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glatthaar-fertigkeller gmbh & co. kg |

Experteninterview: Gesamtkonzeptionelle Betrachtung des Kellerprojekts sichert langlebigen Erfolg

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Keller oder Bodenplatte – diese Frage zu beantworten ist eine der wichtigsten Fragen, die im Reifeprozess für ein eigenes Haus auf der Agenda steht.

Die Entscheidung für einen Keller wird von vielen positiven Faktoren getragen: Auf kleineren Grundstücken wird eine optimale Ausnutzung der nutzbaren Fläche ermöglicht - ohne Abstriche an den Komfort machen zu müssen. Der Wert des Hauses steigt im Wiederverkauf insgesamt und wertvoller Stauraum, der sonst auf dem Grundstück vorgesehen werden müsste, wird unter dem eigentlichen Haus ermöglicht. Bei allen Überlegungen ist eine von besonderer Wichtigkeit: Ein Keller ist dabei immer gesamtkonzeptionell zu betrachten und sollte ausschließlich von einer Fachfirma ausgeführt werden. Warum erklärt Dipl.-Ing. Dirk Wetzel, Geschäftsführer der Firma glatthaar-fertigkeller und Vorstand der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).



Frage: Herr Wetzel, noch immer kursiert die Ansicht, dass ein Keller zu einem Preis x zu haben ist, der sich aus bestimmten Elementen zusammensetzt, die man bemustert und der dann "einfach" aufgestellt wird. Kann man dies tatsächlich so pauschalisieren?



D.W.: Nein, auf keinen Fall. Dazu muss man vor allem definieren, was das Wort "Bemusterung" bedeutet. Es ist keinesfalls so zu verstehen, dass ich mir wie beim Haus, die Fliesen, die Böden, die Sanitärbestandteile etc. aussuche, sondern der Kunde kauft immer ein Haus mit Keller. Das bedeutet, dass das Projekt damit immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden muss! Man könnte hier auch eine erste wichtige Faustformel nennen – bei der Wahl des Bauprojektpartners darauf zu achten, das Haus und Keller aus einer Hand geplant werden oder als Kunde zumindest den Hausanbieter zu fragen, mit wem er langjährige Erfahrung im Kellerbau hat. Das Sprichwort "der Deckel muss zum Topf passen" hat hier im wahrsten Sinne des Wortes seine Gültigkeit.



Frage: Für angehende Bauherren stellen sich rund um den Keller damit viele technische und organisatorische Fragen, die bis zu den so genannten Schnittstellen wie beispielsweise den Ausbaugewerken gehen. Können Sie einige Tipps und Hinweise geben, über die man sich bereits im Vorfeld Gedanken machen soll und kann?



D.W. Gern. In allererster Linie geht es natürlich um die Überlegung, wie will ich den Keller nutzen. Dabei sollte nicht nur an den Moment, sondern auch vorausschauend gedacht werden. Auch wenn man zunächst nur zusätzlichen Stauraum benötigt, kann sich das über die Jahre ändern, Kindern werden größer, Eltern werden älter, Arbeitsgewohnheiten verändern sich - und damit wird vielleicht zusätzlicher Wohn- und Arbeitsraum benötigt. Da bei der Planung und Durchführung die Gesetzgebungen des jeweiligen Landes, der Kommune, aber auch des Bundes zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich, solche Möglichkeiten frühzeitig durchzusprechen und zu bedenken. Der geforderte Energieausweis ist auch beim Keller zu berücksichtigen, ebenso die örtlichen Gegebenheiten, die für den Keller das Umfeld bilden. Befindet sich das künftige Haus zum Beispiel in Erdbebenzonen, welche Schnee- oder Windlastzonen sind zu beachten, welche Beschaffenheit der Böden weist das Baugrundgutachten aus, wie schaut es mit dem Lastfall Wasser aus, welche Entwässerungsnotwendigkeiten bestehen vor Ort? Das sind nur einige wenige Aspekte. Aus all den Parametern, die mit einem Fachmann im Vorfeld besprochen werden, wird so der Keller individualisiert. Und daraus lässt sich ableiten, dass es den Keller von der Stange nicht geben kann – ohne dass spätere Schäden auszuschließen wären. Aber das muss einen nicht schrecken – denn mit dem entsprechenden Kellerbauer, der über eine langjährige Erfahrung verfügt, ist eine umfassende Beratung und späterhin professionelle Ausführung gesichert. Im Übrigen ist ein Großteil der Fragen auch bei einer reinen Bodenplatte zu klären, sodass man also nicht von weniger Aufwand sprechen kann.



