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GAI NetConsult GmbH |

GAI NetConsult veröffentlicht aktuelle ICS-Schwachstellen

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Als Service für Hersteller und Nutzer von Industrial Control Systems (ICS) recherchiert der Sicherheits-Spezialist Schwachstellen und gibt Lösungshinweise.

Berlin, 16.09.2015 – In der aktuellen Ausgabe ihres Security Journals zeigt die GAI NetConsult erneut Schwachstellen in der Absicherung von Steuerungs- und Automatisierungssystemen (Industrial Control Systems - ICS) auf. Aktuell wird auf Schwachstellen in Geräten und Komponenten von Siemens (SICAM MIC, RuggedCom und SIPROTEC), OSIsoft (PI Data Archive) und Schneider Electric (Modicom) hingewiesen.



Die Informationen über Schwachstellen im ICS-Bereich sind nirgendwo zentral abzurufen, weshalb die Verantwortlichen vor enormen Problemen stehen und kaum den Überblick über alle bekannt gewordenen Schwachstellen behalten können. Als Spezialist für ICS-Sicherheit beobachtet und bewertet die GAI NetConsult deshalb seit einiger Zeit aktuelle Schwachstellen, Sicherheitsvorfälle und Nutzerhinweise der ICS-Hersteller. Hierzu werden regelmäßig unter Leitung des anerkannten ICS-Experten Dr. Stephan Beirer viele öffentlich zugängliche Quellen gesichtet und ausgewertet.



In der dezidierten Kolumne "ICS Security News" ihres Security Journals fasst die GAI NetConsult deshalb für Hersteller und Betreiber von Industrial Control Systems die aus ihrer Sicht wichtigsten Schwachstellen und Neuigkeiten aus dem ICS-Bereich zusammen. Dabei werden die Sicherheitsrisiken nicht nur detailliert beschrieben und erklärt, sondern auch – sofern vorhanden – konkrete Tipps zur Abhilfe angeboten. Den davon betroffenen Betreibern wird nahegelegt, auf diese Hinweise möglichst schnell zu reagieren.



Im aktuellen Security Journal #80 werden folgende Schwachstellen beleuchtet:



Authentisierungs-Schwachstelle in Siemens SICAM MIC

Ein Angreifer mit physischem Zugang zum Netzwerk des Siemens MIC-Controllers (ehem. TM 1703 MIC) kann eine Authentisierung-Schwachstelle in der Webanwendung über Netzwerkport 80 ausnutzen und administrative Funktionen ohne Authentisierung ausführen.



"TLS POODLE"-Schwachstelle in Siemens RuggedCom (ROS-/ROX- basiert)

Trotz der Verwendung von TLS über Netzwerkport 443 sind die betroffenen Produkte anfällig für die POODLE-Schwachstelle, die grundsätzlich für die SSL-Version 3 existiert. Der Grund dafür ist, dass die TLS-Implementierung entgegen der TLS-Spezifikation Füll-Bytes nicht vollständig auf Korrektheit verifiziert und sich somit in diesem Punkt nicht von der SSL-Version 3 unterscheidet. Die Schwachstelle POODLE ermöglicht die teilweise Extraktion von sensiblen Daten einer SSL-Verbindung, z.B. von administrativen Zugangsdaten.



Denial-of-Service-Schwachstelle in Siemens SIPROTEC

Ein Angreifer kann durch speziell präparierte TCP-Netzwerkpakete auf Port 50000/UDP das System zum Stillstand bringen (Denial-of-Service-Angriff).



Mehrere Schwachstellen in OSIsoft PI Data Archive

Es wurden insgesamt 56 Schwachstellen identifiziert, darunter unter anderem: Unzureichende Validierung von Eingabedaten; die Software wird nicht mit minimalen Rechten ausgeführt; Preisgabe sensibler Informationen; Denial-of-Service Schwachstellen/ NULL Pointer Dereference; Schwachstellen im Session Management.



Unbestätigte Schwachstellen in Schneider Electric Modicon M340 PLC Station P34 Modul

Es existieren öffentliche Berichte zu mehreren Schwachstellen in den betroffenen Produkten, die allerdings vom Hersteller Schneider Electric noch nicht bestätigt wurden. Die folgenden Schwachstellen werden genannt: Hartkodierte Zugangsdaten in der Software, so dass ein Angreifer diese auslesen und zur Ausführung von beliebigem Programmcode auf dem betreffenden System nutzen kann; "Local file inclusion"-Schwachstelle, die es einem Angreifer erlaubt, ohne eine Authentisierung auf beliebige Dateien des Systems zuzugreifen (Directory Traversal) oder beliebige Dateien zu manipulieren; "Remote file inclusion"-Schwachstelle, die es einem Angreifer erlaubt, beliebigen Programmcode aus der Ferne auf dem System auszuführen oder das Gerät zum Absturz zu bringen.



Zusammen mit Lösungsempfehlungen sind diese Schwachstellen im aktuellen Security Journal der GAI NetConsult detaillierter beschrieben. Gerne stehen die Experten auch für individuelle Rückfragen zur Verfügung. "Die ständige Beobachtung und Bewertung von Schwachstellen, Sicherheitsvorfällen und Nutzerhinweisen gehören zu unserer täglichen Arbeit", sagt Detlef Weidenhammer, Geschäftsführender Gesellschafter von GAI NetConsult. "Durch die wachsende Bedrohungslage wird auch mit Blick auf Industrie 4.0 eine schnelle Weitergabe dieser Informationen immer wichtiger. Aus diesem Grund haben wir die Rubrik ICS Security News in unserem kostenlosen Security-Journal ins Leben gerufen."



Das Security Journal der GAI NetConsult erscheint alle zwei Monate mit aktuellen, sorgfältig recherchierten Informationen aus der Welt der Informationssicherheit. Es bündelt die Erfahrungen aus vielen Security-Projekten in Form von tiefgreifenden Fachartikeln sowie aktuellen Tipps zum Thema Informationssicherheit. In der regelmäßig erscheinenden Kolumne "ICS Security News" werden wichtige Sicherheitsinformationen speziell aus dem Bereich der Steuerungs- und Automatisierungssysteme weitergegeben. Das Journal kann kostenlos online im Abo bezogen werden. Die Anmeldung erfolgt hier: https://www.gai-netconsult.de/journal



Details zu den Beratungsangeboten der GAI NetConsult bei den Themen Informationssicherheit im Bereich Kritischer Infrastrukturen, sichere Prozessdatenverarbeitung und Industrie 4.0 mit Dienstleistungen wie Sicherheitsaudits, Umsetzung des bdew Whitepapers oder der ISO 27001 sowie ISMS-Einführungen finden Sie hier: https://www.gai-netconsult.de/index.php?id=12


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Detlef Weidenhammer (Tel.: +49 30 / 41 78 98 – 0), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: GAI NetConsult GmbH


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