Gerätschaften sieht, der weiß auch, weshalb ausgerechnet hier in schöner Regelmäßigkeit Spritzenwettbewerbe ausgetragen werden, in denen das rettende Wasser noch mit Muskelkraft bereitgestellt werden muss. So ein Spektakel darf natürlich bei einem großen Jubiläumsfest nicht fehlen. "Wasser marsch!" wird es daher auch am Samstag, 16. Mai, wieder heißen, wenn die teilnehmenden Wehren ihre Fitness und ihr Knowhow unter Beweis stellen.



So etwa könnte es auch damals zur Gründerzeit der Salemer Wehr im Jahr 1865 zugegangen sein. Wie bei der einstigen Feuersbrunst im Kloster so war auch hier ein Großbrand vorausgegangen, der im Frühjahr 1864 zwei Gebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Mimmenhausen vernichtetet und so den Anstoß zu dem neuen Schritt gegeben hatte. Damals hatten "die geübten und diszipliniert arbeitenden Männer der Feuerwehren von Meersburg und Wintersulgen", wie es in der Chronik heißt, den Rest der Dorfes vor dem Feuer bewahrt. Diese Erfahrung war Ansporn und Vorbild zugleich. Gemeinsam wurde in Salem und Mimmenhausen die Freiwillige Feuerwehr Salem-Mimmenhausen ins Leben gerufen. "Die Wehren" – so ist in den Gründungsakten zu lesen – "haben durch ihr geordnetes Ineinandergreifen bewiesen, dass eine geringe Anzahl geübter Leute mehr als die drei- und vierfache Zahl undisziplinierter Leute zu leisten vermag."



Seit 1975 besteht die Salemer Gesamtfeuerwehr aus elf Abteilungen der Ortsteile, die derzeit insgesamt 148 aktive Kräfte aufbieten können. Dass sie nicht nur kompetent sind bei der Brandbekämpfung, sondern auch feiern können, werden sie beim Fest vom 15. bis 18. Mai gemeinsam mit ihren zahlreichen Gästen und Besuchern unter Beweis stellen. Eine Fachtagung, der Kreisfeuerwehrtag für den Bodenseekreis und ein großer Umzug am 17. Mai gehören ebenfalls zum Programm.



- 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Salem von 15. bis 18. Mai 2015 – mit Handdruckspritzenwettbewerb und Leistungsabzeichen der Jugendwehr, Fachtagung des Bodenseefeuerwehrbunds, Kreisfeuerwehrtag und Festumzug. www.feuerwehrjubilaeum-salem.de



- Das Feuerwehrmuseum Salem zählt zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland. Während die Feuerspritzengarage mit den originalen Löschwagen der Zisterzienser am historischen Ort, in der Prälatur unterhalb der Prunktreppe, zu bestaunen ist, befindet sich das Feuerwehrmuseum in einem Landwirtschaftsgebäude vis-à-vis des Sennhofs. Hier gewinnen Besucher einen Überblick über die breite Palette von Brandschutzmaßnahmen bis in die heutige Zeit. Vier Jahrhunderte Löschtechnik werden anhand von Spritzen, Modellen und Geräten dargestellt, die Fachleute und Laien gleichermaßen beeindrucken. Kinder erwartet im klösterlichen Feuerwehrmuseum ein spannendes Angebot, bei dem sie eine Menge über die Entstehung, Verhütung und Bekämpfung von Bränden erfahren. www.salem.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Jutta Halder (Tel.: 0049(0)7553 / 917715), verantwortlich.

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