Frage: Wie gehen Sie, als europäischer Marktführer im Fertigkellerbau mit den Fragen Ihrer Kunden um? Sicher ergeben sich ja bereits in der Planungsphase noch mehr Wünsche, den Keller nutzen, als man sich dies im Vorfeld überlegt hat?



D.W. Ja, das ist tatsächlich so. Wir erleben oft, dass sich die gesamte Potenz und Tragweite, die ein Kellerbau mit sich bringt, im Laufe des Gespräches erst richtig zum Tragen kommt und den meisten bewusst wird, welch wertvollen vielfältigen Raum und welche Lebensqualität sie im Endeffekt mit der Entscheidung pro Keller hinzugewinnen. Unser glatthaar-Ansprechpartner zum Beispiel fährt zu den Kunden, besichtigt den Bauort direkt, nimmt die örtlichen Gegebenheiten genau in Augenschein. Auch hier ist besondere Weitsicht gefragt, geht es doch auch darum zu prüfen, wie kommt der Keller für den Bauherren und die Anwohner so "geschmeidig" wie möglich auf die Baustelle, welche Kranart ist vor Ort möglich, wie schaut es mit der Lagerung von Baumaterialien aus. Im Übrigen wird dies genau protokolliert, sodass ein hohes Qualitätsmanagement gewährleistet ist und alle den gleichen Informationsstand haben. Auch solch wichtige Aspekte wie die Versorgerfragen und einzuholenden Genehmigungen werden besprochen. Größtmögliche Detailplanung ist aus unserer Sicht heute für einen Kellerbau unabdingbar. Wissen Sie, ein Keller ist mehr als nur vier Wände plus Bodenplatte und Kellerdecke. Die Vielzahl der heute einzusetzenden Techniken, die immer dichtere und hochwertige Bauweise lässt auch ein Kellerbauprojekt immer komplexer werden – sei es bei Dämmung oder den technischen Details, wie zu berücksichtigende Leerrohre oder –dosen , Fensterarten – und -größen, Belichtungen, Belüftungen usw. Wenn man da keinen ausgewiesenen Experten an seiner Seite weiß, sind die Fehler vorprogrammiert. Und das sind dann in den meisten Fällen genau jene, die in der Öffentlichkeit stehen und den Ruf einer ganzen Branche schädigen können.



Frage: glatthaar-fertigkeller geht mit der Aufklärung des Kunden einen bislang einzigartigen Weg – Sie haben in der nunmehr 8. Auflage einen 60-seitigen Leitfaden für Fertigkeller und Bodenplatten herausgegeben. Muss man angesichts dieses Umfangs doch Respekt vor einem Kellerbau haben?



D.W. Nein, ganz und gar nicht! Im Gegenteil, mit unserem Kellerleitfaden erhält der Kellerkunde ein allumfassendes Lese- und Aufklärwerk, das detailliert und Schritt für Schritt beschreibt und erklärt, welche Aspekte und Komponenten bis hin zur Pflege, Nutzung und nachträglichen statischen Veränderungen zu beachten sind. Konstruktionen und Elemente werden ausführlich und leicht verständlich erklärt. In dieses Handbuch sind die Erfahrungen von inzwischen 35 Jahren Kellerbau und über 42.627 gebauten Objekte (Stand 7. Juli 2015) eingeflossen. Wir haben damit ein für den europäischen Markt tatsächlich einzigartiges Werk entwickelt, mit dem wir dafür Sorge tragen, dass sich Kunden bei dieser in der Regel so einmaligen Entscheidung rundum sicher fühlen. Unserer Meinung nach gehört gerade dies auch zu einer sauberen Ausführungsplanung und unterstreicht, dass ein Kellerprojekt immer in seiner Gesamtheit, unter Einbeziehung aller individuellen Gegebenheiten des Kunden und des jeweiligen Grundstückes und natürlich auch in der Verzahnung mit dem Haus betrachtet werden muss, will man dauerhaft einen werthaltiges Haus und Keller mit allem Komfort investieren.



Vielen Dank für die aufklärenden Informationen!


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Michael Gruben (Tel.: +49 (7402) 9294 -0 ), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: glatthaar-fertigkeller gmbh & co. kg


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