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GIN, Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. |

GIN: Für Zuwanderung in ein menschliches Deutschland

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Flüchtlingsunterkünfte bauen, Lebensgewohnheiten berücksichtigen

Die Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) betrachten es als humanitäre Pflicht aller EU-Mitgliedsstaaten, Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten aufzunehmen. "Wir befürworten die Willkommenskultur als Kennzeichen deutscher, österreichischer und schwedischer Zuwanderungspolitik und unterstützen die staatlichen Anstrengungen, Menschen in Not Schutz vor Verfolgung zu bieten", betont Kay-Ebe Schnoor, 2. Vorsitzender des GIN.



"Wir stehen vor der historischen Aufgabe, Hunderttausende Flüchtlinge innerhalb weniger Jahre in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Damit das gelingt, müssen wir allen, die bei uns bleiben und mit uns leben wollen, ein Dach über dem Kopf anbieten. Und zwar noch vor dem Winter!", umreißt GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer die aktuelle Situation.



Vorausschauend planen



Nach Expertenschätzungen werden in den nächsten drei bis fünf Jahren allein in Deutschland bis zu 400.000 Wohnungen zusätzlich gebraucht. Wird jede Einheit mit durchschnittlich 70 Quadratmetern Wohnfläche geplant (was der durchschnittlichen Wohnungsgröße in Mehrfamilienhäusern im Jahr 2013 entspricht), kommt das einer Nettowohnfläche von 28 Millionen Quadratmetern gleich, die es zusätzlich zum jährlichen Wohnungsneubau bereitzustellen gilt. Das kann nur mithilfe maschineller Serienproduktion und umfassender Vorfertigung von Dachtragwerken und Wandelementen gelingen.



Holz verwenden



Zur Unterbringung bereits angekommener und noch hinzukommender Flüchtlinge eignen sich laut GIN in erster Linie Dach- und Wandkonstruktionen aus Holz, die mit Nagelplatten zu stabilen Tragwerken verbunden werden. Versierte Holzbauunternehmen verstehen sich darauf, die benötigten Dach- und Wandelemente innerhalb kürzester Zeit in Werkshallen witterungsunabhängig herzustellen, sicher an ihren Bestimmungsort zu transportieren und dort bezugsfertig zu montieren. Bei sorgfältiger Planung und Ausführung lässt sich so auch den anspruchsvollen energetischen Standards, die die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) für die Gebäudehülle definiert, zu wirtschaftlichen Konditionen entsprechen.



"Die vorgefertigten Unterkünfte, die als Erstaufnahmequartiere dienen, sollten sich flexibel zu komplexeren Wohneinheiten kombinieren lassen. Auch die Möglichkeit zur Aufstockung der Gebäude sollte von vornherein gegeben sein", rät der Sachverständige Dipl.-Ing. Ralf Stoodt, Obmann im Güteausschuss des GIN.



Mit Nagelplattenbindern bauen



Dachtragwerke aus Nagelplattenbindern sind optimal mit Wand- und Deckenelementen aus Holz zu kombinieren. Auf diesem Weg lassen sich die Vorteile serieller Vorfertigung bestmöglich nutzen. Die bereits ab Werk mit Türen, Fenstern und Fassade ausgerüsteten Wandelemente müssen zum Bedarfszeitpunkt nur noch richtfertig an ihren Bestimmungort geliefert werden. Dort wird dann das Dach innerhalb weniger Stunden errichtet und eingedeckt. Für Projekte des Bundes, der Länder und Kommunen bieten sich somit Ausführungen in Nagelplattenbinderbauweise an, um menschenwürdige Flüchtlingsunterkünfte wirtschaftlich zu errichten.



Traditionelle Wohnformen beachten



GIN-Vorstandsmitglied Rolf Janssen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Planung des dringend benötigten Wohnraums für Flüchtlinge die Wohnungsgrößen eine entscheidende Rolle spielen. Denn die kulturellen Lebensgewohnheiten nehmen auf die Akzeptanz der zugewiesenen Quartiere entscheidenden Einfluss: "Während in Deutschland seit geraumer Zeit der Trend zu Singlehaushalten und Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen geht, leben Menschen aus Syrien seit Generationen in Großfamilien mit sieben, acht und mehr Personen. Das gilt es zu berücksichtigen, wenn wir uns ans Planen machen", erläutert Rolf Janssen. Sinnvollerweise sollte die räumliche Erweiterung der neuen Unterkünfte von vornherein möglich sein, um vielköpfigen Familien ein würdevolles Leben in Deutschland zu ermöglichen.



Nähere Auskünfte erteilt die GIN-Geschäftsstelle c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Mail gin@nagelplatten.de . Weitere praxisnahe Informationen finden sich im Internet auf www.nagelplatten.de bzw. bei den GIN-Mitgliedsbetrieben, deren Kontaktadressen im Mitgliederverzeichnis auf der GIN-Website stehen.



Über den GIN

>Starke Verbindungen!< Nach dieser Maxime handeln die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. für annähernd 50 Hersteller und Verarbeiter von Nagelplatten und Nagelplattenprodukten: "Nagelplatten werden vor allem im Dach- und Wandbereich von Wohnhäusern, Supermärkten, Gewerbe-, Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen sowie für Brückenschalungen etc. als extrem belastbare Verbindungsmittel eingesetzt", erläutert GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer. Das "RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte" führen alle Betriebe, die auch Mitglied der Gütegemeinschaft sind. Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich darüber hinaus auch auf die Montage von Nagelplattenbinderkonstruktionen erstrecken. Das Gütezeichen Nagelplattenprodukte bürgt so für sichere, maßgenau hergestellte Verbindungen von Holzelementen mit einer Spannweite von bis zu 35 m sowie für die fachgerechte Montage gebäudespezifischer Tragsysteme von allerhöchster, dauerhafter Qualität.



Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich im Hinblick auf technisch vorbildliche und wirtschaftlich vorteilhafte Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Zugleich ist der Interessenverband Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU an, hat seinen Sitz in Ostfildern bei Stuttgart und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Thomas Schäfer (Geschäftsführer) vertreten. Weitere wissenswerte Informationen über Nagelplatten und -produkte sowie über den GIN als Interessenverband finden sich im Internet auf: www.nagelplatten.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Achim Zielke M.A. (abp) (Tel.: +49 (0) 22 24/8 97 98 68), verantwortlich.

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