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SIBB e.V. |

Fach- und Nachwuchskräftesicherung in der IT auf intelligente Art

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Berlin/ Wildau. Empfehlungen des SIBB e.V. sollen Unternehmen helfen, im Wettbewerb um die besten Kräfte die Nase vorn zu haben

Der Kampf um die besten Nachwuchs- und Fachkräfte ist in vollem Gange. Fast jede Branche meldet offene Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Der Prozess, geeignetes Personal zu finden, dauert immer länger. Besonders betroffen ist auch die IT, führt der Mangel an Fachkräften doch inzwischen zu einer erheblichen Summe nicht realisierter Umsätze oder Projektvorhaben – zum einen bei den Unternehmen selbst, als auch bei beim jeweiligen Kunden. Ende 2014 veröffentlichte Zahlen weisen einen Mangel an rund 41.000 gesuchten IT-Spezialisten aus.



Vor dem Hintergrund, dass in wenigen Wochen eine Vielzahl von Auslernern und Studienabsolventen dem Arbeitsmarkt zugeführt werden, rät der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., die bisherige Suche nach geeignetem Personal kurzfristig auf den Prüfstand zu stellen und neue Wege zu beschreiten.



"Klassisches Personalmarketing über Jobmessen oder Stellenanzeige reicht oftmals nicht mehr aus, um die qualifizierten Talente zu erreichen", bringt Dr. Susanne Seffner, Forensprecherin des SIBB-Forum Human Resources ein nötiges Umdenken auf den Punkt. Mit einem Informatikstudium kann man schließlich nach dem Abschluss in fast allen Branchen mitmischen. Medizin, Mobilität, Kommunikation und Raumfahrt sind dabei nur einige interessante Felder, in denen InformatikerInnen gefragt sind. "Wer in diesen Tagen IT-Nachwuchsfachkräfte für sein Unternehmen gewinnen möchte, muss neue Wege gehen, um das Rennen zu gewinnen", mahnt Recruitingspezialist Lutz Leichsenring, der weiß, wie und wo man besonders junge Talente anspricht.



Betrachtet man die Generation "Y" lässt sich diese tatsächlich nicht mehr mit der Nachwuchsgewinnung von vor zehn Jahren vergleichen. Werte haben sich verändert, gesellschaftliche Anforderungen an den jungen Nachwuchs machen die Suche nicht leichter. "Die Generation Y will in kurzer Zeit viel erreichen, vorankommen in der Welt, sich sozial engagieren, Freunde und Familie nicht vernachlässigen und (wenn möglich) auch noch die Welt retten", blickt Leichsenring auf den Nachwuchs. Das alles mag sich sicherlich stereotyp anhören, aber wer sein Personalmanagement nachhaltig betreibt, sollte das ein oder andere davon im Hinterkopf behalten und sich bereits im Vorfeld mit den Gewohnheiten, aber auch Ansprüchen, der jungen Menschen auseinandersetzen. Denn tatsächlich hat sich durch Soziale Medien und die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche vieles verändert.



So zeichnet sich die Generation Y auch dadurch aus, dass nicht alles vorgegebene als sofort richtig und akzeptiert, sondern hinterfragt, wird. "Wir erleben immer wieder, dass gerade diese Zielgruppe lieber der Einschätzung seines Netzwerks als Experten vertraut", weiß Leichsenring. Damit steht die IT-Wirtschaft im Übrigen nicht allein, auch in anderen Branchen werden genau diese Beobachtungen gemacht. Und so geht es schlussendlich bei einer erfolgreichen Rekrutierung auch darum, seine Zielgruppe im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen und sie daraus schlussfolgernd auch dort anzusprechen, wo sie sich, auch virtuell, aufhalten.



Um die Unternehmen bei der Suche von IT-Nachwuchs zu unterstützen, hat der SIBB e.V. jetzt eine kostenfreie Checkliste herausgegeben, die den Unternehmen als Gedankenstütze bei der richtigen Ansprache dienen soll.



Referatsleiter für IKT, Medien und Kreativwirtschaft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornel Pampu, lobt das Engagement des SIBB bei der Nachwuchskräftesicherung: "Die Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung ist eine strategische und kontinuierliche Aufgabe eines jeden Unternehmers. Gerade im Bereich der IT-Wirtschaft hat beim Ringen um den Nachwuchs derjenige die Nase vorn, der alle Möglichkeiten der Rekrutierung ausschöpft. Der SIBB e.V. unterstützt hiermit seine Mitglieder und erspart ihnen damit lange Recherchewege, gibt ihnen Handlungsempfehlungen und bietet Hilfestellung. Solche Initiativen begrüßen und unterstützen wir von der Senatsverwaltung natürlich gerne und werden in Zukunft verstärkt mit dem SIBB e.V. und allen relevanten Akteuren zusammenarbeiten, um die Attraktivität des Standortes Berlin und der Region Berlin Brandenburg weiter zu steigern."



Zum Download Checkliste: http://bit.ly/1MKqRXz


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr René Ebert (Tel.: 030 / 40 81 91 280), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 607 Wörter, 4860 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: SIBB e.V.

Über den IT‐Branchenverband SIBB e.V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.


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