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Das Märchen der physikalischen Wasseraufbereitung

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Magnete können kein Kalk entfernen.

Von etlichen Firmen wird seit geraumer Zeit die sogenannte physikalische Wasseraufbereitung beworben.Allerdings ist diese nicht in der Lage, Wasser zu enthärten. Somit bleibt das Wasser verkalkt - mit all seinen negativen Folgen. Das umstrittene Prinzip wandelt das im Wasser enthaltene Calciumcarbonat mittels magnetischer Kräfte in eine andere Form um, damit sich die Kalkablagerung nicht mehr all zu sehr deutlich macht. Allerdings ist der Kalk nach der Behandlung noch in gleicher Konzentration im Wasser enthalten.



Auch das Institut Stiftung Warentest (Heft 1/2000), die Hochschule Karlsruhe, die eidgenössische Materialprüfungsanstalt, die BASF sowie die Europäische Vereinigung für Wasseraufbereitung attestierten den physikalischen Wasseraufbereitungsanlagen ihre Wirkungslosigkeit. Zudem wurden vom Landgericht Frankfurt Urteile gegen die etablierten Hersteller solcher Anlagen erwirkt, die es ihnen untersagen, mit Sätzen wie "Die Lösung gegen Kalk und Rost", "Wir lösen Ihr Kalkproblem" oder ähnlichen für ihr Produkt zu werben, da in keinem Fall eine nennenswerte Wirksamkeit nachgewiesen wurde. Auf das Urteil wurde damals ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000,-€ verhängt.



Es ist also wichtig, dass überall dort, wo Kalkablagerungen sichtbar werden und/oder zu Betriebsstörungen oder langfristig Schäden führen können, auf die bewährten Ionentauscherverfahren zu setzen. Nur dieses System hat sich als dauerhaft Wirksam herausgestellt. Mystische Methoden sind hingegen eher ein Placebo, hier sollte man nicht auf pseudowissenschaftliche Erklärungen hereinfallen und einzig und alleine dem Ionentauscher-Verfahren vertrauen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Gerry Walter (Tel.: 062336939951), verantwortlich.

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