info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH |

Entwicklung der deutschen Kunststoffbranche in der ersten Jahreshälfte 2015 besser als erwartet

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Versorgungsenge bremst Verarbeitung


Bad Homburg, 29. Juli 2015 – Insgesamt hat die deutsche Kunststoffbranche in der ersten Jahreshälfte 2015 bessere Geschäfte gemacht, als es zu Anfang des Jahres erwartet worden war. Für das zweite Halbjahr rechnet die Branche mit einer Beruhigung, die Geschäftserwartungen sind leicht gedämpft.
Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“ als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoff-Konjunktur, an der sich 521 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.
Mit knapp 46 Prozent meldete fast die Hälfte der Teilnehmer für die erste Jahreshälfte einen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 verbesserten Geschäftsgang. Gerechnet hatten damit in der Januar-Befragung nur 38 Prozent. Jedoch wurden einige Unternehmen auch von negativen Entwicklungen überrascht: Mit 19 Prozent musste fast jeder fünfte eine Verschlechterung hinnehmen, erwartet hatten dies nur 16 Prozent. Eine leichte Dämpfung zeigt sich bei den Geschäftserwartungen für das zweite Halbjahr 2015: 35 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, 23 Prozent mit einer Verschlechterung.
Die Investitionen verliefen weitestgehend nach Plan: 19 Prozent der Befragten erhöhten die Ausgaben gegenüber den Planungen, 15 Prozent kürzten die geplanten Aufwendungen ein. Mit zwei Drittel beließ es die absolute Mehrheit der Branche bei den vor Jahresbeginn festgelegten Maßnahmen. Erfreulich entwickelte sich weiterhin die Beschäftigung: Mit 32 Prozent erhöhten rund ein Drittel der Unternehmen den Personalstand. Nur 12 Prozent der befragten Unternehmen bauten Personal ab.
Beim Thema „Rohstoffversorgung“ variiert die Betroffenheit je nach Industriezweig signifikant. In der Verarbeitung als der bedeutendsten Gruppe der Befragten waren nur 13 Prozent nicht von der Krise betroffen, dagegen mehr als die Hälfte mindestens spürbar.
Mit 26 Prozent sind rund ein Viertel aller befragten Unternehmen überzeugt, dass die Versorgungssicherheit nachhaltig als geringer einzustufen ist als zuvor. Diese Überzeugung-en ziehen sich durch alle Industriezweige. 56 Prozent glauben, dass es vereinzelt immer wieder zu Engpässen kommen wird. Nur eine Minderheit von 2 Prozent glaubt an einmalige Vorgänge. Als Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung denken 60 Prozent an einen Lieferantenwechsel bzw. den Aufbau von Alternativen, 56 Prozent an einen Materialwechsel sowie 37 Prozent an den Ausbau von Materiallagern. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Direktimporte (23 Prozent), Einkaufskooperationen (20 Prozent) und die Erhöhung des Rezyklateinsatzes (19 Prozent).
Mit dem Thema „Industrie 4.0“ hat sich fast die Hälfte aller Befragten noch nicht beschäftigt. Gehört davon haben zwar immerhin mehr als 40 Prozent, sich intensiv oder gar sehr intensiv damit auseinandergesetzt aber nur insgesamt 12 Prozent.



Web: http://www.kiweb.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christine Halfen (Tel.: 0617296060), verantwortlich.


Keywords: Kunststoffindustrie, Kunststoffbranche, Kunststoffkonjunktur, KI Dialog, KI - Kunststoff Information

Pressemitteilungstext: 397 Wörter, 2999 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH

"KI - Kunststoff Information" ist seit 1971 eine der erfolgreichsten Informationsquellen für die europäische Kunststoffindustrie und hat die höchste Anzahl bezahlter Abonnements aller entsprechenden Publikationen. In einem wöchentlichen gedruckten Newsletter und täglich auf der Website veröffentlicht KI entscheidungswichtige Business-Informationen zu Märkten, Unternehmen, Produkten, Branchen und Preisen.
Beim Thema "Kunststoffpreise" nimmt KI seit über 20 Jahren eine führende Position ein. Mit einem einzigartigen Netzwerk aus Produzenten, Distributeuren/Händlern und Verarbeitern hat KI engen Kontakt zu vielen Hundert Marktteilnehmern, um Preis- und Marktdaten zu ermitteln. Die KI-Preisindizes sind industrieweit akzeptiert und in die Gleitklauseln unzähliger Lieferverträge eingebunden. Mehr als 5.500 europäische Unternehmen vertrauen den Daten und Berichten von KI.
Weitere Informationen finden Sie unter www.kiweb.de.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH lesen:

Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH | 25.07.2016

Kunststoffbranche im ersten Halbjahr sehr erfolgreich / Ausblick bleibt positiv

Bad Homburg, 25. Juli 2016 – Die deutschsprachige Kunststoffbranche verzeichnet ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2016, der Geschäftsverlauf übertraf sogar die bereits positiven Erwartungen zum Jahresbeginn. Der Ausblick auf die kommenden se...
Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH | 22.07.2014

Kunststoffindustrie: Sehr gutes erstes Halbjahr 2014

Bad Homburg, 21. Juli 2014 – Die positiven Impulse für die gesamte deutschsprachige Kunststoffindustrie aus dem zweiten Halbjahr 2013 haben sich auch 2014 fortgesetzt. Die hohen Erwartungen der Unternehmen aus dem Januar wurden erfüllt: Mehr als d...
Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH | 29.01.2014

Kunststoff-Konjunktur: Überraschende Verbesserung der Stimmungslage

Bad Homburg, 29. Januar 2014 – Die deutschsprachige Kunststoffbranche hat im zweiten Halbjahr 2013 einen überraschend positiven Konjunkturverlauf erlebt. Fast die Hälfte der Branchenunternehmen konnte sich über eine Verbesserung des Geschäftsgan...