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Gelungener Ausbildungsstart für europäische Jugendliche des MobiPro-EU-Projekts

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25 junge zumeist Italiener und Spanier haben jetzt in Berliner Unternehmen ihre Ausbildung begonnen - auf Ausbildungsplätzen, die ohne sie wahrscheinlich frei geblieben wären.

Für Dóra aus Ungarn ist heute der erste Ausbildungstag. Sie ist nun glückliche Auszubildende im Berliner Hotel Novum und wird, wenn alles gut geht und ihr Plan aufgeht, in drei Jahren einen Abschluss bekommen, sich in Berlin hoffentlich eingelebt haben und das Serviceteam als Hotelfachfrau dauerhaft verstärken. "Das wäre jedenfalls im Sinne des Projektes MobiPro-EU, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) Jugendlichen aus Europa, die in ihren Herkunftsländern von massiver Jugendarbeitslosigkeit bedroht sind, eine Erstausbildung ermöglichen will und hier gleichzeitig hilft, freibleibende Ausbildungsplätze zu besetzen. So können in Branchen mit jetzt schon akutem Fachkräftemangel Lücken geschlossen werden", sagt bbw Projektleiterin Sarah Jeske.



Mit Dóra haben nun alle aus der Gruppe von aktuell 25 jungen, überwiegend Italienern und Spaniern, die über das MobiPro-EU-Projekt beim bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg betreut werden, einen Ausbildungsvertrag. Dieser bietet ihnen die Chance auf einen in Deutschland anerkannten gewerblich-technischen oder kaufmännischen Berufsabschluss und einen aussichtsreichen Berufseinstieg. Dreizehn aus der Gruppe werden Hotelfachfrau/-mann. Fünf haben sich dazu entschieden, Restaurantfachfrau/-mann und einer Koch zu werden. Es gibt auch zwei künftige Anlagenmechaniker, zwei Kauffrauen für Büromanagement, zwei Kauffrauen/-männer im Groß- und Außenhandel und einen Fachinformatiker.



Bei der Designagentur "Art+Com Studios" konnten z.B. bereits Anfang September zwei Projektteilnehmerinnen als künftige Kauffrauen für Büromanagement einsteigen. Die Firma suchte über die spanische Handelskammer in Deutschland eigentlich nur eine spanisch sprechende Auszubildende, wurde so auf das Projekt aufmerksam und hat nun mit Daragh aus Spanien und Federica aus Italien sogar gleich zwei internationale Auszubildende. Beide fühlen sich bei den "Art+Com Studios" gut aufgehoben, sind froh über die tolle Arbeitsatmosphäre. "Wir lernen sehr viel, haben nette Kolleginnen und Kollegen. Und wir sind sehr dankbar, dass sie so viel Verständnis haben, dass unsere Deutschkenntnisse noch nicht so perfekt sind", sagen sie.



Auch die Berliner Gas-Wasser-Sanitärfirma von Olaf Rathmann ist glücklich, doch noch einen Auszubildenden bekommen zu haben. Er fand Iván über die SHK Innung beim bbw und bedankte sich via Facebook für die Unterstützung bei der Suche. "Nun kann Herr Fernandez Molina neben der deutschen Sprache, die er nach 5 Monaten Sprachschule schon recht ordentlich beherrscht, auch den Beruf des Anlagenmechanikers erlernen. Wir hoffen, dass er sich bei uns wohl fühlt", schreibt Installateurmeister Rathmann am 1.9.2015 auf seiner Facebookseite.



Die Jugendlichen aus Italien und Spanien haben von Februar dieses Jahres bis Juni in ihrem Herkunftsland Deutsch gelernt. Wer sich schließlich um einen Platz im Programm bewerben wollte, musste nicht nur einen guten Schulabschluss und Referenzen mitbringen, sondern auch durch seine Persönlichkeit und Motivation für eine Ausbildung in einem der Berufe mit Fachkräftemangel überzeugen. Seit Mitte Juni sind sie nun in Berlin, haben hier zur besseren Orientierung auf den passenden Beruf, bis ein geeigneter Ausbildungsplatz gefunden war, ein Betriebspraktikum absolviert. Während der ersten Projektphase wurden die Jugendlichen von den Projektpartnern des bbw in Valladolid (Spanien) und in Vicenza (Italien) und seit Juni bis zur Kammerprüfung (bei Bedarf auch noch danach) vor allem vom bbw sozial- und berufspädagogisch betreut. Aber auch die Ausbildungsfirmen werden unterstützt, damit die Integration ihrer jungen ausländischen Mitarbeiter/-innen gelingt.



"Wir binden die Firmen dafür gern in unser Netzwerk von Partnerfirmen ein. So lassen sich gut Erfahrungen austauschen und Konflikte vermeiden. Viele, gerade junge Firmen verbinden mit der Aufnahme z.B. eines internationalen Azubis nicht nur die Idee von einer moderneren Unternehmenskultur, sondern meist auch den Gedanken von einem leichteren Zugang zu internationalen, neuen Märkten, Kunden oder Partnern", stellte Sarah Jeske bei der Ausbildungsplatzrecherche fest.



"Auch im kommenden Ausbildungsjahr 2016 wird es voraussichtlich möglich sein, eine Gruppe von Jugendlichen aus der EU für eine Berufsausbildung in Berlin zu gewinnen. Schon in wenigen Wochen soll die neue Auswahlrunde für interessierte ausbildungsmotivierte Jugendliche in Spanien und Italien anlaufen. Damit wir auch sie erfolgreich und so früh wie möglich mit Berliner Ausbildungsbetrieben zusammenbringen können, haben ambitionierte Firmen schon jetzt die Möglichkeit, sich bei uns zu melden. Im nächsten Jahr werden wir uns neben den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gastgewerbes zusätzlich auf Berufe aus der Pflegebranche orientieren. Natürlich können aber auch weiterhin Ausbildungsplätze für gewerblich-technische und kaufmännische Berufe mit Fachkräftemangel über das Projekt besetzt werden – wenn Ausbildungsunternehmen das wünschen. Dafür können Unternehmen und Jugendliche von den guten Erfahrungen des ersten Projektjahres profitieren. Zum Beispiel von den Praktika in der Kennenlernphase, vor der Ausbildung. Sie helfen beiden Seiten sich ein gutes Bild voneinander zu machen und letztlich sogar Ausbildungsabbrüche zu vermeiden", resümiert Alfred Wollenhaupt, der Leiter des Bereichs Internationale Projekte beim bbw.



Weitere Informationen zum Projekt MobiPro EU:



http://www.thejobofmylife.de/de/home.html

http://www.bbw-gruppe.de/ueber-uns/projekte/mobipro-eu.html



Kontakt zur bbw Projektleitung:

bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH

Sarah Jeske (Projektmanagerin)

Tel.: 030 50929 384

E-Mail: sarah.jeske@bbw-akademie.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Lars Kramer (Tel.: 03050929409), verantwortlich.

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