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Gütegemeinschaft Bleihalbzeug e.V. |

Preisanstieg bei Baumetallen

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„Sparen trotz Preisexplosion möglich“


Köln, 28. Juli 2006 - Eine verstärkte Nachfrage aus den Wachstumsmärkten in Asien treibt die Rohstoffpreise für Baumetalle zu immer neuen Rekordwerten. Während Handwerker gezwungen sind, Preissteigerungen an Kunden weiterzugeben und in Erklärungsnotstand geraten, verstärken Spekulanten den Trend noch. Der Rohstoff Blei hat sich von der allgemeinen Preisspirale abgekoppelt und zeigt sogar leicht rückläufige Preise. Stefan Schneider, Vorstandsvorsitzender der Gütegemeinschaft Bleihalbzeug e.V., beurteilt die aktuelle Entwicklung und nennt Gründe für diese Situation.

Die Börsenpreise vieler Baumetalle sind innerhalb eines Jahres drastisch gestiegen - Aluminium um über 40 Prozent, Kupfer um rund 100 Prozent und Zink sogar um gut 150 Prozent. Warum sieht die Preisentwicklung bei Blei anders aus?
Mit einem Minus von 2,5 Prozent weist Blei im Jahresvergleich für den Monat Juni als einziges Baumetall eine rückläufige Preisentwicklung auf. Ein zentraler Grund besteht darin, dass eine verstärkte Erzförderung die bestehende Angebotslücke verringert hat. Zudem verfügt Blei durch eine Recyclingquote von nahezu 100 Prozent über eine bedeutende zusätzliche Rohstoffquelle. Ein weiterer Aspekt ist der niedrige Energiebedarf zur Bleiproduktion. Bei Aluminium etwa resultiert der hohe Börsenpreis auch aus den hohen Rohstoffkosten für Strom, die rund 30 Prozent der Produktionskosten ausmachen.

Ist die Verwendung von recyceltem Blei mit Qualitätsverlusten verbunden?
Blei kann ohne Qualitätsverluste recycelt werden, egal wie oft oder wie lange es vorher genutzt wurde. Das gleiche Material, das heute als Abdichtung eines modernen Hauses verwendet wird, könnte bereits vor über hundert Jahren an einer Kirche eingesetzt worden sein. Die Eigenschaften des Metalls und die bewährten technischen Verfahren machen das Recycling theoretisch unendlich wiederholbar. Im Gegensatz zu Einweg-Werkstoffen ist Blei damit ein vorbildlicher Mehrweg-Werkstoff. Das Gütesiegel „Saturnblei“ garantiert RAL gesichertes Walzblei von höchster Produktqualität.

Auf welche weiteren Preisentwicklungen müssen sich Handwerker einstellen?
Es lässt sich nur schwer sagen, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln werden. Die Marktdaten sprechen für eine weitgehende Preisstabilität bei Aluminium, Zink, Kupfer und Blei. Alle Rohstoffpreise werden allerdings weiterhin stark von Spekulanten beeinflusst.

Was raten Sie Dachdeckern und Klempnern, die ihren Kunden hohe Preise und wirtschaftliche Alternativen erläutern müssen?
Gerade in Zeiten steigender Rohstoffpreise empfehlen wir den Einsatz von traditionellen und bewährten Baumetallen wie Blei. Kaum ein anderes Produkt ist so hochwertig, vielseitig und langlebig wie „Saturnblei“. Viele scheinbar günstigere Alternativen aus anderen Werkstoffen können schon nach kurzer Zeit die teurere Lösung darstellen. Aufgrund einer kürzeren Lebensdauer drohen hohe Folgekosten. Außerdem haben auch andere Werkstoffe ihre Abhängigkeit von Rohstoffpreisen nicht verloren. So gibt es auch starke Preisschwankungen im Kunststoff- und Bitumenbereich.

Welche Sparpotenziale bieten sich bei der Auswahl von Baumetallen?
Entscheidend ist eine hohe Wirtschaftlichkeit auf der Basis kalkulierbarer Größen. Dadurch ist Sparen auch trotz der Preisexplosion möglich. Bei der Auswahl von Baumetallen gewinnen Kriterien wie leichte Handhabung, lange Lebensdauer und nachgewiesene Qualität an Gewicht. Traditionelle Werkstoffe wie „Saturnblei“, die heute mit modernsten Beschichtungen versehen werden können, bieten die höchsten Sparpotenziale.

Welche Sparmaßnahmen können Handwerker in der Praxis ergreifen?
Handwerker sollten überlegen, welche Einsparmöglichkeiten es am Material gibt, ohne die Qualität der Ausführung zu beeinträchtigen. „Saturnblei“ ist auch in einer plissierten Variante erhältlich. Damit lässt sich der Werkstoff bereits ab einer Dicke von nur einem Millimeter leicht formbar verlegen. Ein weiteres Sparpotenzial bietet die Entsorgung von auf Baustellen demontierten Altmetallen, da mit den Börsenpreisen auch die Schrottpreise steigen. Die Erlöse hierfür liegen weit über einem Beitrag für die Kaffeekasse.

Wie bewerten Sie die Marktaussichten für Walzbleiprodukte?
Die Aussichten für Walz- und Stranggussprodukte aus Blei sind durchweg positiv. Nach Erhebungen der Internationalen Blei- und Zinkstudiengruppe wird der Markt weiter wachsen. Die größte Nachfrage erwarten wir in den Ländern Großbritannien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden.



Pressekontakt:
conovo media
Glockengasse 54-56
50667 Köln
Tel.: 0221.35 68 60-0
Fax: 0221.35 68 60-55
E-mail: info@conovo.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Susann Streich, verantwortlich.

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