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Auf die Bedienerfreundlichkeit kommt’s an: arcplan gibt fünf Tipps für optimale Usability

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BI-Experte erklärt, warum die Gebrauchstauglichkeit mehr Beachtung finden sollte

 

Langenfeld, 23. Juni 2015 – Eine Software muss ansprechend und anwenderfreundlich sein. Die Business Intelligence(BI)-Experten von arcplan haben fünf Tipps zusammengestellt, die für eine optimale Usability entscheidend sind, ohne auf eine gute User Experience zu verzichten.

 

Die User Experience beschreibt, wie ansprechend eine Lösung optisch ist. Die Usability wiederum garantiert Gebrauchstauglichkeit. Es existieren jedoch viele Lösungen, die nur nach optischen Gesichtspunkten designt wurden. So entstehen Anwendungen, die auf den ersten Blick gut aussehen, sich dann aber unkomfortabel bedienen lassen. Gerade im Bereich Business Intelligence (BI) komme es, so arcplan, aber auf ein hohes Maß an Usability an. Dies sind die fünf Grundpfeiler einer bedienfreundlichen Software:

 

Zuverlässigkeit: BI dient in den meisten Fällen der datenuntermauerten Unternehmenssteuerung. Geht es um die Auswertung von Geschäftsinformationen zur Entscheidungsfindung, ist eine zuverlässige Software unverzichtbar. Nur wenn die Software fehlerfrei funktioniert, erleichtert sie dem Nutzer die Arbeit. Eine Anwendung, bei der die Anwender nicht sicher sind, ob sie reibungslos funktioniert, ist keine Hilfe und schwächt das Vertrauen in den Anbieter. Eine gute Usability zeichnet sich also in erster Linie dadurch aus, dass sie die Befehle und Anforderungen des Nutzers zuverlässig erfüllt.

 

Verständlichkeit: Doch auch die verlässlichste Software kann ihr Potenzial nicht entfalten, wenn sie vom Anwender nicht verstanden wird. In Zeiten von Big Data und immer mehr wichtigen Kennzahlen, muss sich eine Lösung dem Anwender schnell erschließen. Um Verständlichkeit zu garantieren, bietet es sich an, die Software vorher zu testen. Hierbei ist es wichtig, die Testanwender möglichst wenig zu beeinflussen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. So sollte beispielsweise auf Suggestivfragen und Diskussionen verzichtet werden. Eine entscheidende Grundregel dabei lautet: Nicht der Anwender wird getestet sondern die Software. Eine gute Möglichkeit, das ohne große Kosten umzusetzen, bietet das Paper Prototyping, hier in einem Video gut illustriert. Kombiniert mit dem sogenannten Hallway Usability Test, in dem man zufällig Probanden auf dem Büroflur oder auf der Straße rekrutiert, lassen sich schnell sehr gute Test-Ergebnisse erzielen.

 

Effizienz: Um eine optimale Anwendung zu gewährleisten, sollte die Software zudem alle gestellten Aufgaben effizient und zufriedenstellend erledigen. Benötigt ein Software-Werkzeug scheinbar ewig für die Bearbeitung von Aufgaben, kann es noch so gut sein: Die Anwender werden schnell auf eine effizientere Lösung ausweichen, die ihre Anforderungen besser abdeckt. Daher gilt es, die Anforderungen des Kunden hinsichtlich erwarteter Bearbeitungs- bzw. auch Antwortzeiten der IT Systeme vorab zu erfassen und zu dokumentieren. Was auch direkt zum nächsten wichtigen Punkt führt.

 

Erwartungskonformität: Die Erwartungskonformität ist in der DIN-ISO Norm 9241-11 wie folgt definiert: „Ein Dialog ist erwartungskonform, wenn er konsistent ist und den Merkmalen des Benutzers entspricht, zum Beispiel seinen Kenntnissen aus dem Arbeitsgebiet, seiner Ausbildung und seiner Erfahrung sowie den allgemeinen anerkannten Konventionen.“ Dieser etwas sperrig formulierte Satz beschreibt dabei nichts anderes, als dass eine Software so entwickelt sein sollte, dass die Anwender diese aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen bedienen können. So macht es keinen Sinn, eine BI-Lösung für die Buchhaltung wie ein Grafikprogramm aufzubauen. Jeder Anwender hat eine gewisse Erwartung hinsichtlich der Nutzung der Software. Für eine optimale Usability ist die Erfüllung genau dieser Erwartungen wichtig. Dabei gilt es auch kulturelle Unterschiede zu beachten, um eine Software für alle Anwender gleichermaßen anwendbar zu machen.

 

Gutes Design: Auch wenn das Design eher zur User Experience als zur Usability gehört, ist es auch für eine gute Usability vonnöten. Vor allem wenn wie in der BI üblich große Datenmengen ausgewertet und analysiert werden, hilft das Design dabei, den Überblick zu behalten. Der Anwender wird durch ein gutes Design zusätzlich motiviert und kann fokussierter arbeiten.

 

„Das Ziel sollte immer eine Ausgewogenheit zwischen User Experience und Usability sein. Gutes Design ist genauso wichtig wie eine gute Gebrauchstauglichkeit“, erklärt Stefan Spittank, Leiter GUI Entwicklung bei arcplan. Er führt aus: „Entscheidend ist aber auch, dass die Gewichtung nicht bei allen Anwendungen gleich ist. So liegt der Fokus bei Business-Anwendungen eher auf den pragmatischen Kriterien. Zum Glück muss nicht jeder ein Usability-Spezialist sein, aber einige Grundlagen sollten vorhanden sein.“    

 


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christopher König (Tel.: 0211-5229460), verantwortlich.

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