info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
PPS Presse Service |

Teuflisches Saisonfinale der Ungarischen Staatsoper Budapest

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


2016 mit Shakespeare zum Magnet für Musiktouristen


In der Folge der Idee der vorhergehenden Spielzeit, ein Straus Festival zum 130. Geburtstag der Staatsoper zu begehen, zelebrierte Oper und Ballett zum Ende dieser Spielzeit den 225. Geburtstag von Faust in Erinnerung an die erste Publikation von Goethes Fragment.



Darunter befand sich Strawinskys „Rake’s Progress“, die Faszination des Bösen um das Leben von Tom Rakewell, einem Jungen aus der Provinz, der angeleitet vom teuflischen Nick Shadow in Lust und Laster aufgeht, seine Mitmenschen und am Ende sich selbst ruiniert, eine Parabel über den Verlust der Unschuld, ebenso wie Busonis „Doktor Faust“ in halbszenischer Aufführung und das Konzert „Szenen aus Goethes Faust“ von Robert Schumann.

Drei Aufführungen im Rahmen des Festivals , im wie stets vollbesetzten Opernhaus, galt das besondere Interesse. Peter Halasz, der Musikdirektor des Hauses, führte mit zielsicherer Hand durch Webers „Freischütz“, mit Istvan Racz (Kuno), Beatrix Fodor (Agathe), Rita Racz (Ännchen), Krisztian Cser (Kaspar), Zoltan Nyari (Max), Istvan Berczelly (Eremit) und Peter Kiss (Kilian) stimmlich gut besetzt. Der Versuch, die Handlung in die Jetztzeit zu versetzen, hätte noch einiger zusätzlicher Regiearbeit bedurft.

Boitos „Mefistofele“ entpuppte sich als das Regie- und Bühnentechnische Highlight, immer noch sehr aussagestark in der 2010 Fassung der Inszenierung von Balazs Kovalik und in seiner Aktualität kontrastierend zum Hauptwerk des italienischen Spätromantikers Arrigo Boito, dessen musikalisches Schaffen die Einflüsse Verdis und Wagners verbindet. Gewaltige Chöre, fein gesponnene Melodien, dazu eine Musik, die geradezu filmisch wirkt. Kovalik schuf ein orgiastisches Bühnenwerk, worauf Andras Palerdi als Mefistofele, Attila Fekete als Faust und Gabriella Letay Kiss als Margherita/Elena mit ausdruckstarker, ungeheurer Stimmgewalt agierten. Begeisterungsschreie des Publikums, niemand konnte sich da entziehen. Nicht minder beeindruckend kam Gounods „Faust“ in der etwas brüchig startenden Inszenierung von Michal Znaniecki daher, die sich aber dann doch entwickelte und den ewigen Kampf zwischen Religion und Satan stark herausarbeitete. Ein prima Zsolt Haja (Valentin), ein überwältigender und irre teuflisch-fantastischer Gabor Bretz (Mephistopheles) sowie eine "wahnsinns" Andrea Rost (Margarethe) waren wohl die Höhepunkte dieses Festivals. Andreas Rost hat diese Rolle sehr gut getan. Nach dem Stimmfachwechsel war dies ihre erste Margarethe, die sie nicht nur stimmlich, sondern auch darstellerisch bravourös meisterte. Über 20.000 Besucher vermerkte das Festival in den gut zwei Spielwochen.

Eine Saison darf in Budapest nicht ohne das Staatsballett zu Ende gehen. Hier war gleich ein ganzer Tanzmonat angesagt. Auf Korridoren und Straßen präsentierte sich die Crew, die seit der Wiedereröffnung des Erkel Theaters Ende 2014 mit ihren Produktionen diese riesige Halle füllt. Das Ungarische Nationalballett beschloss diese Spielzeit mit zwei sehr populären Choreografien:
Boris Eifman’s Meisterstück „Beyond Sin“ - Die Brüder Karamasow, nach Dostojewski, eine alles umspannende Allegorie über den Zwitter Mensch, halb utopischer Entwurf, halb versklavte Kreatur, die Halt und Erlösung nur in der Suche nach Gott finden kann, zeigte, wie diese Herausforderung - besonders durch die männlichen Tänzer - kraftvoll gelöst wurde. In der Choreografie des 2012 verstorbenen Laszlo Seregi (Musik Léo Delibes) präsentierte eine anmutige und starke Truppe "Sylvia" (Cristina Balaban), Amyntas (Dmitry Timofeev) Diana (Karina Sarkissova), Orion (Zoltán Oláh) und dem wunderbaren Boris Myasnikov als Amor. Eine Fotoausstellung von Tamas Gacs und Laszlo Emmer mit großformatigen Arbeiten rundeten Besuch des Tanzmonats beim Erkel Theater ab.

Für die kommende Spielzeit ist es zwar noch ein wenig früh, um vom Ende zu reden, aber unter Berücksichtigung eines Mamut-Programms zu Ehren 400plus Shakespeare sei dennoch jetzt schon darauf hingewiesen: Staatsoper, Erkel Theater, Palast der Künste und die Liszt Musikakademie werden in ungarischer und internationaler Besetzung, u.a. mit Bariton Bryn Terfel eine Menge anbieten: Purcell „The Fairy Queen“, Gounod „Romeo und Julia“, Seregi, Goldmark, Hidas, „The Taming oft the Shrew“, Szokolay „Hamlet“, Adés „The Tempest“, Verdi „Macbeth“ und „Othello“, Bernstein „West Side Story“ und Nicolai „Die lustigen Weiber von Windsor“, Britten „Mittsommernachtstraum“, Bellini „I Capuleti e i Montecchi“, Wolf-Ferrari „Sly“ und Reimann „Lear“, ein ugewaltiges Programm aus Konzertantem, Halbszenischem, Oper, Konzert und Ballett lassen Budapest zu einem Festival Frühsommer der Superlative und einem Budapest-Muss für Kulturtouristen werden.

Foto: Zsófia Pályi

Weitere Infos: www.opera.hu
Pressekontakt
PPS Promotion-Presse-Service
Christian Bauer, Chris Rabe, Dieter Topp
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Vettweiss/Köln
Deutschland
+492424-2037 505
+492424-2037 504

http://www.kfe.de/index.php

PPS – Promotion-Presse-Service ist eine eigenständige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet wird.

PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst , Kunstausstellungen und Kulturtourismus.

PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.

PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle des KulturForum Europa:

Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()

PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett derStaats- und Volksoper Wien (Das Ballett.at) und covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.

2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldavien unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten. 2015 hat die Kooperation mit dem Staatlichen Akademietheater Opereta Kyiv begonnen.



Web: http://www.kfe.de/intro.php


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christian Bauer (Tel.: 024242037505), verantwortlich.


Keywords: Budapest, Staatsoper,

Pressemitteilungstext: 989 Wörter, 8146 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: PPS Presse Service

PPS – Promotion-Presse-Service ist eine eigenständige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet wird.
PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst , Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.
PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle des KulturForum Europa:
Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett derStaats- und Volksoper Wien (Das Ballett.at) und covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.
2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldavien unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten. 2015 hat die Kooperation mit dem Staatlichen Akademietheater Opereta Kyiv begonnen.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema