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Geschäftsprozesse sind ohne Aufsicht

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Actinium-Erhebung: Erst wenige Firmen kümmern sich ausreichend um eine Leistungskontrolle der Abläufe


Obwohl die Qualitätsansprüche an Geschäftsprozesse zuletzt kontinuierlich gestiegen sind, widmen sich die Unternehmen nur zurückhaltend einer systematischen Leistungskontrolle der Abläufe. Hauptgründe für die Defizite im Prozesscontrolling sind nach einer Erhebung der Unternehmensberatung Actinium unter mehr als 200 Firmen vor allem die komplexen Geschäftsprozess-Strukturen und unzureichende Methoden zur Qualitätsbewertung. 

 

Danach geben 59 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Leistungserwartungen an die Geschäftsprozesse aktuell deutlich höher sind als noch vor drei Jahren. Weitere 29 Prozent der Firmen verzeichneten in dieser Hinsicht eine moderate Entwicklung. In allen anderen Fällen blieben die Qualitätsansprüche zuletzt entweder unverändert (16 Prozent) oder sind nach Angabe der befragten Business-Manager sogar gesunken (7 Prozent). 

 

Doch der mehrheitlich deutliche Zuwachs an die Performance-Anforderungen der Prozesse schlägt sich erst bei wenigen Unternehmen in einer durchgängigen Leistungssteuerung und -kontrolle nieder. So haben lediglich 21 Prozent der Firmen unternehmensweit Methoden für das Prozesscontrolling etabliert, um mögliche Schwächen frühzeitig zu erkennen. In vier von zehn Fällen bestehen sie wenigstens für einige betriebliche Abläufe. Ähnlich viele der Befragten in der Actinium-Erhebung gestehen dagegen ein, sich bisher nur in einem geringfügigen Umfang oder noch gar nicht mit dem Thema Prozesscontrolling beschäftigt zu haben. 

 

Als Gründe für die bisherige Zurückhaltung nennen 66 Prozent der Unternehmen vor allem das Problem, dass sie sich zu umfangreichen Geschäftsprozessverhältnissen gegenüber sehen und sich differenzierte Leistungsbewertungen deshalb schwierig gestalten. Aber auch der Mangel an geeigneten Methoden für das Controlling gehört für 61 Prozent zu den Gründen. Zudem führen mehr als die Hälfte der Befragten an, dass unternehmensintern keine klaren Zuständigkeiten für ein Prozesscontrolling bestehen. Außerdem hat es in vielen Fällen strategisch bisher keine ausreichende Priorität. 

 

Actinium-Geschäftsführer Klaus Hüttl schließt daraus, dass die Unternehmen das Thema Prozesscontrolling verstärkt auf ihre Agenda setzen und vor allem auch hinterfragen müssten, ob ihre bisherigen Vorgehensweisen diesen Erfordernissen ausreichend gerecht werden können. „Unzureichend funktionierende Geschäftsprozesse sind eine entscheidende Bremse für den Unternehmenserfolg. Deshalb spricht vieles dafür, sie regelmäßig unter die Lupe zu nehmen und durch gezielte IT-Unterstützung zu optimieren.“

 

 

Ergebnisse:

Die Ergebnisse können unter http://www.denkfabrik-group.com/downloads/actinium/Research_Prozesscontrolling.zip als Grafiken heruntergeladen werden.

 



Web: http://www.denkfabrik-group.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Robin Heinrich (Tel.: 02233 6117-75), verantwortlich.

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