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Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig |

Die Zweijahresfrist für die Freibeträge

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Was bisher nur für ein Jahr galt, besitzt ab 2016 eine zweijährige Bestandsgarantie: Der Eintrag der Freibeträge für das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren.

Wenn der Steuerfreibetrag bisher für ein Jahr in Abstimmung mit dem Steuerberater festgelegt wurde, hatte man bis zur nächsten Runde wiederum ein Jahr Ruhe. Ab dem Kalenderjahr 2016 ist dieser Zeitrahmen auf eine Zweijahresfrist verlängert worden. Mit dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung lässt sich beim Finanzamt für verschiedene steuerliche Beträge ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen. Bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung kürzt der Arbeitgeber den Arbeitslohn um den monatlichen Freibetrag und berechnet vom reduzierten Lohn die Lohnsteuer: Damit zahlt man mit einem Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte während des Kalenderjahres weniger Steuern.

Eine Pflicht bleibt dem Steuerzahler erhalten: Erhöht sich sein Freibetrag, kann der Steuerzahler einen Änderungsantrag beim Finanzamt stellen; verringert sich der Freibetrag, steht er in der Pflicht, diese Veränderung mitzuteilen.

Über die Vorteile der Neuregelung der Steuerfreibeträge informiert Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in Mannheim.



Änderungen der festgeschriebenen Freibeträge



Beim vereinfachten Antrag für Freibeträge verlangt das Finanzamt nicht erneut die Vorlage von Nachweisen über sämtliche Aufwendungen, wenn man versichert, dass keine steuerlichen Änderungen eingetreten sind. Ergeben sich steuerliche Veränderungen, werden diese dem Arbeitgeber über die Elstam-Datenbank zur Verfügung gestellt, damit bei der Gehaltszahlung alles korrekt abgerechnet wird. Grundsätzlich erfolgt bei jeder Änderung eine Kontrollmitteilung an den Arbeitgeber, selbst wenn sich nur ein Zeitwert verändert. Mit dem steuerlichen Faktorverfahren wird erreicht, dass bei jedem der Ehepartner die ihm zugeordneten Freibeträge bereits bei der Lohnsteuer berücksichtigt werden. Der Faktor wird auf Antragstellung vom Finanzamt ermittelt und auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Auch dieser Antrag fällt unter die neue Zwei-Jahres-Regelung. Beim geringer verdienenden Partner führt das Verfahren mit Faktor zu einem höheren Nettogehalt.



Für offene Fragen und weitere Informationen zur Neuregelung von Freibetragseinträgen steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jürgen-Dieter Körnig (Tel.: 0621 10069), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig

Der Jahreswechsel wird von Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, meist zum Anlass genommen, die Wahl der Lohnsteuerklassen zu überprüfen. Verheiratete Arbeitnehmer haben bei den Steuerklassen die Wahl zwischen den Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV. Die Kombinationen tragen dazu bei, die Steuerlast entsprechend dem jeweiligen Einkommen auf die Eheleute zu verteilen. Durch die Wahl der Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV ist es möglich, sich bereits im laufenden Kalenderjahr an die erwartete Jahressteuer anzunähern, um Steuernachzahlungen zu vermeiden. Über dieses Thema informiert der Steuerberater Körnig aus Mannheim.

Die günstigste Kombination für Paare

Die Wahl der Steuerklasse hat nicht nur Auswirkungen auf die laufenden Steuerzahlungen, sondern mittelbar auch auf die Höhe von folgenden Lohnersatzleistungen: Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld und das Elterngeld. Wenn beide Ehegatten etwa dasselbe verdienen, entscheiden sie sich meist für die Steuerklasse IV/IV. Mit dieser Steuerklasse hat man in etwa dieselben Abzüge wie ein Lediger in Lohnsteuerklasse I. Die Lohnsteuerklasse III wird sonst mit der Lohnsteuer V kombiniert. Eine Steuerklassenkombination III/V trifft die tatsächliche Steuerbelastung der Ehegatten/Partner in einer Einkommensituation am besten, in der der eine Partner 60% des Einkommens und der andere Partner 40% verdient. Die Lohnsteuerklasse V bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er anteilig eine übergroße Steuerlast trägt. Beim Einkommenssteuerjahresausgleich werden die Unterschiede ausgeglichen, die sich durch die Wahl der Steuerklassen ergeben. Die endgültige Steuerschuld wird erst am Jahresende über die Einkommensteuererklärung festgestellt, sodass dann eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung erfolgt.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.



Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de


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