info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Fritz & Macziol |

Ratgeber zu Support Ende für Windows Server 2003

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
2 Bewertungen (Durchschnitt: 4.5)


Warum Unternehmen noch auf den letzten Metern wechseln sollten


Nach zwölf beziehungsweise neun Jahren stellt Microsoft den erweiterten Support für Windows Server 2003 und 2003 R2 am 14. Juli 2015 ein. Neu auftauchende Sicherheitslücken, die bei einem Betriebssystem-Oldie durchaus vorkommen, werden dann nicht mehr geschlossen. Weil der dedizierte Nachfolger Windows Server 2016 erst kommendes Jahr in den Startlöchern stehen soll, stellen sich IT-Verantwortliche derzeit die Frage, ob sich der Wechsel auf die derzeit aktuelle Version Windows Server 2012 R2 jetzt überhaupt noch lohnt. Daniel Neumann, Microsoft Consultant und MVP bei Fritz & Macziol gibt Tipps, wie Unternehmen, die derzeit noch Windows Server 2003 einsetzen, reagieren sollten.



Sicherheit duldet keine Wartezeiten

Die Frage ob Unternehmen mit Windows Server 2003 weiterarbeiten können, bis das neue Windows Server 2016 auf den Markt kommt, ist schnell beantwortet: nein. Die Sicherheitsrisiken, die beim Einsatz eines zwölf Jahre alten, nicht mehr unterstützen Betriebssystems entstehen, sind zu groß. Darüber hinaus hat Microsoft für Windows Server 2016 noch keinen konkreten Einführungstermin genannt. Wenn die Release to Manufacturing (RTM)-Ankündigung, wie vermutet auf der Microsoft Ignite im Mai 2016 erfolgen sollte, kann es noch mehr als ein Jahr dauern, bis geschäftskritische Systeme migriert werden können.

 

An der Migration auf Windows Server 2012 R2 führt kein Weg vorbei

Der logische Schritt ist demzufolge eine Migration auf das aktuelle Serverbetriebssystem von Microsoft, Windows Server 2012 R2, das erst vor anderthalb Jahren eingeführt wurde. Mit der Veröffentlichung von Windows Server 2016 nächstes Jahr sind Unternehmen dann keinesfalls gezwungen, erneut zu migrieren. Denn Windows Server 2012 R2 enthält zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen, die erst nach der 2003er-Version Einzug gehalten haben:

· Neue Funktionen: Mit Hyper-V kann standardmäßig ein Virtualisierungshost betrieben werden. Zu den weiteren Neuerungen zählen unter anderem Data Deduplication und IP Address Management.

· Hochverfügbarkeit: Die Failover Cluster Funktionalität wurde mit Windows Server 2012 R2 in Hinblick auf die Konfiguration und die Zuverlässigkeit im Betrieb deutlich verbessert.

· Migrationsaufwand minimiert: Die Migration von Windows Server 2003 nach Windows Server 2012 R2 oder nach Windows Server 2016 verursacht ungefähr den gleichen Aufwand. Die spätere Migration von Windows Server 2012 R2 nach Windows Server 2016 ginge dann deutlich schneller.

 

Tipps für Migrationsplanung und Umsetzung

Windows Server 2003 war als 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssysteme erhältlich, wobei aktuell zum größten Teil 32-Bit-Versionen laufen dürften. Seit Windows Server 2008 R2 gibt es den Windows Server nur noch als 64-Bit-Variante.

· 64-bit Applikationen: 32-Bit Applikationen können zwar nach wie vor eingesetzt werden. Aus Performancegründen empfiehlt sich aber, wenn möglich, die 64-Bit-Variante zu verwenden. Das gilt vor allem für Anwendungen wie Exchange, SQL Server oder SharePoint.

· Bei der Migration der Dateiserver sollte eine kurze Downtime eingerechnet werden. Je nach Speicherort der Daten muss deshalb unter Umständen die doppelte Speicherplatzkapazität für den Migrationszeitraum vorgehalten werden.

· Microsoft Assessment and Planning Toolkit: Um sich einen Überblick über die eigene IT-Infrastruktur zu verschaffen, bietet Microsoft ein kostenloses Tool zur Migrationsplanung an. Mit diesem lässt sich die eigene IT-Infrastruktur für diverse Migrationsprojekte besser bewerten. Ebenfalls eine gute Unterstützung leistet der Windows Server 2003 Migration Planning Assistant.

· Drittanbieter-Applikationen: Anwendungen von Drittanbietern können zum Showstopper für die Migration werden. Man sollte daher genau darauf achten, dass die Betriebssystemplattform unterstützt wird – vor allem wenn es sich um unverzichtbare Programme wie den Virenschutz handelt.

 

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt eigentlich nur einen Fall in dem Unternehmen Windows Server 2003 weiter betreiben müssen: Und zwar wenn es in der Applikationslandschaft unverzichtbare Bestandteile gibt, die eine Migration auf Windows Server 2012 R2 unmöglich machen. In diesem Fall sollte man das System so gut abschotten wie möglich oder es auf eine Virtualisierungsplattform wie Hyper-V migrieren. Unter Windows Server 2012 R2 Hyper-V ist Windows Server 2003 mit installiertem SP2, ob 2003 oder 2003 R2, das älteste noch unterstützte Serverbetriebssystem, das in einer virtuellen Maschine betrieben werden kann.

 

Wenn im Vorfeld des Wechsels von Windows Server 2003 nach Windows Server 2012 R2 alle Punkte beachtet werden, wird die Migration zu einem echten Gewinn für die IT im Unternehmen. Die Plattform ist auch mit Blick auf Windows Server 2016 zukunftssicher und enthält, wie bereits erwähnt, eine Reihe an neuen Funktionalitäten und Weiterentwicklungen, die bisher ungelöste Aufgaben adressieren.



Web: http://www.fum.de/de/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nina Möller (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: Windows Server 2003, Support, Support Ende, Macziol

Pressemitteilungstext: 584 Wörter, 4834 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Fritz & Macziol lesen:

Fritz & Macziol | 20.11.2015

Fritz & Macziol führend in den Bereichen

Dieser integrierte Ansatz ist besonders wichtig, da laut Experton die Einstiegshürden sowie die Kosten für HANA von vielen Unternehmen immer noch als hoch und wenig transparent beurteilt werden. Dementsprechend hat sich der HANA-Markt nach der Einf...
Fritz & Macziol | 19.11.2015

Warum Microsoft und T-Systems bei der Cloud-Zusammenarbeit noch einen weiten Weg vor sich haben

Der Schritt von Microsoft, den Betrieb der Cloud-Dienste für den deutschen Markt in die Hände der Telekom-Tochter T-Systems zu übergeben, ist der logische Schritt auch nach dem Urteil zu Safe Harbour, und adressiert perfekt die Bedenken der Kunde...
Fritz & Macziol | 17.09.2015

IT-Leiter in Deutschland setzen zunehmend auf Cloud-Lösungen

IT-Leiter setzen immer weniger auf die klassische IT-Bereitstellung aus dem eigenen Rechenzentrum. Welches Cloud-Szenario sich aber als das richtige erweist, kann von Fall zu Fall stark variieren - eine erste Einschätzung bekommen Unternehmen mithil...